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K­­­­reis- und Hochschulstadt Meschede

Aktuelles - Berichte - Bilder

Aktuelles

Seniorenbeirat erstellt neuen Pflegeheimkostenvergleich für Meschede

Die Pflegeheimkosten in Deutschland sind 2026 weiter gestiegen und belaufen sich auf einen durchschnittlichen Eigenanteil von 3.500, - € im ersten Jahr. Da es hier große regionale Unterschiede gibt, hat der Seniorenbeirat Meschede unter seinem Fokusthema: „Gesundheit und Pflege" einen neuen Pflegeheimkostenvergleich für Meschede erstellt. 

Dabei zeigte sich, dass die Eigenanteile für Pflege, Unterkunft/Verpflegung und Investitionskosten im ersten Jahr der Heimunterbringung zwischen 3.043,-€ und 4.328,-€ - im Durchschnitt 3.663,-€  - und somit über dem Bundesniveau liegen.

Zwar sinkt der Eigenanteil durch gestaffelte Leistungszuschläge der Pflegekassen mit zunehmender Wohndauer, davon unabhängig entwickeln sich jedoch die Kosten von Unterkunft/Verpflegung und Investitionen stetig weiter nach oben. Auch bei diesen Kosten liegt Meschede bei Unterkunft und Verpflegung mit durchschnittlich 1.321,- €/Monat (Bund: 1.046,. €) und bei Investitionen mit 758,- €/Monat (515,- €) über dem Bundesdurchschnitt.

Weitere Informationen können der beigefügten Dokumentation entnommen werden:

Projekt W.I.R. 

Das Projekt W.I.R. (www.wir-in-meschede-bestwig.de) umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten, die verschiedene Generationen ansprechen und Schritt für Schritt mehr Begegnungsmöglichkeiten schaffen.

Unter anderem wird am Dienstag, 19. Mai 2026 eine besondere Bustour für alle Pflegebedürftigen und ihren Angehörige - dank der Begleitung von Pflegekräften ist eine gemeinsame Auszeit möglich - angeboten.
Der Ausflug mit Unterhaltungsprogramm wie dem Musiker-Ehepaar Scholz führt ins Café Heimathafen am Sorpesee.

Pflegekurse für pflegende Angehörige

Das Klinikum HSK (die Alexianer) bieten an:

Angehörige, die vor der Herausforderung stehen, erkrankte Familienmitglieder zu pflegen benötigen Unterstützung. Für die Beratung und Schulung der Familienangehörigen bietet das Klinikum Hochsauerland spezielle Pflegekurse an. 

Die für die Teilnehmer kostenfreien Pflegekurse vermitteln die notwendigen Kenntnisse, richtigen Handgriffe und geben vor allem Sicherheit im Umgang mit pflegebedürftigen Personen. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer mit anderen Betroffenen über die aktuelle Situation austauschen. Die Kurse finden im Bildungscampus Petrischule, Petriweg 2, in Arnsberg-Hüsten statt. Ein Kurs umfasst jeweils drei Nachmittage von 16 bis ca. 20 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung ersehen sie aus dem Handzettel: 

Vergiss mein nicht - Leben mit Demenz

Seniorenbeirat startet erfolgreich Vortragsreihe zum Thema Demenz

Die Volkskrankheit Demenz wurde über viele Jahre in Deutschland als solche nicht erkrankt. Bei 400.000 Neuerkrankungen pro Jahr und über 1,6 Mio.  statistisch erfassten Demenzerkrankungen in Deutschland ist bei einer immer älter werdenden Bevölkerung die Krankheit jedoch stärker in das Bewusstsein gelangt. Schätzungsweise sind mehr als 25 Millionen Menschen weltweit betroffen. Mit 55% ist die Alzheimer Erkrankung – benannt nach Alois Alsheimer, deutscher Psychiater, Neuroanatom und Neuropatholode, der als erster die Erkrankung beschrieb -  die häufigste wahrscheinliche Ursache bei den an Demenz erkrankten Personen. Viele bekannten Persönlichkeiten wie Herbert Wehner, Ronald Reagan, Helmut Schön, Rudi Asshauer, Brigitte Bardot, Bruce Willis  u.a. sind an Demenz erkrankt.

Dr. med. Meinolf Hanxleden, ehemaliger Leiter der Abteilung Geriatrie am Klinikum Arnsberg, führte mit sehr viel Einfühlungsvermögen und großem Fachwissen die interessierten Gäste in diese sensible Thematik ein. Meist ist das Alter der größte Risikofaktor. Eine gesunde Lebensweise, ausreichende Bewegung und Teilhabe kann das Risiko positiv beeinflussen. Direkt erbliche Demenzerkrankungen sind hingegen nur bei ca. 1-3 % der an Demenz erkrankten Personen nachgewiesen.

Der Hochsauerlandkreis hat zeitgleich sein neues Demenz-Projekt“ -früh informieren -frühzeitig handen – selbstbestimmt leben“ gestartet. Seniorenbeirat Meschede und Hochsauerlandkreis kooperieren somit in idealer Art und Weise bei diesem wichtigen Thema. Da nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten, hat sich Dr. Hanxleden  freundlicherweise bereiterklärt, dem Seniorenbeirat Meschede seine Vortragsfolien für eine weitere Verbreitung zur Verfügung zu stellen. 

Diese Folien sind über den nachstehenden Link zu erreichen:

Seniorenbeirat und Caritasverband Meschede e.V. sammeln für das ambulante Hospiz

Es sind Frauen und Männer aus verschiedenen Berufen und unterschiedlichen Alters, die sich ehrenamtlich für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen engagieren. Insgesamt haben sich bislang 45 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer von den Koordinatorinnen des ambulanten Hospizes in Meschede ausbilden lassen und unterstützen kostenlos um Lebensqualität zu erhalten, Entlastung zu bieten und Trauernde zu begleiten. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizes hat der Seniorenbeirat auf dem Weihnachtsmarkt in Meschede selbstgebackene Plätzchen, Kuchen und von Seniorinnen und Senioren handgefertigte Bastelarbeiten gegen eine Spende überlassen. Sie sind dabei von der Spendenbereitschaft und Hilfsbereitschaft der hiesigen Bevölkerung positiv überrascht worden. Insgesamt sind so auf dem Weihnachtsstand und in der Kreativwerkstatt 800 Euro an Spendengeldern zusammengekommen, die nun zur Unterstützung der Hospizarbeit eingesetzt werden sollen.

Wer das Ambulante Hospiz bei seinem ehrenamtlichen Engagement noch mit einer Spende unterstützen möchte, kann auf das Spendenkonto des Caritasverbandes Meschede e.V. – Stichwort Hospiz – bei der PAX-Bank für Kirche und Caritas eG, IBAN: DE35 3706 0193 1050 5960 16, BIC: GENODED1PAX ein letztes Geschenk für die Begleitung von Menschen bis zum Lebensende überweisen.

