Meschede. Die Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) hat bei ihrer Mitgliederversammlung die Bedeutung eines starken regionalen Netzwerks unterstrichen. Rund 70 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Mescheder Stadtgebiet sowie Fördermitglieder kamen in der Schützenhalle Grevenstein zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Meschede zu diskutieren. Die Versammlung bot einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie Raum für den Dialog über Herausforderungen und Chancen des regionalen Mittelstands. IMW-Vorsitzender Frank Hohmann betonte die Rolle der IMW als Netzwerk und Bindeglied zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Ziel sei es, die wirtschaftlichen Rahmenbedigungen vor Ort aktiv mitzugestalten. Mit Veranstaltungen und Projekten wie der BerufsInfoBörse, der Abschlusstaschenaktion „Startbahn-MES“ sowie politischen Begegnungen – etwa dem Besuch des Bundeskanzlers im Dezember 2025 – ist die IMW fest im Stadtleben verankert.
Zahlreiche Neumitglieder
Der regelmäßige Austausch innerhalb der Mitgliedschaft sei ein zentraler Faktor für eine starke regionale Wirtschaft, so Hohmann. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gewinne ein funktionierendes Netzwerk an Bedeutung. Die positive Entwicklung der IMW zeigt sich auch im Mitgliederwachstum: 19 neue Unternehmen sind im vergangenen Jahr beigetreten. Einige stellten sich im Rahmen der Versammlung vor. Die Bandbreite reicht von Industrie und Handwerk über Handel und Dienstleistungen bis hin zu jungen innovativen Unternehmen. Seit 2025 nimmt die IMW zudem Fördermitglieder auf, deren Sitz nicht in Meschede liegen muss – sieben Betriebe konnten hier bereits gewonnen werden.
Zusammenhalt als Grundlage für die Zukunft
Gastgeber der Veranstaltung war die Brauerei C. & A. Veltins, die Einblicke in ihre Produktionsabläufe gewährte. Dabei wurde deutlich, wie Tradition und moderne Technologien in einem regional verwurzelten Familienunternehmen zusammenwirken. Marketinggeschäftsführer Fabian Veltins sprach zudem über aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen, insbesondere zunehmende Bürokratie und den demografischen Wandel. Im Austausch der Mitglieder wurde deutlich, dass der Zusammenhalt der regionalen Wirtschaft eine wichtige Grundlage für zukünftige Entwicklungen ist. Die IMW will diesen Dialog weiter fördern und den Unternehmen in Meschede auch künftig eine starke gemeinsame Stimme geben.
