Eine Passantenbefragung bis Ende Oktober soll wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Innenstadt liefern.

Wie bewerten Besucherinnen und Besucher die Innenstadt von Meschede? Was macht den Standort attraktiv und welche Aspekte können verbessert werden? Antworten auf diese Fragen soll die bundesweite Studie „Vitale Innenstädte 2026“ liefern, an der sich auch in diesem Jahr die Kreis- und Hochschulstadt gemeinsam mit der IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland beteiligt.

Im Rahmen der Untersuchung werden Passantinnen und Passanten direkt in der Innenstadt zu ihrem Besuch, ihrem Einkaufsverhalten sowie ihrer Wahrnehmung und Nutzung der Innenstadt befragt. Die Erhebung findet in Meschede noch bis Ende Oktober an unterschiedlichen Standorten in der Fußgängerzone statt.

„Eine lebendige Innenstadt ist ein wichtiger Treffpunkt, Wirtschaftsstandort und Identifikationsort für unsere Stadt. Mit der Teilnahme an der Studie möchten wir besser verstehen, was die Menschen an unserer Innenstadt schätzen und wo sie Verbesserungspotenziale sehen“, sagt Christina Wolff, Geschäftsführerin des Stadtmarketings Meschede, „wir freuen uns, wenn sich Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Innenstadt ein paar Minuten Zeit nehmen und mitmachen. Jede Teilnahme trägt dazu bei, wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft unserer Innenstadt zu gewinnen.“

Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt. Neben der Attraktivität des Einzelhandels werden unter anderem Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Erreichbarkeit, Gastronomie, Freizeitangebote und Stadtbild betrachtet. Meschede nimmt an dem Format seit 2014 teil. 

Die Untersuchung „Vitale Innenstädte“ ist Europas größte und bekannteste Studie zur Analyse und Bewertung von Innenstädten. Die Ergebnisse ermöglichen nicht nur einen detaillierten Blick auf die Situation vor Ort, sondern auch einen Vergleich mit anderen teilnehmenden Städten. Die Studie wird vom IFH KÖLN (Institut für Handelsforschung) durchgeführt.