Berichte & Bilder

Gemeinsam erleben – Gemeinsam genießen

Es war wieder ein sehr gelungener Nachmittag am 27. März im H1 am See und alle kamen. Die Veranstaltung des Seniorenbeirats erfreut sich zunehmender Beliebtheit unter den Seniorinnen und Senioren in Meschede, sodass mittlerweile sogar mit Wartelisten gearbeitet werden muss und leider nicht jeder Interessent aufgrund der großen Nachfrage berücksichtigt werden konnte.

Neben einem guten Kaffee, leckeren Kuchen und appetitlichen Schnittchen gab es dieses Mal einen sehr emotionalen und bewegenden Vortrag mit beeindruckenden Bildern von Frau Annette Lieber über „Ihren Jakobsweg“, der noch heute bei ihr die dabei empfundene Freude und das Glück dieser Wanderung vom 10. Mai bis 24. Juni 2014 in ihrem Vortrag widerspiegelte und die Zuhörer tief berührte und in ihren Bann zog.

Hier können Sie den ausführlichen Bericht herunterladen:

Gemeinsames Treffen der Seniorenbeiräte im Kreishaus Meschede

Turnusgemäß trafen sich am 17.03.2026 die Vertreter der Seniorenbeiräte von Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg im Kreishaus in Meschede zu einem informellen Austausch über ihre jeweiligen Aktivitäten. Weiterhin hielt Frau Benitha Beckmann von der Fachstelle „Zukunft Alter“ der Stadt Arnsberg einen Impulsvortrag zum Thema „Einsamkeit“.

Demnach sind wohl durch wissenschaftliche Studien belegt, dass 8,3 % der über 50-jährigen unter Einsamkeit leiden. Da Einsamkeit auch zu Depressionen und somit auch zu starken gesundheitlichen Schäden führen kann, gilt es der Einsamkeit durch soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe zu begegnen. Dazu bedarf es jedoch einer ganzheitlichen systematischen Umsetzung, wie z.B. präventive Hausbesuche, Förderung des lebenslangen Lernens durch gruppendynamische Aktivitäten und regelmäßigen Zusammenkünften mit Gleichgesinnten um das Gefühl des „Abgehängt sein“ zu bekämpfen und den Anschluss am gesellschaftlichen Leben wiederzufinden.

Bei der anschließenden Vorstellung der Aktivitäten der Seniorenbeiräte wurde deutlich, welchen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag diese Gremien in diesem Kontext leisten. Das mannigfache Angebot geht von Karneval der Generationen, Seniorenkino, Rollator Training, Vorträge zu Onlinebanking sowie Informationen zu Erben und Vererben, Regelung des digitalen Nachlasses, Fachvorträgen von Ärzten zu Krankheiten und Gesundheitsvorsorge, Spieletreff, Seniorensprechstunde, Plauderbank, Marktfrühstück, Bustouren nach dem Motto: „Gemeinsam statt Einsam“ und Events wie „Gemeinsam erleben – Gemeinsam genießen" bis hin zu individuellen persönlichen Beratungen in schwierigen Lebensphasen.

Das Treffen war aus Sicht aller Beteiligten sehr erbaulich und soll im halbjährlichen Turnus fortgesetzt werden.  Zur nächsten Gesprächsrunde soll dazu dann auch der neu gewählte Landrat des Hochsauerlandkreises, Thomas Grosche eingeladen werden

Der Seniorenbeirat Meschede war in Winterberg

Zu einem Gedankenaustausch war der Seniorenbeirat Meschede erstmalig nach Winterberg gekommen. Walter Hoffmann konnte die Delegation auf der "Panorama Erlebnis-Brücke" bei sonnigem Wetter begrüßen. Nico Brinkmann - Geschäftsleitung "Erlebnisberg Kappe" - zeigte auf der Brücke den Seniorenbeiräten die vielen Attraktionen, die in den letzten Jahren auf dem großen Gelände aufgebaut wurden: Sommerrodelbahn, Kletterwald, Kappi`s Spielplatz, Picknickgelände, Abenteuergolf-Anlage, Bikepark, Hostel, Panorama Cafè/Restaurant und die Wintersport-Anlagen.

Bei der anschließenden Gesprächsrunde im Panorama-Café begrüßte auch Bürgermeister Michael Beckmann die Gäste und er berichtete kurz über die wichtigsten Herausforderungen und die aktuellen Entwicklungen in der Stadt.

Danach wurde über die Veranstaltungen und Projekte der beiden Seniorenbeiräte gesprochen. Dabei zeigte sich eine überwiegende Gemeinsamkeit bei der Gestaltung der Angebote. Die Mescheder haben noch auf zwei weitere Vorschläge hingewiesen: Seniorensprechstunden oder Einladungen zu einem Senioren-Frühstück. Über einige organisatorische Schwierigkeiten und Erlebnisse bei den jeweiligen Veranstaltungen in den beiden Städten wurde auch angeregt diskutiert. 

Fazit - Zum Abschluss der Gespräche waren sich alle Teilnehmer einig: Die Treffen sollen einmal jährlich stattfinden und somit den wichtigen Erfahrungsaustausch fortsetzen. "Das ist zweckdienlich für alle Mitglieder in den beiden Gremien", betonte der Vorsitzende Walter Hoffmann. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für den konstruktiven Gedankenaustausch an diesem Nachmittag.

Einblicke in die verschiedenen Aktivitäten des Seniorenbeirats Winterberg finden Sie hier:

Weihnachtsfeier des Seniorenbeirats Meschede am Hennesee am 10.12.2025

Im adventlich geschmückten H1 am See versammelten sich rund 100 Besucherinnen und Besucher zur diesjährigen Weihnachtsfeier des Seniorenbeirats Meschede. Die festlich geschmückte Lokation strahlte Wärme und Gemütlichkeit aus, als die Gäste mit Kaffee, Kuchen und besinnlicher Musik auf das bevorstehende Fest einstimmten.

Die musikalische Begleitung übernahm die Klarinettengruppe des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Meschede. Mit sanften Melodien verzauberten die jungen Musikerinnen und Musiker die Anwesenden und schufen eine wohltuende, festliche Atmosphäre, die zum Verweilen und Erinnern einlud. Zwischen den Musikstücken sang die versammelte Runde mit, und ließ bekannte Weihnachtslieder in gemütlicher Runde erklingen.

Neben dem musikalischen Programm gab es eine besinnliche Weihnachtsgeschichte, die das Publikum in ruhige, festliche Stimmung versetzte. Die Erzählung bot Raum für Erinnerungen, Gemeinschaft und Dankbarkeit für das Miteinander im Jahreslauf.

Ein besonderer Höhepunkt der Feier war der Besuch des Nikolaus.
Mit Freude lauschten die Gäste der freundlichen Lebensfreude des Nikolaus, der passende Weihnachtsgeschenke überreichte. 

Der Nachmittag bot damit eine gelungene Mischung aus Begegnung, Musik, Geschichten und kleinen Aufmerksamkeiten – ein harmonischer Beitrag zur Adventszeit und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in Meschede. 

