Das Mescheder Friedensforum nimmt sich des Gedenkens an Opfer von Krieg und Gewalt an. Seit Mitte März gilt eine entsprechende Vereinbarung mit der Stadt Meschede.
Das Mescheder Friedensforum, dem etwa 20 Menschen angehören, wurde 2024 gegründet, erklärt Josef Lödige. Im Mittelpunkt steht die Information über friedenspolitische Themen. Daher habe sich das Friedensforum an die Stadt gewandt, um die Patenschaft für den Gedenkstein „Den Opfern von Krieg und Gewalt“ auf dem Stiftsplatz in Meschede zu übernehmen.
Die Gedenkstätte für Opfer des ersten Weltkrieges war in den 30er Jahren errichtet worden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie ergänzt. Im Zuge der Umgestaltung des Stiftsplatzes kam der Gedenkstein, der nun neue Paten bekommt, hinzu. Der Stein ist recht verwittert, der Buchstabe „t“ fehlt. Reinigungsarbeiten und Umfeldpflege wird das Mescheder Friedensforum als Pate künftig selbst vornehmen, bei größeren Arbeiten auch in Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof.
Annika Dollberg, bei der Stadt Meschede zuständig für Denkmalpflege, und Judith Tillmann vom Fachbereich Infrastruktur überreichten Josef Lödige die Urkunde für die Patenschaft. Die Vereinbarung gilt zunächst für ein Jahr – wie auch bei den anderen Patenschaften für Denkmäler im Stadtgebiet. „Gerade in der heutigen Zeit ist das Gedenken an Kriegsopfer und Gewaltopfer ein wichtiges Thema – und ehrenamtlich ein wichtiger Beitrag für unsere Stadt“, so Annika Dollberg.

