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K­­­­reis- und Hochschulstadt Meschede

Energetische Sanierungsmaßnahmen

Umsetzung und Abschluss der letzten beiden Maßnahmen im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (Kapitel 2)

Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat in den vergangenen Monaten die letzten beiden Baumaßnahmen im Rahmen des Kommunalinvestitions-förderungsgesetzes (Kapitel 2) erfolgreich umgesetzt. Ziel des Förderprogramms des Bundes ist die Unterstützung von Investitionen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Insgesamt hat die Stadt Fördermittel in Höhe von rd. 718.000,- € erhalten. Mit den bereitgestellten Mitteln konnten insgesamt fünf Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 900.000 Euro realisiert werden.
Bei den letzten nun abgeschlossenen beiden Projekten handelt es sich zum einen um die Erneuerung von Fenstern und Außentüren an der städtischen Realschule sowie zum anderen um die Sanierung des Flachdaches des städtischen Gymnasiums im August-Macke-Schulzentrum am Schederweg.

Bereits im Jahr 2023 wurden an der Realschule die Fenster auf der Nord- und Ostseite ausgetauscht. Nun folgte der Austausch der übrigen Fenster sowie die Erneuerung der Außentüren. Die bisherigen Fenster und Türen stammten noch aus dem Errichtungsjahr der Schule, waren deutlich in die Jahre gekommen und entsprachen nicht mehr den heutigen energetischen Standards. Die Kosten für diese Maßnahme beliefen sich auf fast 200.000 Euro, wovon 90 Prozent vom Bund über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz bereit gestellt wurden.

Die Dachabdeckung der Turnhalle des städtischen Gymnasiums stammte noch aus den 70er Jahren und war nicht zuletzt aufgrund des Alters dringend sanierungsbedürftig. Das Dach wurde entsprechend den aktuellen energetischen Vorgaben erneuert und vor allem mit einer effizienten Wärmedämmung versehen. Künftig profitieren vor allem die Schülerinnen und Schüler während des Schulsports von den angenehmeren Temperaturen in der Halle und den somit verbesserten Rahmenbedingungen.

Die Kosten dieser Maßnahme beliefen sich auf insgesamt 190.000 Euro, wovon rund 78.500 Euro an Fördermitteln eingesetzt wurden.

Mit der Umsetzung dieser beiden Maßnahmen setzt die Stadt Meschede ihren bislang eingeschlagenen Weg der energetischen Sanierung städtischer Gebäude konsequent fort und leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur CO₂-Einsparung und zum Klimaschutz.

Drei energetische Sanierungsmaßnahmen an den städtischen Schulen wurden bislang im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (Kapitel 2) umgesetzt und abgeschlossen

Zur Verbesserung der Schulinfrastruktur allgemeinbildender Schulen und berufsbildender Schulen unterstützt der Bund die Länder bei der Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände. Hierzu stellt der Bund dem Land NRW einen Betrag in Höhe von 1.120.602.000 Euro nach Maßgabe des Kapitels 2 des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen zur Verfügung.

Die Investitionsmaßnahmen werden mit bis zu 90 Prozent gefördert. Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede erhält aus diesem Förderprogramm einen Betrag in Höhe von 717.796,- € zugewiesen.

Mariengrundschule in Meschede

An der Mariengrundschule in Meschede konnte mit Hilfe des Förderprogramms der Austausch der noch vorhandenen alten Fenster und Außentüranlagen am Schulgebäude und an der Turnhalle vorgenommen werden. Die bisherigen Fenster (1-fach bzw. 2-fach Verglasung in Holzrahmen) sowie die Außentüren stammten noch aus den Anfängen der 70er Jahre und entsprachen nicht mehr den heutigen technischen und energetischen Anforderungen.

Die Fenster und Türen wurden nun durch hochwärmegedämmte Aluminiumfenster bzw. Aluminiumtürsysteme mit einer 3-fach Verglasung ersetzt. Die Kosten der Maßnahme beliefen sich auf rd. 223.000,- €.

Teilstandort Remblinghausen

Am Teilstandort Remblinghausen der Grundschule Unterm Regenbogen wurden die alten Fenster im Bereich der Flure, Sozialräume, des Turnbodens und der Außentoiletten durch hochwertige Kunststofffenster mit 2-fach Verglasung ersetzt. Zusätzlich wurden die Eingangstüren des Schulgebäudes und der Außentoiletten erneuert. Auch diese entsprechen nun den heutigen energetischen Standards nach dem Gebäudeenergiegesetz. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rd. 61.000 Euro, die ebenfalls zu 90 % über die Fördermaßnahme finanziert werden konnten.

Städtischen Realschule

An der städtischen Realschule im Schulzentrum Schederweg wurden die an der Nord- und Ostseite des Schulgebäudes vorhandenen Fenster, die noch aus dem Errichtungsjahr 1975 stammten, ebenfalls durch hochwärmegedämmte Alumini-umfenster mit 2-fach Verglasung ersetzt. Die Kosten dieser Maßnahme beliefen sich auf 230.000,- €.

Als weitere energetische Sanierungsmaß-nahme ist in diesem Jahr der Austausch und die Erneuerung der alten Fenster an der Süd- und Westseite der Realschule sowie die Erneuerung der Eingangs- und Außentüren vorgesehen. Für diese Maßnahme wird die Stadt ebenfalls Mittel über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz beantragen. Hierfür hat sich der zuständige Ausschuss für Generationen, Bildung, Freizeit und Soziales in seiner letzten Sitzung im März ausgesprochen. Die Kosten der Maßnahme werden sich voraussichtlich auf rd. 285.000,- € belaufen.

Durch diese baulichen Maßnahmen wird eine deutliche Verbesserung der Wärmedämmung der Gebäudeaußenhüllen an den 3 Schulgebäuden und damit eine spürbare Energieeinsparung und CO2-Reduzierung erreicht. Der bislang schon über Jahre beschrittene Weg der energetischen Sanierung der städtischen (Schul-)Gebäude wird durch diese Maßnahmen weiter fortgeführt und ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet.