Meschede/Olsberg/Bestwig. Wer Fragen zu seiner Versorgung mit dem Lebensmittel Nr. 1 – Trinkwasser – oder rund den Bezug von Strom und Gas hat und dazu das persönliche Gespräch sucht, hat künftig bei den beiden Kommunalunternehmen Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) und HochsauerlandEnergie (HE) einen zentralen Anlaufpunkt: Das Kundencenter im neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäude im Gewerbegebiet Wiemecker Feld in Bestwig-Velmede.
Mit dem Umzug aller Betriebsstellen der heimischen Kommunalunternehmen an eine gemeinsame Niederlassung bekommen auch die Kundencenter von HSW und HE einen neuen Standort. Im neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäude im Wiemecker Feld Nr. 7 gibt es deutlich mehr Platz und Möglichkeiten für persönliche Beratung, Service und individuelle Kundengespräche. Ein weiterer Vorteil: Das neue Kundencenter ist für die Kommunen Meschede, Bestwig und Olsberg zentral gelegen und bietet mit dem Auto eine hervorragende Erreichbarkeit – in direkter Nachbarschaft zur A46-Anschlussstelle Velmede und mit ausreichend Parkplätzen unmittelbar vor der Haustür. Per Bus ist das neue Kundencenter über die Haltestelle “Wiemecker Feld” und einen Fußweg von ca. 7 Minuten zu erreichen.
Das neue Kundencenter ist ab Montag, 21. September, zu den bislang schon bekannten Zeiten geöffnet. Es ersetzt die bisherigen Anlaufstellen im Gewerbegebiet Meschede-Enste, im Bürger- und Rathaus Bestwig sowie in der “Alten Post” in Olsberg-Bigge, die ab Freitag, 18. September, wegfallen. Hintergrund: In den vergangenen Jahren haben die beiden Kommunalunternehmen ihre digitalen Kontaktmöglichkeiten deutlich ausgebaut: Auf den Homepages www.hochsauerlandenergie.de und www.hochsauerlandwasser.de stehen Kundenserviceportale zur Verfügung, auf denen ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung steht. Und auch die telefonischen Kontakte haben in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen.
“Der persönliche Kontakt mit unseren Unternehmen ist eigentlich nur noch in Ausnahmefällen zwingend erforderlich”, weiß HE-Geschäftsführer Steffen Klauke. Insbesondere durch den Ausbau der Kundenserviceportale sind die Besuche in den bisherigen drei Kundencenter in der Vergangenheit immer weiter zurückgegangen. Die Zusammenlegung an einem Standort sei daher zum einen betriebswirtschaftlich sinnvoll, ergänzt Udo Lang, Kaufmännischer Geschäftsführer der HSW, “und zum anderen können wir den Kundinnen und Kunden, die zu uns ins neue Betriebs- und Verwaltungsgebäude kommen, verbesserte Möglichkeiten und mehr Platz für persönliche Gespräche und Beratung bieten.”
Auch die Ausleihe von Standrohren bei der HSW ist ab Montag, 21. September, nur noch am neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäude im Wiemecker Feld 7 in Velmede möglich.
Die Zusammenlegung der Kundencenter ist Bestandteil des Umzugs der beiden Kommunalunternehmen an ihren neuen gemeinsamen Standort. Neben dem bisherigen Betriebs- und Verwaltungsgebäude im Gewerbegebiet Enste sowie den Kundencentern hatte die HSW Büroräume im Bürger- und Rathaus Bestwig und weitere gewerbliche Flächen in Bestwig und Olsberg für Materiallager unterhalten. Michael Sommer, Technischer Geschäftsführer der HSW: „Mit dem Umzug in die neue Betriebsstelle werden insbesondere die technischen Betriebsstellen an einem Ort zusammengefasst, was erhebliche betriebliche Synergien, mehr dringend benötigten Platz und Kostenvorteile ermöglicht.“
Hintergrund: Seit Gründung der HSW im Jahr 2005 und Aufnahme des Geschäftsbetriebs im Jahr 2006 sind Aufgabenspektrum und Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig gewachsen. So sind als Aufgaben die kaufmännische und technische Betriebsführung der Abwasserwerke der Gemeinde Bestwig und der Stadt Olsberg, Betrieb und Unterhaltung der Straßenbeleuchtung in Meschede, Bestwig und Olsberg, die Gründung der HE im Jahr 2009 mit Aufnahme der Strom- und Gasbelieferung an zwischenzeitlich knapp 25.000 Anschlussstellen sowie die Übernahme der Strom- und Gasnetze in das Eigentum der Kommunen Meschede, Bestwig und Olsberg hinzugekommen.
Parallel dazu ist die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von anfangs rund 30 auf nun 66 angewachsen. Udo Lang: „Am Standort Enste waren die Möglichkeiten zur Unterbringung von Material und Personal völlig ausgeschöpft. Sowohl die Einstellungen von Auszubildenden als auch von ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren daher kaum möglich.“