Der Seniorenbeirat Meschede dankt allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, sowie den Besucherinnen und Besuchern für ihr fröhliches Miteinander. Möge diese Adventsfeier allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

Adventsmarkt in Meschede am 30.11.2025

Der Seniorenbeirat Meschede war in diesem Jahr erstmals auf dem Adventsmarkt in Meschede vertreten. Im Vordergrund stand eine Kreativwerkstatt, die Alters- und Junggenerationen zusammenbrachte. 
Groß und Klein hatten die Gelegenheit, gemeinsam kreative Projekte umzusetzen – vom Basteln kleiner Andenken bis hin zu weihnachtlichen Dekorationen für zuhause. 
Für das leibliche Wohl wurde mit Kaffee und Kuchen gesorgt, so dass Besucherinnen und Besucher in gemütlicher Atmosphäre verweilen und sich austauschen konnten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einem Spendenaufruf zugunsten des ambulanten Hospizdienstes in Meschede. Die Aktiven des Seniorenbeirats und die Mitarbeitenden des Caritas Ambulanten Hospizdienst baten um Unterstützung und informierten die Marktbesucherinnen und -besucher über die wichtige Arbeit des Hospizdienstes vor Ort.

Der Beitrag des Seniorenbeirats Meschede zum Weihnachtsmarkt verdeutlicht erneut das Engagement für Gemeinschaft, Unterstützung Bedürftiger und den Dialog zwischen Jung und Alt. Der Beirat bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den Spenderinnen und Spendern für ihr Vertrauen und ihre Großzügigkeit.

Informationsaustausch am "Runden Tisch" am 04.11.2025

Am 04.11.2025 trafen sich Vertreter verschiedener Organisationen und Vereine, um sich über aktuelle Themen, auszutauschen.

Themen waren

  • die ärztliche Versorgung in Meschede
  • das Fokusthema "Demenz" in der Veranstaltungsreihe 2026 des Seniorenbeirates
  • das Krankenhaus Meschede sowie
  • Veranstaltungen verschiedener Gremien


Weitergehende Informationen finden Sie hier:

Infoveranstaltung – Wie schütze ich mich vor Betrügereien?

Es gibt keine genaue Gesamtzahl der Senioren, die Opfer von Betrügereien werden, da viele Fälle nicht gemeldet werden. Studien zeigen jedoch, dass Senioren über 70 Jahre oft eine Hauptzielgruppe sind, wie beispielsweise bei Schockanrufen, bei denen 60% der Opfer über 70 Jahre als sind.

Betrug, Diebstahl, Phishing, Abzocke, Enkeltrick, Schockanrufe. Die Methoden, wie Betrüger Seniorinnen und Senioren um Geld bringen, sind zahlreich. Eine Studie aus der Schweiz zeigt, dass knapp vier von fünf Personen über 55 Jahren in den letzten 5 Jahren in das Visier von Kriminellen geraten sind. Kriminalhauptkommissar Oliver Millhoff aus dem Bereich Kriminalprävention/Opferschutz der Direktion Kriminalität des Hochsauerlandkreises schätzt die Zahl der Betroffenen in Deutschland ähnlich hoch ein. Grund genug also für den Seniorenbeirat Meschede, seine Zielgruppe im Rahmen einer Informationsveranstaltung aus erster Hand über die Gefahren und deren Abwehr sachkundig beraten zu lassen.

Den ausführlichen Bericht können Sie hier herunterladen!

Informationsveranstaltung zum Zukunftsprogramm des Klinikums Hochsauerland am 17.09.2025

Was geht wo?

„Was geht wo?“ - wollte der Seniorenbeirat Meschede am 17.09.2025 vom Alexianer Klinikum Hochsauerland erfahren und hatte zu einer Informationsveranstaltung im Besprechungsraum des St. Walburga-Krankenhauses in Meschede eingeladen.
Peter Eikeler, Standortleiter des St. Johannes-Hospital in Arnsberg-Neheim und Beauftragter der Unternehmensentwicklung des Alexianer-Klinikums Hochsauerland erläuterte den Teilnehmern das Konzept und den Restrukturierungsplan des Klinikums. Dabei gewann man den Eindruck, dass es sich hier um „eine Operation am offenen Herzen“ handelt. Alles kann zur Gesundung und zur Zukunftsfähigkeit des Klinikums beitragen, aber es gibt viele Fallstricke.

Erweiterung des medizinischen Leistungsspektrums durch Verlagerung von Hüsten nach Meschede, Wiedereinrichtung einer Entbindungsstation oder Standort für eine Stroke-Unit sind Fehlanzeige. Der Aufbau einer zentralen Großküche für alle 3 Standorte und die zentralisierte Instrumente-Aufbereitung in Meschede sind dabei für den hiesigen Standort nur ein schwacher Trost.
Die Krankenhäuser St. Walburga in Meschede, Karolinen-Hospital in Arnsberg-Hüsten und das St. Johannes-Hospital in Arnsberg-Neheim wurden zum Alexianer Klinikum Hochsauerland verschmolzen. Der Betrieb des Marienhospitals wurde Ende August 2023 eingestellt und die dort vorhandenen Fachabteilungen sind in das St. Johannes-Hospital und das Karolinen Hospital umgezogen.
Das Klinikum ist mit über 3.300 Mitarbeitenden der größte Gesundheitsversorger der Region mit rund 40.000 stationären Fällen p.a. und hat zwischenzeitlich einen Förderantrag für einen möglichen Erweiterungsbau am Standort Karolinen-Hospital gestellt. Das Investitionsvolumen von rund 100 Mio. € wird wohl nur über Förderprogramme zu stemmen sein. 
 

Was sagt das Klinikum zu dem Zukunftskonzept am Standort Meschede?

Die Antworten finden Sie im beigefügtem, herunterladbaren Dokument:

Vorstandswechsel im Seniorenbeirat Meschede

Manfred Breider hat zeitnah zu seinem 84. Geburtstag aus Altersgründen seinen Rückzug von Amt des Vorsitzenden des Seniorenbeirats Meschede erklärt. Zu seinem Nachfolger wählte das Gremium seinen bisherigen Stellvertreter Horst Radtke. Neue Stellvertreterinnen sind Gisela Lepke und Mechthild Bökenkamp. Zum Schriftführer wurde Jochen Senge gewählt. Sowohl die stellvertretende Schriftführerin Ingrid Schulte als auch der Kassierer Martin Schültke verbleiben in ihren Ämtern.

Manfred Breider war seit 2009 Vorsitzender des Seniorenbeirats Meschede. Er hat sich stets für das Gemeinwohl eingesetzt und gilt als Brückenbauer über Generationen. So werden zu seinen Betätigungsfeldern u.a. die Mescheder Stadtgespräche, die Entwicklung des Wohnprojekts nachbarschaftliches Wohnen im Rinschen Park der Siedlungs- und Baugenossenschaft und die Freiwilligeninitiative Bürgertreff gezählt. 
Seine Einstellung zum ehrenamtlichen Engagement beschrieb er seinerzeit mit Franz von Assisis Worten: „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffts du das Unmögliche“.
Als gewähltes Mitglied bleibt Manfred Breider dem Seniorenbeirat erfreulicherweise noch bis zu nächster Legislaturperiode erhalten.

