Meschede. Gemeinsam geht es besser – im Leben, und ebenso auf dem Fahrrad. Diesen Grundgedanken setzt die Euro-Tandem-Tour 2026 um. Menschen mit und ohne Sehbehinderung fahren 700 Kilometer quer durch Deutschland, um ein Zeichen für Inklusion zu setzen. Auch in Meschede macht die Euro-Tandem-Tour Station.
Am Montag, 31. August, beenden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre 2. Tour-Etappe auf dem Staudamm der Hennetalsperre. Dort werden sie von Bürgermeister Christoph Weber sowie Ferdi Lenze, dem Behindertenbeauftragten des Hochsauerlandkreises, und seinem Vorgänger Heinz Arenhövel begrüßt.
Die Euro-Tandem-Tour, die bis zum 5. September läuft, bringt sehbeeinträchtigte und sehende Menschen gemeinsam auf das Tandem, um auf Straßen quer durch Deutschland für Inklusion, Barrierefreiheit, Ehrenamt und den Sport für Menschen mit Behinderungen zu werben. „Das Inklusionsprojekt bringt Menschen in Bewegung und zeigt, dass wir gemeinsam mehr schaffen als allein“, sagt Schirmherrin Verena Bentele, Weltbehindertensportlerin und 12-fache Paralympics-Gewinnerin im Biathlon und Langlauf: „Auf dem Tandem tragen alle mit ihrer Kraft und Energie etwas zur Gesamtleistung bei.“
In sieben Etappen legen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt eine Gesamtdistanz von 700 Kilometer sowie 5.500 Höhenmeter zurück. Die 2. Etappe führt am 31. August von Marburg über Winterberg nach Meschede. Abschluss ist am 5. September in Frankfurt am Main.
