Meschede. Schule und Bildung, Kultur und Freizeit – aber auch das Thema Demographie und bürgerschaftliches Engagement wie zum Beispiel in den Mescheder Stadtgesprächen. Sehr viel von dem, was die Kreis- und Hochschulstadt Meschede als guten Ort für Wohnen, Leben und Lernen ausmacht, ist im Fachbereich Generationen, Bildung und Freizeit konzipiert und umgesetzt worden. Als dessen Leiterin hat Gisela Bartsch mit ihrem Team eine enorm wichtige Arbeit für die Menschen in Meschede geleistet. Mit Ablauf des Monats Oktober wechselt Gisela Bartsch in den Ruhestand.
In der jüngsten Sitzung des Mescheder Stadtrates wurde sie von Bürgermeister Christoph Weber verabschiedet. „Sie haben die großen Herausforderungen des beruflichen Alltags, die häufig auch von Termindruck bestimmt waren, stets beherzt angepackt und konsequent gemeistert“, würdigte Christoph Weber das Wirken Gisela Bartschs.
Im Jahr 1988 nahm sie ihre Tätigkeit für die Stadt Meschede auf und war zunächst im Stadtarchiv beschäftigt. Parallel zu ihren dienstlichen Aufgaben hat Gisela Bartsch über viele Jahre zudem Verantwortung als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meschede übernommen. Im Jahr 2000 wurde sie dann Leiterin des damaligen Bereichs Gleichstellung, Familie und Kultur, der 2006 um die Verantwortung für Schule und Sport ergänzt wurde und heute als Fachbereich Generationen, Bildung und Freizeit ein enorm breites Themenspektrum abdeckt.
Gisela Bartsch sei ihren Aufgaben stets mit großem Verantwortungsbewusstsein nachgekommen und stets bereit gewesen, neue Herausforderungen anzunehmen, so Bürgermeister Weber: „Sie waren und sind immer zuverlässig und hilfsbereit, tolerant im Meinungsstreit, den es durchaus auch gegeben hat, und konsequent im Grundsätzlichen. Sie werden uns fehlen.“ Für die Zukunft wünschte er Gisela Bartsch, „dass sie auch den vor ihnen liegenden neuen Lebensabschnitt nun mit Tatkraft und Ideenreichtum angehen werden.“