„Verbraucher 60 plus“ am 13.08.2025

Am 13.08.2025 beschäftigte sich eine halbtägige Veranstaltung des örtlichen Seniorenbeirates, der Landesseniorenvertretung NRW und der VERBRAUCHER INITIATIVE mit dem vielfältigen Thema Internet. Begrüßt von Bürgermeister Christoph Weber, Ingrid Dormann (Landesseniorenvertretung) und Horst Radke (Seniorenbeirat Meschede) trafen sich rund 95 Menschen, um sich von Experten informieren zu lassen. 

Dazu gehörte Petra Golly von der Verbraucherzentrale NRW. Die Leiterin der Beratungsstelle in Arnsberg behandelte das Thema „Sicheres Online-Shopping“. 

Oliver Milhoff, Opferschutzbeauftragter beim Kriminalkommissariat Meschede, gab zahlreichen praktische Tipps, wie sich Senioren vor Betrügern schützen können. 

Zum Abschluss der spannenden Veranstaltung griff Guido Steinke (VERBRAUCHER INITIATIVE) das aktuelle Thema „Künstliche Intelligenz & Algorithmen“ auf.

„Verbraucher 60 plus“, das Veranstaltungsformat für Ältere, bietet seit dem Jahr 2009 unterschiedliche Verbraucherthemen dezentral an und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW gefördert. 

Weitere Termine, zahlreiche kostenfreie Themenhefte und Angebote wie eine Online-Akademie oder ein kostenloses Online-Magazin finden Interessierte auf der folgenden Projektwebseite: 

Seniorenbeirat übergibt Petition zur Einrichtung einer Notfallpraxis in Meschede an Minister Laumann 

Am Rande der Veranstaltung zum bürgerschaftlichen Engagement am 30.06.2025 in Arnsberg übergab der Seniorenbeirat Meschede die mit nahezu 6.000 Unterschriften versehene Petition zur Einrichtung einer Notfallpraxis in Meschede.

Die Integration einer Notfallpraxis am St.-Walburga-Krankenhaus in Meschede könnte die Patientensteuerung verbessern und die bestehenden Strukturen optimieren. Gerade in Zeiten wie diesen mit hohen Außentemperaturen sind ältere und geschwächte Menschen oft auf eine schnelle Erreichbarkeit der nächstgelegenen Notfallpraxis dringend angewiesen.

Minister Laumann war über die Initiativen des Seniorenbeirats Meschede bereits gut informiert, gab aber zu bedenken, dass er hier gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung keine Weisungsbefugnis habe. Nichtsdestotrotz wünsche er sich für alle Krankenhäuser in NRW mit Notfallambulanzen die von uns skizzierte Lösung mit einer gemeinsamen Anlaufstelle und Empfangstresen für Notfallpraxis und Notfallambulanz.

Karl-Josef Laumann ehrt Ehrenamtsinitiativen – Seniorenbeirat Meschede erhält Auszeichnung

Im Bürgerzentrum am Bahnhof in Arnsberg trafen sich am 30.06.2025 aus dem Regierungsbezirk Arnsberg 85 Ehrenamtler zu einer Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Ehrenamtschafft Begegnung“, die vom Landesministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MAGS) organisiert wurde und auch noch in Münster, Detmold, Köln und Düsseldorf stattfinden wird.
Karl-Josef Laumann, NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, beschrieb in seiner Rede, was ihm „unter den Nägeln brennt“. Die Gesellschaft altert, die Babyboomer steuern auf den Ruhestand zu, die Anforderungen zur Bewältigung des demographischen Wandels steigen. Aber er sieht auch Chancen, wo der Ruhestand nicht als Rückzug, sondern als Übergang – in eine neue, gestaltbare Lebensphase, in der das Ehrenamt eine tragende Rolle spielen kann. Das Ehrenamt, so seine Überzeugung, dürfe keine Sache der Jüngeren bleiben. Senioren für Senioren -das sei der Schlüssel.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion werden Beispiele von Ehrenamtlichen der Hospizarbeit, Alzheimerhilfe, Seniorennetzwerk und technische Unterstützung bei Alltagsproblemen vorgestellt. Sie sprechen offen über das was sie bewegt, motiviert und begeistert – und auch über das, was ihnen Steine in den Weg legt. Vor allem die Bürokratie erweist sich auch hier als großes Hindernis. Es brauche flache Hierarchien, gesellschaftliche Anerkennung und – vor allem – eine starke politische Lobby. „Vernetzung ist das A und O“!

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion folgte ein feierlicher Moment. Als Vertreter des Seniorenbeirats Meschede durfte ich die Dankurkunde für bürgerschaftliches Engagement aus den Händen von Minister Laumann entgegennehmen.

Neben uns wurden 32 Ehrenamtsinitiativen im Regierungsbezirk Arnsberg gewürdigt.

Bei Kaffee und Kuchen erfolgte eine entspannte Pause. Im Anschluss daran kam es bei „den etwas anderen Tischgesprächen“ zu einem Austausch aus den ehrenamtlichen Initiativen. Dabei gab es zu unserem Projekt „Aufbau eines Telefonnetzwerkes zur Förderung der Teilhabe“ zahlreiche Nachfragen. Aber auch wir konnten von den anderen Initiativen lernen und kamen mit vielen neuen Ideen und Eindrücken wieder zurück nach Meschede.

Hinweis: Die Textbeiträge wurden teilweise dem Artikel „Karl-Josef Laumann in Arnsberg: Senioren sollen sich um Senioren kümmern“ vom 02.07.2025 entnommen

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Busfahrt zum Biggesee am 25. Juni 2025

Die kleinen Bustouren des Seniorenbeirats Meschede zur Erkundung des schönen Sauerlandes haben sich offensichtlich herumgesprochen. Jedenfalls mussten für die Busfahrt zum Biggesee gleich zwei Reisebusse geordert werden, da das Organisationsteam von den Nachfragen nahezu überrollt wurde. Die Tour wurde von den heimischen Geldinstituten Sparkasse Meschede und Volksbank Mitten im Sauerland gesponsert. Sie haben es durch ihre finanziellen Unterstützungen ermöglicht, dass weitere Begegnungen für Seniorinnen und Senioren geschaffen wurden. Ihnen gilt daher der besondere Dank des Seniorenbeirats Meschede.

Nach etwa einer Stunde erreichte die Reisegesellschaft gegen 15:00 Uhr die Anlegestelle der „Westfalen“ in Attendorn/Olpe. An Deck erwartete die Gäste bereits eine festlich gedeckte Tafel mit Kaffee und Kuchen. Selbst ein Glas Sekt oder ein alkoholfreies Getränk wurden vom zuvorkommenden Schiffspersonal serviert.

