Austausch, Inspiration und Unternehmergeist beim Basecamp-Stammtisch

Meschede/Sundern/Arnsberg. Der Startup-Stammtisch der Basecamp-Initiative stieß in der Kulturschmiede Arnsberg erneut auf große Resonanz. Rund 40 Teilnehmende aus der regionalen Gründungsszene kamen zusammen, um sich zu vernetzen, Impulse mitzunehmen und neue Kontakte zu knüpfen. Neben vielen bekannten Gesichtern waren auch zahlreiche neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei.

Die Wahl des Veranstaltungsortes passte dabei bewusst zum Charakter des Abends: Die Kulturschmiede Arnsberg bot nicht nur den passenden Rahmen für Austausch und neue Ideen, sondern steht selbst sinnbildlich für Unternehmergeist und Wandel. Wo früher in einer Schmiede gearbeitet wurde, entstehen heute neue Begegnungen, Projekte und Kooperationen.

Impulse aus der Praxis: Netzwerke und Mut zum Wachstum

Einen persönlichen Einblick in seine eigene Gründungsgeschichte gab Dr. Sebastian Eismann, Gründer und Leiter einer Akademie für funktionelle Medizin. In seinem Impulsvortrag sprach er über seinen Werdegang und Herausforderungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. „Ihr seid selbst eure wichtigste Ressource“, betonte Eismann in seinem Vortrag. Besonders wichtig seien belastbare Netzwerke, gegenseitige Unterstützung und der Mut, größer zu denken. Der Austausch mit anderen Gründerinnen, Gründern und Unternehmerinnen und Unternehmern könne entscheidend dazu beitragen, neue Perspektiven zu entwickeln und den eigenen Weg erfolgreicher zu gestalten.

Gründen mit dem, was vorhanden ist

Einen zweiten inhaltlichen Schwerpunkt setzte Dr. Birgit Schulte von der Fachhochschule Südwestfalen. In ihrem inspirierenden und anschaulichen Vortrag stellte sie das Konzept der sogenannten „Effectuation“ vor. Dabei machte sie deutlich, dass erfolgreiche Gründungen häufig nicht aus perfekten Businessplänen entstehen, sondern aus den vorhandenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Netzwerken der Gründerinnen und Gründer. Im Mittelpunkt standen die fünf Prinzipien der Effectuation, darunter „Bird in Hand“ – das Gründen mit den eigenen vorhandenen Mitteln – sowie „Pilot in the Plane“, das die aktive Gestaltung der eigenen Zukunft in den Fokus stellt. Mit vielen praxisnahen Beispielen zeigte Schulte, wie wichtig Flexibilität, Eigeninitiative und vorhandene Kontakte beim Aufbau neuer Ideen und Unternehmen sind.

Austausch und regionale Vernetzung im Mittelpunkt

Die Mischung aus persönlichen Gesprächen, fachlichen Impulsen und lockerer Atmosphäre machte auch den Abend in der Kulturschmiede Arnsberg zu einer gelungenen Veranstaltung. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen aufzubauen.

Die Basecamp-Initiative versteht sich als offene Plattform für Menschen aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen. Ziel ist es, regionale Netzwerke zu stärken, Wissen zu teilen und neue Kooperationen zu fördern. Hinter der Initiative stehen die Wirtschaftsförderungen Arnsberg und Meschede, die wi.Sta Sundern sowie Homebase Sauerland. Der nächste Basecamp-Stammtisch findet am 9. September im LEO auf dem Wenkshof in Wallen statt. Alle Infos gibt es auf www.basecamp-startup.de