Meschede. „Jeder Schüler und jede Schülerin kann sich freuen“, bekannte Gisela Bartsch, Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung, Freizeit der Stadt Meschede: Nach drei Jahren „Gastspiel“ in Bestwig wird die St.-Walburga-Hauptschule zum kommenden Schuljahr wieder an ihren Stammsitz im August-Macke-Schulzentrum zurückkehren. Dort erwartet Schüler- und Lehrerschaft dann ein komplett modernisiertes und umgestaltetes Schulgebäude – in dem ein sehr ansprechendes Ambiente für Lernen und Leben mit moderner Pädagogik kombiniert wird.
Bis zum Juni werden die Arbeiten am Schulgebäude weitgehend fertiggestellt sein, kündigte Architekt Ansgar Bültmann jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Generationen, Bildung, Freizeit und Soziales an. Dann können sich zunächst die Lehrerinnen und Lehrer mit ihrer neuen Arbeitsstätte vertraut machen. Das wird auch nötig sein, denn von der „früheren“ Hauptschule ist nicht mehr viel zu sehen. Der eingeschossige Flachbau, der bislang die beiden Gebäuderiegel der Hauptschule verbunden hat, ist einem modernen Eingangsbereich sowie zweigeschossigen Baukörper gewichen, der Lehrerzimmer und die neuen Fachräume wie Werkraum, Lehrküche, Chemie/Physik, Informatik/Robotik sowie Kunst/Textil beherbergt.
Auch die beiden Gebäuderiegel mit den Klassenräumen wurden komplett umgestaltet. Die gesamte Schule präsentiert sich hell und lichtdurchflutet. Das Gebäude erfüllt energetisch den KfW55-Standard. Das Beheizen erfolgt über Deckenstrahlheizungen, die ihrerseits von einer Wärmepumpe gespeist werden. Sie bezieht ihre Energie aus einer Photovoltaikanlage auf dem Schuldach. Ansgar Bültmann: „Damit ist das Gebäude auch energetisch zukunftsfähig aufgestellt.“
Zu einem besonderen Blickpunkt werden die attraktiven Freiräume rund um die Schule. Neben Kleinspielfeld und Kletterwand gibt es eine „Erlebnistreppe“, die neben Pflanz-Elementen aus Cortenstahl Sitz- und Aufenthaltsbereiche enthält. „Eine sehr attraktive Schule mit sehr attraktiven Freiräumen“, so das Fazit von Ansgar Bültmann. Allein 1,5 Mio. Euro investiert die Stadt Meschede in die Außenanlagen des Schulgebäudes.
Fachbereichsleiterin Gisela Bartsch unterstreicht, dass an der St.-Walburga-Hauptschule eine moderne Architektur mit moderner Pädagogik einhergeht. Die Planung sei in enger Abstimmung mit den Lehrkräften erfolgt – „die Schülerinnen und Schüler sollen sich wohlfühlen.“ Gerade als Schule des gemeinsamen Lernens sei die St.-Walburga-Hauptschule ein Ort für ganz unterschiedliche Gruppen mit verschiedensten Bedürfnissen – dass sich diese an der Schule wiederfinden werden, zeige sich durch die begeisterten Reaktionen der Lehrerinnen und Lehrer.
Die Arbeit an der St.-Walburga-Hauptschule zeichne sich in kleinen Klassen und Lerngruppen aus. Dabei stehe die individuelle Förderung an der ersten Stelle: Unterricht finde oft in Teams statt und teilweise mit sonderpädagogischer Unterstützung. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für das eigene Handeln und den eigenen Lernprozess.
Derzeit laufen die Arbeiten am Schulgebäude noch auf Hochtouren – Schritt für Schritt werden aber nun die Baukörper fertiggestellt und die Gerüste verschwinden, kündigt Architekt Bültmann an. Während der Sommerferien wird dann noch an den Außenanlagen gearbeitet. Pünktlich zum Schuljahresbeginn soll dann die Hauptschule nutzbar sein – sie sei sich zu „100 Prozent sicher, dass wir zum neuen Schuljahr mit der gesamten Schule wieder umziehen“, so Gisela Bartsch.
Wer sein Kind für das kommende Schuljahr an der St.-Walburga-Hauptschule anmelden möchte, hat noch die Gelegenheit dazu: Die Anmeldefrist läuft noch bis einschließlich Donnerstag, 19. März, immer werktags von 8 bis 13 Uhr – und zwar im Franz-Hoffmeister-Schulzentrum, Zum Schulzentrum 1, in Bestwig. Telefonisch können Termine unter 0291/6561 vereinbart werden. Mehr Infos zur Anmeldung und zur Schule gibt es unter www.walburga-hauptschule.de online.