Der Biggesee erstreckt sich zwischen den Städten Attendorn und Olpe. Die Biggetalsperre gehört zu den größten Talsperren in Deutschland und ist dem Stauvolumen nach die zweitgrößte in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde in den Jahren 1956/57 – 1965 errichtet.

Nach einer genüsslichen und landschaftlich schönen Fahrt ging es gegen 16:30 wieder zurück nach Meschede. Leider gingen uns während der Schifffahrt zunächst 5 TeilnehmerInnen verloren, da sie an der falschen Anlegestelle ausgestiegen waren. Unser Reiseunternehmen Knipschild (Hunau Reisen) war jedoch jederzeit „Herr der Lage“, sammelte die abhanden gekommenen Reiseteilnehmer wieder ein und brachte alle gegen 18.00 Uhr wieder zurück nach Meschede.  Unserer Reisleiterin Mechthild Bökenkamp fiel danach jedenfalls ein „Stein vom Herzen“. 

Ein besonderer Dank gilt unseren musikalischen Begleitern Günther und Dieter, die mit ihrer Gitarrenmusik während der Busfahrt und auf dem Schiff maßgeblich zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Gutes für Leib und Seele im H1 am See

Am 11.06.2025 trafen sich wieder zahlreiche Seniorinnen und Senioren im H1 am See um bei traumhaftem Wetter einige frohe Stunden miteinander zu verbringen. Eigentlich hatte das Veranstaltungsteam geplant, die Gäste mit einem Impulsvortrag von Franz Müntefering zu überraschen. Doch leider musste er den Termin wegen einer dringend notwendig gewordenen Augenoperationen absagen. „Ich bin mit meinen Operationen zuversichtlich und vielleicht lässt sich der Besuch-wenn Sie wünschen- ja irgendwo nachholen“ – so seine persönlichen Zeilen von seiner berühmten Schreibmaschine, die er auch heute noch benutzt.

Aber Gott sei Dank haben wir ja auch Alternativen. So erklärte sich Bodo Kirtz aus unseren Reihen kurzerhand bereit, die entstandene Lücke mit einem Vortrag über die Fluggeschichte im Sauerland zu füllen. Und dies gelang ihm zu 100 Prozent.

Die Fluggeschichte im Sauerland – Eine faszinierende Reise durch die Lüfte
Das Sauerland, bekannt für seine malerischen Berge, dichten Wälder und charmanten Dörfer, hat auch eine interessante Fluggeschichte, die weit über die reine Luftfahrt hinausgeht. Von den ersten Versuchen des Fliegens bis hin zu modernen Luftsportarten – das Sauerland hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Ort für Luftfahrtenthusiasten entwickelt.
Bereits in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts begannen Pioniere und Luftfahrtenthusiasten, die Möglichkeiten des Fliegens in Meschede-Schüren zu erkunden. Die hügelige Landschaft und die weiten Flächen boten ideale Bedingungen für erste Ballonfahrten und Flugmodelle. In den 1920er Jahren entstanden erste kleine Flugplätze, die vor allem für sportliche Zwecke genutzt wurden.
In den folgenden Jahrzehnten gewann der Segelflug in Meschede-Schüren zunehmend an Bedeutung. Die ruhigen Luftströmungen und die abwechslungsreiche Topografie machten die Region zu einem beliebten Ort für Segelflieger. Vereine wie der Luftsportverein Meschede e.V. organisierten regelmäßig Flugtage, Wettbewerbe und Schulungen, die den Luftsport in der Region förderten.

Die Zeit des Zweiten Weltkriegs
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Luftfahrt auch in Meschede-Schüren verstärkt militärisch genutzt. Flugplätze wurden ausgebaut, und die Region spielte eine strategische Rolle. Nach Kriegsende wurden die militärischen Anlagen teilweise stillgelegt oder für zivile Luftsportarten umfunktioniert.

Fazit
Die Fluggeschichte in Meschede-Schüren ist geprägt von Pioniergeist, sportlicher Leidenschaft und der Liebe zur Natur. Von den ersten Ballonfahrten bis hin zu modernen Luftsportarten zeigt die Region, wie das Fliegen hier eine bedeutende Rolle gespielt hat und weiterhin spielt. 

Die Musik durfte aber auch nicht fehlen. Helga Röllecke und Günther Schweppe machten Stimmung und luden zum Mitsingen ein. Spätestens bei dem Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, waren alle mit dabei und sangen treffend zum Vortrag von Bodo Kirtz und zur allgemeinen Gefühlslage: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein – Alle Ängste alle Sorgen sagt man- Blieben darunter verborgen und dann- Würde was uns groß und wichtig erscheint – Plötzlich nichtig und klein“.

Seniorenbeirat Meschede erkundet Kirche, Kapellen und Museum in Eversberg

Am 21. Mai 2025 traf sich auf Einladung des Seniorenbeirats Meschede eine Gruppe Seniorenwanderer vor dem historischen Rathaus in Meschede-Eversberg zu einer kleinen Rundwanderung auf dem Kapellenweg. Start war die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist, wo die Wandergruppe mit Orgelmusik empfangen wurde, obwohl am Spieltisch kein Organist zu sehen war.

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Thomas Wagner, der die Gruppe auf dem Kapellenweg begleitete, berichtete darüber, dass nicht nur der Priestermangel die Kirche seit geraumer Zeit beschäftige, sondern zunehmend auch Organisten in den Gemeinden fehlen. Um zu verhindern, dass immer mehr Gottesdienste ohne Orgelbegleitung stattfinden müssten, haben sich Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat im Jahr2018 für die Anschaffung des Organola-Systems entschlossen, einer Computersteuerung , die die Orgelpfeifen elektronisch zum Klingen bringen. Dies geschieht per Fernbedienung, die sowohl der Priester vom Altar als auch ein Helfer von der Sakristei aus bedienen können. Somit hat auch hier die künstliche Intelligenz Einzug gehalten. Natürlich wusste Thomas Wagner noch viel mehr über das Gotteshaus und seine Geschichte zu berichten, deren Bau etwa im Jahr 1242 begann, als Graf Gottfried von Arnsberg den Eversbergern die Stadtrechte verlieh. In den Jahren 1986 bis 1990 wurde die Kirche vollständig restauriert.

Aus der reichen Barockausstattung hebt sich der 1720 errichtete Hochaltar hervor. Mittelpunkt des Hochaltars ist das große Abendmahlsgemälde. Im Chorraum befindet sich der neue Opferaltar, ER wurde 1974 aus dem Mittelstück der alten Kommunionbank gefertigt. Über dem Sakristeieingang ist auf einer barocken Konsole die Figur des Kirchenpatrons „Johannes Evangelist“ mit Buch und Feder platziert.

Weiter ging es zunächst unmittelbar in die neben der Kirche gelegenen Lucienkapelle. Wie auch andere entsprang auch dieses Bauwerk Gelöbnissen aus Dankbarkeit, da die hiesige Bevölkerung in Zeiten von Krankheiten, Seuchen und Not weitgehend verschont geblieben ist.

