Gemeinsam unterwegs für mehr Inklusion: Euro-Tandem-Tour macht Station in Meschede

Meschede. 700 Kilometer, 5.500 Höhenmeter und eine klare Botschaft: Gemeinsam geht mehr. Die Euro-Tandem-Tour 2026 machte jetzt Station in Meschede. Nach ihrer zweiten Etappe von Marburg über Winterberg erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Hennetalsperre. Im Hennesee-Hotel begrüßte Bürgermeister Christoph Weber die Gruppe gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten des Hochsauerlandkreises, Ferdi Lenze, und dessen Vorgänger Heinz Arenhövel.

Bei der Euro-Tandem-Tour fahren Menschen mit und ohne Sehbehinderung gemeinsam auf dem Tandem. Die Tour wirbt für Inklusion, Barrierefreiheit, Ehrenamt und Sport für Menschen mit Behinderungen. In sieben Etappen werden insgesamt 700 Kilometer und rund 5.500 Höhenmeter zurückgelegt. „Mit dieser Euro-Tandem-Tour machen sie bereits seit 1998 auf das wichtige Thema der Inklusion aufmerksam. Das kann man nur unterstützen“, betonte Christoph Weber.

Auch in Meschede hat das Thema einen hohen Stellenwert. So arbeitet die seit 2002 bestehende Behinderteninteressenvertretung eng mit der Stadtverwaltung zusammen. Einen besonderen Impuls setzte zudem das Jahr 2023, als Meschede im Rahmen der Special Olympics Host Town für eine Delegation aus Burundi war. „Meschede möchte ein gesellschaftliches Umfeld schaffen, in dem Menschen mit und ohne Behinderung ihre individuellen Potenziale und Fähigkeiten in einer Kultur der Wertschätzung, Anerkennung und Offenheit entfalten und einbringen können“, so Christoph Weber.

Zum Abschluss wünschte Christoph Weber den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die weiteren Etappen viel Freude und Erfolg: „Sie zeigen, dass man in Gemeinschaft mit anderen mehr schaffen kann als allein.“