Meschede. Ein schönes Tor versteht jeder – und gemeinsam Fußball spielen sowieso. Beim 3. Mescheder Weltpokal-Turnier wurde im Dünnefeld-Stadion eindrucksvoll gezeigt, wie selbstverständlich Inklusion im Sport funktionieren kann.
Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgten bei bestem Wetter für einen Nachmittag voller Fußball, Begegnung und guter Stimmung. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Gymnasiums der Stadt Meschede, Mitglieder der Torfabrik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreis- und Hochschulstadt Meschede standen gemeinsam auf dem Platz.
Besonders die Torfabrik Meschede macht seit vielen Jahren deutlich, welche Kraft inklusiver Sport entwickeln kann. Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich hier auf Augenhöhe – als Mitspieler, als Team und als Teil einer Gemeinschaft. Das Weltpokal-Turnier brachte genau diese Idee auf den Fußballplatz: Nicht Unterschiede standen im Mittelpunkt, sondern die gemeinsame Begeisterung für den Sport.
Insgesamt acht Mannschaften traten beim Turnier gegeneinander an. Am Ende durfte sich das Team „GOAT – Greatest of All Time“ über den Pokal freuen. Bei der Siegerehrung wurde deutlich: Gewonnen wurde nicht nur auf dem Platz. Gewonnen hat vor allem das Miteinander.
Organisiert und durchgeführt wurde das Turnier vom Gymnasium der Stadt Meschede, der Torfabrik Meschede, dem Kreissportbund, dem SSV Meschede und der Kreis- und Hochschulstadt Meschede. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch ehrenamtliche DRK-Fachkräfte.
Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den Sponsoren Sport Pilz, Sparkasse Mitten im Sauerland, Lions-Club Meschede, Foto Sonntag und Busunternehmen Knippschild.
Der 3. Mescheder Weltpokal hat einmal mehr gezeigt: Inklusion muss nicht kompliziert sein. Manchmal braucht es nur einen Fußball, zwei Tore – und Menschen, die gemeinsam spielen wollen.
