Tag des offenen Denkmals: Leben vergangener Jahrhunderte wird sichtbar

Meschede. Denkmale machen Geschichte vor Ort erlebbar. Deshalb ist das Motto zum diesjährigen bundesweiten Tag des offenen Denkmals ganz bewusst gewählt: „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ lautet das Thema am Sonntag, 14. September. Der Tag des offenen Denkmals gilt auch als Deutschlands größtes Kulturevent – 16 Denkmäler sind dann im Mescheder Stadtgebiet zu besichtigen. „Hier öffnen sich Türen, die sonst meistens verschlossen sind – und sie gewähren spannende Einblicke in vergangene Jahrhunderte“, weiß Annika Dollberg, bei der Stadt Meschede für den Bereich Denkmalschutz zuständig.

Auftakt zum Tag des offenen Denkmals ist in Meschede aber schon am Montag, 8. September. Dann lädt Stadtheimatpfleger Volker Pfeiffer zum Bildvortrag „100 Jahre Haus Dortmund“ um 19 Uhr in die ehemalige Jugendherberge am Kalbscheid ein. Die Teilnahme ist kostenlos; bereits ab 18 Uhr können das frühere Haus Dortmund und seine Umgebung besichtigt werden.

Am 14. September selbst gibt es in der Pfarrkirche St. Walburga, Stiftsplatz 1, um 12 und 14 Uhr jeweils halbstündige Sonderführungen zum St. Galler Klosterplan. Diese mit 1200 Jahren früheste gezeichnete Darstellung eines Klosterbezirks aus dem Mittelalter war auch Grundlage für das damalige Damenstift, das um das Jahr 880 in Meschede errichtet wurde. Die St.-Walburga-Kirche ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Welcome-Hotel Hennesee, Am Hennesee 4, kann von 12 bis 17 Uhr besichtigt werden. Im großen Saal im Stil der 1950er-Jahre gibt es zwischen 14 und 17 Uhr Nachmittagskaffee und Kuchen. Sehenswert sind auch die noch original ausgestattete Bar und der Treppenraum. Führungen können an der Rezeption vereinbart werden. In der Klausenkapelle, Klausenkapelle 1, in Meschede gibt es um 14 und 16.30 Uhr Führungen im Innenraum. Der Pulverturm, Pulverturmstraße Ecke Klosterberg, ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet - hier gibt es allerlei Hintergrundwissen zu dem ungewöhnlichen Bauwerk.

In Calle lädt die Pfarrkirche St. Severinus von 11 bis 17 Uhr zu Besichtigungen ein. In Führungen, die nach Bedarf stattfinden, gibt es Turmbesteigungen bis zu den Glocken. Auch die Schladekapelle an der L 840 sowie die Hallohkapelle am Hallohweg sind von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

In Eversberg warten das Heimatmuseum, Mittelstraße 12, die Rochuskapelle, Mittelstraße 32, die St.-Lucia-Kapelle, Marktstraße 2, die Lingscheider Kapelle, Lingscheider Weg, außerorts auf der Anhöhe vor Eversberg, und das historische Rathaus, Marktstraße 1, jeweils von 11 bis 17 Uhr auf Besucherinnen und Besucher. Von 10 bis 18 Uhr ist in Eversberg zudem die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist, Marktstraße 15, geöffnet.

In der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Remblinghausen, Jakobusstraße 8, finden um 14.30 und 15 Uhr Führungen mit Maria Gierse statt. Die Dauer beträgt rund 30 Minuten.

Der Wehrspeicher Enste, Enste 2, ist von 10 bis 15 Uhr zu besichtigen. Es gibt Kaffee und Waffeln zu Gunsten der Jugendabteilung des Reitvereins ZRFV Calle-Meschede e.V.; Führungen finden nach Bedarf statt. Die alte Segelflugschule Schüren, Otto-Lilienthal-Straße 3, ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet – Führungen sind für 11, 13 und 15 Uhr terminiert.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals gibt es auch unter  https://www.meschede.de/veranstaltungskalender sowie https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm online. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme eingeladen.