Von der Luzienkapelle führte der Kapellenweg die Wanderer dann unterhalb der Stadtmauer über den Eversberger Friedhof und dem Minigolfplatz hin zur an der Mittelstraße gelegenen Rochuskapelle.

Danach ging es zurück zum Eversberger Heimatmuseum, wo Werner Finger anhand von ausgestellten Museumsstücken und Annekdoten die Heimatgeschichte von Everberg aufleben ließ.

Zum Abschluss wurden die Wanderer mit Kaffee und Kuchen im historischen Gasthof Dröge verwöhnt. Der Ausklang wurde mit Hand-Musik von Günther Schweppe begleitet.

Das Bild zeigt Vertreterinnen und Vertreter der Seniorenbeiräte Altenberge, Winterberg, Meschede und Düsseldorf.

Mitgliederversammlung der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Detmold

Zur Mitgliederversammlung kamen Delegierte und Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen in Detmolds Stadthalle zusammen. Vom Seniorenbeirat Meschede nahmen Mechthild Bökenkamp, Gisela Lepke und Horst Radtke daran teil.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Frank Hilker das sichtbare und wirksame Engagement des Seniorenbeirats Detmolds mit Marion Kettelhake an der Spitze. Petra Köster, Gruppenleiterin im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dabei zuständig für die Bereiche Altenpolitik und Pflegerecht richtete die Grüße von Minister Karl-Josef Laumann an die Versammlung aus. Sie griff das von Bürgermeister Hilker aufgezeigte, differenzierte Altersbild auf und ergänzte es um den Bereich der möglichen Pflegebedürftigkeit im Alter. In ihrem Beitrag zeigte sie die aktuelle Situation in der Pflege in Nordrhein-Westfalen auf und skizzierte dabei die Herausforderungen, bei denen alle Kräfte in der Gesellschaft gebraucht werden. 

Die Landesseniorenvertretung wird sich beim wichtigen umfassenden Thema Pflege weiter konstruktiv mit Vorschlägen an Land und Bund sowie vor Ort tätig einbringen, so der Vorsitzende Karl-Josef Büscher. Dazu lagen auch drei von insgesamt 11 Anträgen an die Versammlung vor. Weitere beschlossene Aufträge für den Vorstand umfassten die Themen Mobilität, Gesundheit und die Angebote der Landesseniorenvertretung für ihre Mitglieder.

Vor dem Hintergrund der Anfeindungen gegenüber der Demokratie hat sich die Landesseniorenvertretung deren Stärkung und Schutz für das kommende Jahr besonders vorgenommen. Im Rahmen des neuen Jahresschwerpunktthemas: “Demokratie im Alltag“ wird es daher unterschiedliche Angebote in Form von Seminaren und Veröffentlichungen des Dachverbandes geben. Zum Jahresschwerpunktthema führte Büscher aus, dass der tätige Einsatz der Seniorenvertretung vor Ort ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Demokratie gerade in dieser Zeit der Bedrohung für diese Staats- und Lebensform sei. Geehrt wurden daher anwesende, langjährig tätige Seniorenvertretungen auch für diesen Einsatz. Sie kamen aus den Kommunen Bielefeld, Detmold, Dinslaken, Dörentrup, Erkrath, Lippstadt, Lünen, Oerlinghausen und Soest.

Bei den Vorstandswahlen, die turnusmäßig anstanden, wurde Karl-Josef Büscher (Rheda-Wiedenbrück) einstimmig als Vorsitzender für eine weitere Periode von drei Jahren gewählt. Ingrid Dormann (Arnsberg) wurde erneut zur Stellvertretenden Vorsitzenden und Martin Schulz (Lippstadt) wieder zum Schatzmeister gewählt. Neues Gesicht im Vorstand ist Gundula Michel (Remscheid), die zur Schriftführerin gewählt wurde. Bei den sechs Beisitzer Positionen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Michael Adam (Bocholt), Uli Fischer (Steinfurt), Edeltraut Krause (Herne), Werner Böcker (Hagen), Helga Niedoba (Rheine) und Gerd Maschun (Essen) gewählt.

Bericht LSV NRW vom 15.05.2025

Kunst trifft auf Leerstand

In der Mescheder Innenstadt gibt es ein paar Leerstände, u.a. weil es für Einzelhändler keine Nachfolger gab oder Läden aus anderen Gründen geschlossen wurden. Der Seniorenbeirat Meschede möchte mit Unterstützung des Stadtmarketings einige Leerstände gerne übergangsweise füllen. Das Projekt „Kunst trifft auf Leerstand“ ist eine der Initiativen, die in erster Linie die Innenstadtentwicklung und eine Belebung und Steigerung der Attraktivität im Focus haben.
Es erscheint ratsam, Kunst, Kultur und die Kreativwirtschaft in die Überlegungen zur Stadtentwicklung mit einzubeziehen. Dabei sollen vor allen Dingen die Arbeiten von Kreativschaffenden aus Meschede und der näheren Umgebung den Menschen nähergebracht werden. 

Als erstes Highlight soll beim Start dieser Initiative das Leben und die Werke von August Macke im Vordergrund stehen. Dazu werden einige von dem Mescheder Hobbymaler Ferdinand Schulz geschaffenen Replikate im ehemaligen Baguette Stübchen in der Von-Stephan-Straße gezeigt.
Im Rahmen dieser Sonderaktion sollen die ausgestellten Bilder gegen eine Spende in Höhe der in den Geschäften angegebenen Preise (oder auch gerne mehr) an die Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar in Olpe erworben werden. Von dort wird das Geld zeitnah für die Begleitung der unheilbar kranken Kinder und ihrer Familien im „Balthasar“ verwendet. Ihre Spende trägt daher direkt dazu bei, laufende Projekte zu unterstützen. 

Als weiteres Highlight sollen die Werke von Manfred Mansfeld im Vordergrund stehen.
Dazu werden einige von dem Mescheder Künstler geschaffenen Bilder im ehemaligen Ladenlokal der Buchhandlung Wortreich im Rebell gezeigt.

Runder Tisch am 01. April 2025

Am 2. April 2024 trafen sich Vertreter verschiedener Gruppen mit dem Seniorenbeirat, um über Aktivitäten zu berichten und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Horst Radtke vom Seniorenbeirat stellte die Themenblöcke
„Gemeinsam gegen Einsamkeit, Fit und gesund im Alter, Zukunft mitgestalten unter dem Motto: „Hier hat alt werden Zukunft“, Sicherstellung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung und Daseinsvorsorge“ vor.

Frau Gisela Bartsch, Fachbereichsleiterin Generationen, Bildung und Freizeit beschreibt ihr Aufgabengebiet und die Stadtstrategie „Gemeinsam Zukunft gestalten“. Der Seniorenbeirat erneuerte hier sein Angebot, persönliche Geburtstagsgrüße zu runden Geburtstagen von Hochbetagten zu überbringen. Dies soll in Hinblick auf den Datenschutz geprüft werden. Der Seniorenbeirat erklärt sein Interesse und seine Bereitschaft, an der Stadtstrategie mitzuwirken.

