Jugendkunstschule: Eröffnung „sam“ am Standort Meschede

Ein Ort der Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche wird es sein, mit Platz zum Ausprobieren und Raum für eigene Ideen: Die Jugendkunstschule „sam“ hat am Standort Meschede ihr Zuhause gefunden.

Los geht es am Sonntag, 17. Mai, von 11 bis 17 Uhr mit der Eröffnung und einem Tag der offenen Tür, zu der die Kreis- und Hochschulstadt Meschede und die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. alle Interessierten herzlich in die Kolpingstraße 18 (3. OG) einladen. 

 

Verschiedene Workshops – darunter Betonkunst, kreative Raumgestaltung und Pappskulpturenbau – laden an diesem Tag zum Mitmachen ein, denn schließlich sollen die Räume mit Leben gefüllt werden. Und da wird in den kommenden Monaten so einiges passieren, denn auch das Jahresprogramm von „sam“ in Meschede ist fertig und soll ab sofort möglichst viele heimische Pinnwände zieren. Alle Angebote des Programms sind kostenfrei. Künstlerinnen und Künstler aus Meschede und Umgebung haben in den vergangenen Monaten ihre Ideen eingebracht und ein Programm gestaltet, das 31 Angebote beinhaltet und eine Vielzahl kultureller Sparten umfasst. Mehr Informationen gibt es dazu auch unter www.jugendkunstschule.info im Internet.

 

Die beteiligten Städte möchten mit der Gründung einer interkommunalen Jugendkunstschule die kulturelle Bildungslandschaft vor Ort weiter ausbauen. Denkbar sind Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren. Die Projektleitung liegt bei einer erfahrenen und in der Region erfolgreichen Einrichtung: Die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. aus Schmallenberg unterstützt die beiden Städte in der Gründungsphase. Ziel ist die Einführung eines gemeinsamen Programms der kulturellen Bildung, das als Gesamtkonzept auf den erforderlichen Kriterien einer Jugendkunstschule im Sinne der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/ Jugendkunstschulen NRW e.V. basiert und langfristig in ein Trägermodell überführt werden soll.

 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von RKP – Regionales Kultur Programm NRW gefördert. Koordiniert wird das Projekt vom Kulturbüro der Stadt Arnsberg, vom Fachbereich Generationen, Bildung und Freizeit der Stadt Meschede und vom Kulturbüro der Stadt Sundern, die damit ihre Zusammenarbeit in verschiedenen Kulturbereichen ausbauen.