Interkommunales Schulprojekt endet: Hauptschule zurück nach Meschede

Eine außergewöhnliche interkommunale Zusammenarbeit geht erfolgreich zu Ende.

Drei Jahre lang war die St.-Walburga-Hauptschule Meschede während der Sanierung ihres Schulgebäudes im Franz-Hoffmeister-Schulzentrum Bestwig untergebracht. Mit Beginn des neuen Schuljahres kehren Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium nun in das umfassend sanierte und modernisierte Gebäude im August-Macke-Schulzentrum in Meschede zurück.

 

Mit der zeitweisen Unterbringung der St.-Walburga-Hauptschule hatten die Stadt Meschede und die Gemeinde Bestwig im Sommer 2023 gemeinsam eine pragmatische Lösung geschaffen, um den Schulbetrieb während der umfangreichen Baumaßnahmen ohne Einschränkungen fortzuführen. Die von der Stadt Meschede im Franz-Hoffmeister-Schulzentrum angemieteten Räume boten dafür optimale Voraussetzungen – von zeitgemäßen Unterrichts- und Fachräumen bis hin zur gesamten erforderlichen Infrastruktur. Davon profitierten beide Seiten: Die Gemeinde Bestwig hatte für drei Jahre eine lebendige Nutzung für das Schulzentrum.

 

„Diese Kooperation zeigt, was möglich ist, wenn Kommunen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Gemeinsam haben wir dafür gesorgt, dass die Schülerinnen und Schüler während der Bauzeit unter optimalen Bedingungen lernen konnten. Genau darum ging es von Anfang an“, sagt Bestwigs Bürgermeister Christoph Rosenau. Meschedes Bürgermeister Christoph Weber ergänzt: „Die Unterstützung aus Bestwig war für uns ein entscheidender Baustein, um die Sanierung des Schulgebäudes erfolgreich umzusetzen. Dass unsere Schülerinnen und Schüler nun in ein modernes und zukunftsfähiges Schulgebäude zurückkehren können, ist auch das Ergebnis dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Für diese Unterstützung bedanken wir uns herzlich.“

 

Bereits bei der Unterzeichnung der Vereinbarung hatten beide Kommunen betont, dass die Zusammenarbeit vor allem den Schülerinnen und Schülern zugutekommen sollte. Dieses Ziel wurde erreicht: Während der gesamten Bauzeit konnte der Unterricht in einer voll ausgestatteten Schule anstatt einer provisorischen Lösung in Containern fortgeführt werden, während in Meschede die Voraussetzungen für modernes Lernen geschaffen wurden.

 

Mit dem Abschluss des Projekts endet eine besondere Form der interkommunalen Zusammenarbeit, die beispielhaft zeigt, wie benachbarte Kommunen gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln können – zum Nutzen der Schulen und vor allem der jungen Menschen in der Region.