Die Vertreterinnen des ambulanten Hospizdienstes berichteten über ihre Arbeiten. So ist es gelungen, 45 ehrenamtliche Personen zu gewinnen, die zur Unterstützung der Angehörigen bei der Trauerarbeit nach vorheriger Schulung und Einarbeitung eingesetzt würden. 
Weitere Ehrenamtler würden jedoch immer noch gesucht.

Von Seiten der Senioreneinrichtungen wurde berichtet, dass es derzeit in Meschede noch keinen Pflegenotstand gäbe. Gleichwohl gestalte sich die Einarbeitung ausländischer Pflegekräfte aufgrund erheblicher Sprachprobleme als schwierig.

Die Kolpingsenioren sowie die Senioren-Union berichteten von ihren regelmäßigen Treffen zu Veranstaltungen sowie Diskussions- und Klönrunden.

Der Behindertenbeauftragte der Stadt Meschede und stellvertretende Vorsitzende der Behinderten-Interessen-Vertretung Meschede e.V. - BIV, stellt zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen den Aktions-Tag Mensch am 9. Mai 2025 vor.

Die Senioren-Hilfe-Meschede e.V. setzt sich seit 15 Jahren für die Belange älterer Menschen in Meschede und Umgebung ein. Die erste Vorsitzende Mechthild Thoridt stellt die Aufgaben und das ehrenamtliche Engagement des Vereins vor.

Das komplette Dokument zum Runden Tisch können Sie hier herunterladen:

Heute schon an Morgen denken!

Die Themenreihe „Heute schon an Morgen denken“ war ein voller Erfolg!

Die Themenreihe des Seniorenbeirats Meschede zu den Regelungsmöglichkeiten für den Ernstfall wie Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung fand bei den Seniorinnen und Senioren aus der Stadt Meschede und den Nachbargemeinden großen Anklang.

Die drei Regelungsmöglichkeiten helfen, die Durchsetzung der eigenen Interessen zu ermöglichen, sofern man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist.

Die beiden in diesem Jahr durchgeführten Veranstaltungen über die Themen“ Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung“ sowie zur „Patientenverfügung“ am 15.01.2025 und 29.01.2025 waren so stark nachgefragt, dass teilweise sogar Wartelisten erstellt werden mussten. Sie fügten sich wie 2 weitere Puzzleteile in das Gesamtbild der bereits am 30.10.24 mit dem Vortrag der RAìn Ulrike Peus zum Thema „Testament-Erben und Vererben“ begonnenen Themenreihe „Vorsorge zu Lebzeiten“ ein.

Der Seniorenbeirat Meschede gewann dabei die Erkenntnis, dass er mit seinen Themen sehr nahe an den Bedürfnissen seiner Klientel ist und weitere Veranstaltungen dieser Art folgen sollten. Mit den Vortragenden Ulrike Peus, Gregor Neuhäuser und Dr. med. Martin Arndt hatte er zudem das Glück, sehr fachkundige und empathische Vortragende gefunden zu haben, die sich mit viel Einfühlungsvermögen in diese sensible Thematik einbrachten.

Details und Links zu den Themen finden Sie hier:

Vortrag zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen war das Thema einer Vortragsveranstaltung des Seniorenbeirats Meschede mit der Verbraucherzentrale NRW

Petra Golly, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Arnsberg mit Außenstelle in Meschede erläuterte die breit gefächerten Themenfelder der Verbraucherzentrale und stellte den Service der Beratungsstelle für Arnsberg und den Hochsauerlandkreis vor. 
Im weiteren Vortrag berichtete die Verbraucherberaterin zum Thema "Digitalisierung im Gesundheitswesen" über die Funktion des E-Rezeptes mit seinen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten.
Der Vortrag mündete in der Vorstellung der "Elektronischen Patientenakte" und es wurden viele Fragen und Unsicherheiten diskutiert und verschiedene Aspekte beleuchtet.

Die Verbraucherzentrale stellt auch dazu weitergehende Informationen bereit, die unter folgendem Link zu finden sind:

Pflegeheimvergleich für Meschede

Der Pflegeheimvergleich für Meschede und Umgebung wurde jetzt von uns aktualisiert. Gegenüber der ersten Erhebung aus dem Jahr 2022 sind bei einzelnen Pflegeheimen erhebliche Kostensteigerungen von bis zu 70% zu verzeichnen. So liegt der durchschnittliche Eigenanteil - das sind der einrichtungseigene Eigenanteil (eeE), Unterkunfts- und Verpflegungskosten und der Investitionsanteil - für einen Pflegeheimplatz in Meschede mittlerweile bei ca. 3.280 €. An den gesamten Pflegeheimkosten beteiligt sich die Pflegeversicherung nur noch mit ca. 36%. Den Hauptteil trägt mit ca. 64% der Pflegebedürftige!

Notfallpraxis in Meschede 

6.000 Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Veränderungen bei der Notfallversorgung

Der Seniorenbeirat Meschede hat zum 31.12.2024 seine Unterschriftenaktion zur Einrichtung einer Notfallpraxis in Meschede abgeschlossen und seine dabei gewonnenen Erkenntnisse in einem Diskussionspapier zusammengefasst.

Unsere Betrachtung zeigt deutlich, wie weit man sich im ehemaligen Kreisgebiet Meschede von der Schaffung einer im Jahr 2012 angestrebten zentralen Anlaufstelle entfernt hat. Vergleicht man die jetzige Situation mit dem früheren jahrzehntelang wechselnd dezentral organisierten ärztlichen Bereitschaftsdienst in den eigenen Praxisräumen, lassen sich hier heute eher Verschlechterungen denn Verbesserungen bei der gesundheitlichen Versorgung erkennen.

Es erscheint uns wichtig, dass sämtliche Stakeholder der Gesundheitsvorsorge im hiesigen Bereich sich an der Diskussion zur Verbesserung der Notfallversorgung beteiligen. Die Kassenärztliche Vereinigung darf hier nicht länger nach Gutsherrenart darüber entscheiden, wo Notfallpraxen im ländlichen Raum eingerichtet werden, sondern sollte Ihre Entscheidungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der hier lebenden Bevölkerung ausrichten.

Einige Argumente die überzeugen sollten:

  1. Zentrale Lage von Meschede: Meschede ist eine strategisch günstige Kreisstadt, die eine bessere Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger aus den umliegenden Gemeinden wie Bestwig und Eslohe gewährleisten könnte.
  2. Überlastung der Notaufnahme: Die derzeitige Situation, in der viele Patienten mit leichten Erkrankungen die Notaufnahme des St.-Walburga-Krankenhauses aufsuchen, führt zu einer Überforderung des Systems und einer suboptimalen Versorgung.
  3. Demografische und geografische Herausforderungen: Die langen Wege zu bestehenden Notfallpraxen und die Altersstruktur der Bevölkerung in Meschede und Umgebung erfordern eine wohnortnahe Versorgung.
  4. Unterstützung durch die Bevölkerung: Die beeindruckende Zahl von 6.000 Unterschriften sowie die breite Unterstützung durch Ärzte, Apotheker und weitere Institutionen zeigt den klaren Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einer Notfallpraxis in Meschede.
  5. Effizienzsteigerung und Sektorenübergreifende Zusammenarbeit: Die Integration einer Notfallpraxis am St.-Walburga-Krankenhaus könnte die Patientensteuerung verbessern und die bestehenden Strukturen optimieren.

