Geheimnisvolle Burgen, verwinkelte Fachwerkhäuser und prunkvolle Kirchenanlagen warten darauf, entdeckt zu werden. Am 2. Sonntag im September öffnen über 5.000 Denkmäler deutschlandweit ihre Türen. Historische Handwerkstechniken, exklusive Einblicke in Restaurierungsmaßnahmen und sonst unzugängliche Orte versprechen spannende Erlebnisse für die ganze Familie.
Der Tag des offenen Denkmals 2026 findet am Sonntag, 13. September, statt: „Hier öffnen sich Türen, die sonst meistens verschlossen sind – und sie gewähren spannende Einblicke in vergangene Jahrhunderte“, weiß Annika Dollberg, bei der Stadt Meschede für den Bereich Denkmalschutz zuständig.
Das Programm ist bunt und so unterschiedlich wie die Denkmäler. Das Welcome-Hotel Hennesee (Am Hennesee 4) kann von 12 bis 17 Uhr besichtigt werden. Im großen Saal im Stil der 1950er-Jahre gibt es zwischen 14 und 17 Uhr Nachmittagskaffee und Kuchen. Sehenswert sind auch die noch original ausgestattete Bar und der Treppenraum. Führungen können an der Rezeption vereinbart werden.
In der Klausenkapelle, in Meschede (Klausenkapelle 1) gibt es um 15.30 Uhr eine Führung im Innenraum. Der Pulverturm (Pulverturmstraße Ecke Klosterberg) ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet - hier gibt es bei Interesse allerlei Hintergrundwissen zu dem ungewöhnlichen Bauwerk und zur militärpreußischen Stadtgeschichte.
Die katholische Friedenskirche der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede (Klosterberg) 9 ist von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Um 14 Uhr bietet Bruder Benjamin eine Führung an. Gottesdienstzeiten sind von den Besichtigungen ausgenommen. Folgende Gottesdienste finden öffentlich statt und können gerne besucht werden: 6.30 bis 7.20 Uhr Vigil und Laudes (Morgengebet); 9.30 bis 10.45 Uhr Konventamt (Messe der Mönchsgemeinschaft); 11.45 bis 12 Uhr Mittagsgebet; 17.45 bis 18.30 Uhr Vesper (Abendgebet).
Die Sägemühle in Remblinghausen (Sägemühle 15) ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen finden nach Bedarf statt.
Die Schladekapelle in Calle an der L840 und die Hallohkapelle in Wallen (Hallohweg) sind von 13 bis 17 Uhr geöffnet, Ansprechpartner befinden sich vor Ort. Ebenfalls von 11 bis 17 Uhr ist die katholische Pfarrkirche St. Severinus in Calle geöffnet: Führungen finden nach Bedarf statt; die Turmbesteigung bis zu den Glocken ist möglich; außerdem gibt es Informationen zur „Thronenden Madonna“ in Wort und Bild.
In Eversberg sind jeweils von 11 bis 17 Uhr das Heimatmuseum (Mittelstraße 12), die Rochuskapelle (Mittelstraße 32), das historische Rathaus (Marktstraße 1) und die St.-Lucia-Kapelle (Marktstraße 2) sowie die Lingscheider Kapelle (Lingscheiderweg, außerorts auf der Anhöhe vor Eversberg) geöffnet. Führungen finden dort nach Bedarf statt. Von 10 bis 18 Uhr öffnet die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist (Marktstraße 15) ihre Pforten – auch dort gibt’s Führungen nach Bedarf.
Die St.-Agatha-Kapelle in Olpe (Freienohler Straße 9) ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen werden nach Bedarf angeboten. Die alte Segelflugschule Schüren (Otto-Lilienthal-Str. 3) kann von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden, Führungen sind um 11, 13 und 15 Uhr. Das Backhaus Obermielinghausen ist von 13 bis 16 Uhr geöffnet, Führungen nach Bedarf. Die Franz-Xaver-Kapelle in Enste (Ensthof 1) öffnet von 10 bis 15 Uhr, auch dort gibt es Führungen nach Bedarf.
Eine besondere Denkmaltour wurde vom Förderkreis des ehemaligen Stifts Meschede e.V. initiiert: Ehemalige Oberhöfe des Stifts werden besucht. Es findet eine Rundreise mit eigenen PKW oder Fahrgemeinschaften nach Absprache statt. Pastor Schmitt hält auf drei der ehemaligen Oberhöfen des Stifts Meschede jeweils einen Vortrag: um 13 Uhr in Drasenbeck, um 14 Uhr in Horbach und um 15 Uhr in Stockhausen.
Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals gibt es auch auf der Homepage der Stadt Meschede unter www.meschede.de/veranstaltungskalender sowie im Netz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm online. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich die zahlreichen Denkmäler anzusehen und Eindrücke zu sammeln.
