Jugendrat: Graffiti-Mobil der Künstlerin Nikola Dicke macht Ideen sichtbar

Die Ideen des Jugendrats der Kreis- und Hochschulstadt Meschede sollen im öffentlichen Raum aufleuchten.

Sie treffen sich regelmäßig, um für ihre Stadt etwas zu bewegen. Nun sollen die Ideen des Jugendrats der Kreis- und Hochschulstadt Meschede im öffentlichen Raum aufleuchten: Künstlerin Nikola Dicke ist am Samstag, 7. März, mit ihrem Graffiti-Mobil zu Gast. Gemeinsam mit dem Jugendrat und weiteren interessierten jungen Menschen wird ab 18.45 Uhr eine Licht-Installation an der St.-Walburga-Pfarrkirche gestaltet. 

 

Jugendliche ab der achten Klasse werden beim Projekt „Wir sind Meschede!“ in die Gestaltung ihres Lebensraums eingebunden. Sie können beim Mescheder Jugendrat mitgestalten, mitbestimmen, sich einbringen. Vorteil des Projekts für die Kommune: Sie erhält damit ebenso wie Kommunalpolitik einen guten Einblick in die Lebenswelten der jungen Menschen vor Ort. Junge Menschen erhalten Zugang zu politischen Prozessen und Abläufen, verstehen so besser Mechanismen und Möglichkeiten der Beteiligung. So bringen sich die Jugendlichen etwa bei der Gestaltung des Kulturrucksacks vor Ort ein, einem Programm, gefördert von der Landesregierung NRW, zur Förderung außerschulischer kultureller Bildungsangebote. Außerdem möchten sie eine Veranstaltungsreihe für Schulen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen initiieren. 

 

Das Graffiti-Mobil von Nikola Dicke ist sowohl bewegte Licht-Installation als auch fahrendes Atelier. Vor Ort entstehen Licht-Zeichnungen, ein Graffiti für wenige Stunden aus Licht – in Meschede in Zusammenarbeit mit dem Mescheder Jugendrat und interessierten jungen Menschen. Wer sich beteiligen möchte, kann einfach ab 18.45 Uhr vorbeikommen: Das Graffiti-Mobil erleuchtet die St. Walburga-Pfarrkirche an der Ecke Kaiser-Otto-Platz/Ruhrstraße. Für den kulinarischen Genuss sorgt übrigens das Streetfood-Festival „Cheatday“ gleich nebenan auf dem Stiftsplatz.

 

Das Projekt „Wir sind Meschede!“ wird gefördert aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.