Hier können Sie den gesamten Artikel mit weiteren Informationen und Argumenten des Seniorenbeirats herunterladen:

Adventliche Stunde in der Abteigaststätte

In der besinnlichen Adventszeit hatte der Seniorenbeirat Meschede zu einer besonderen adventlichen Stunde in die Abteigaststätte geladen, um die Vorfreude auf das Weihnachtsfest bei Kaffee und Kuchen sowie einigen Überraschungen zu steigern.
Die Stunde begann mit den sanften Klängen einer Harfe.

Liane Wiebe spielte einige Musikstücke, die die Anwesenden in eine feierliche Stimmung versetzte.

Im Anschluss daran wurde von Lena Raulf eine Weihnachtsgeschichte und  ein Weihnachtsgedicht vorgetragen, die allen vor Augen führten, dass es viele Engel 
unter den Menschen gibt, die aber nicht an ihren Flügeln, sondern an ihren Taten zu erkennen sind.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt des Kinderchors der Musikschule Meschede unter der Leitung von Frau Olga Vital, die mit strahlenden Gesichtern und mit ukrainischen und deutschen Weihnachtliedern Licht und Freude in die Herzen aller Besucher brachten und zum Mitsingen einluden.

Zum Abschluss der adventlichen Stunde gab es für alle Mitwirkenden und Besucher noch kleine Geschenke, die mit viel Liebe von den "Seniorenengeln" verpackt und vom Nikolaus persönlich überreicht wurden.

Der Seniorenbeirat Meschede nahm diese adventliche Stunde zum Anlass, sich bei allen Mitwirkenden, Unterstützern und Begleitern für ihr Engagement bei der Seniorenarbeit zu bedanken und wünscht allen auf diesem Wege besinnliche und frohe Weihnachten.

Ein wundervoller Herbsttag …

… für die ältere Generation mit dem Seniorenbeirat Meschede!

Am Donnerstag, 7.11.24, erlebten rund 50 Seniorinnen und Senioren eine wunderbare Bustour durch das herbstliche Sauerland. Ziel war das idyllische Schmiedecafé in Oberkirchen, wo sie eine gemütliche Kaffeetafel und köstliche Kuchen in toller Atmosphäre erwartete.
Begleitet von Sonnenstrahlen und einem freundlichen Busfahrer, der mit viel Wissen zur Region beeindruckte, führte die Route zu einigen der schönsten, oft versteckten Orte des Sauerlands. Ein Gitarrist sorgte unterwegs für Stimmung, und auf der nebligen Rückfahrt wurde gemeinsam gesungen.

Die Resonanz? „Der schönste Nachmittag dieses Jahres!“

Vorsorge zu Lebzeiten – Was können sie für sich und Ihre Angehörigen regeln?

Veranstaltungsreihe des Seniorenbeirat Meschede findet großen Zuspruch in der Bevölkerung.

Zu seiner Veranstaltungsreihe „Vorsorge zu Lebzeiten“ hatte der Seniorenbeirat Meschede dieses Mal die RA`ìn Ulrike Peus am 30.10.2024 in das Feuerwehrgerätehaus in Meschede eingeladen, um über das Thema „Testament-Erben und Vererben“ zu referieren. Der fachkundige und kurzweilige Vortag fand großen Anklang und es wurden viele Fragen zu individuellen Situationen gestellt und beantwortet.

Dazu Frau Peus:„Das Thema Erben und Vererben ist für viele Menschen von großer Bedeutung, da es nicht nur um materielle Werte, sondern auch um persönliche Wünsche und familiäre Beziehungen geht. Ein Testament ist ein wichtiges Dokument, das regelt, wie das Vermögen nach dem Tod verteilt werden soll“.

Tolle Stimmung auf der Plauderbank 

„Ich komme dann mal wieder, wenn es einen freien Platz auf der Plauderbank gibt“ - so die Aussage einer Seniorin. Es gab viel zu reden bei den ersten Plauderstunden auf dem Meschede Wochenmarkt. Der Seniorenbeirat hatte vor Tchibo unter Einbeziehung einer dort vorhandenen Bank einen gemütlichen Infostand errichtet und zu Gesprächen über „Gott und die Welt“ eingeladen. Bei gutem Wetter und toller Stimmung sind viele Meschederinnen und Mescheder dem Aufruf gefolgt um einfach einmal miteinander zu reden.

An Themen mangelte es nicht. An erster Stelle wurde immer wieder das Fehlen eines Supermarktes in der Innenstadt beklagt, auch wenn es mittlerweile in vielen kleineren Lebensmittelgeschäften und natürlich auch mit den Markttagen ein gutes Angebot gibt und die Grundversorgung sichergestellt ist. Natürlich wurde auch über die ärztliche Versorgung, die langen Wartezeiten in den Praxen, die fehlende Notfallpraxis in Meschede und über die gestiegenen Preise gesprochen. Aber es gab auch viele positive Dinge über die man sich ausgetauscht hat, wozu sicherlich die neugestaltete Fußgängerzone mit vielen Sitzmöglichkeiten und die einladenden Kaffees mit der Außenbewirtschaftung sowie die fantastische Aussicht zum Klosterberg gehört.  Der Seniorenbeirat konnte über sein Wirken und seine geplanten Veranstaltungen informieren, was allgemein großen Zuspruch fand. Auch Aussenstehende berichteten über die tolle Stimmung, die sie an diesem Tag in der Fußgängerzone wahrgenommen hätten und fragten, was denn da wohl los war.

Wegen der guten Resonanz wird es wohl zu weiteren Plauderstündchen auf dem Wochenmarkt kommen. Der Seniorenbeirat steht ja hier zumindest der Meschederin im Wort, die beim ersten Termin keinen Platz auf der Plauderbank bekommen hat.

Vom Flachs zum Leinen

Aus der Reihe “Gutes für Leib und Seele”

 

Historische Wissensvermittlung bei der Veranstaltung „Gutes für Leib und Seele“ am 11.09.2024 um 15:30 Uhr in der Abteigaststätte Königsmünster.

Mit einem besonderen Highlight im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Gutes für Leib und Seele“ wartet jetzt der Seniorenbeirat Meschede auf, da er mit  Nelja Lührs vom Kultur.Labor Hochsauerlandkreis Museumslandschaft HSK eine kompetente Vortragende für einen generationsübergreifenden Vortrag über die Gewinnung von Flachsgarn zur Herstellung von Kleidung gewinnen konnte. Selbstverständlich gibt es dazu wie immer auch Kaffee und Kuchen aus der Abteikonditorei. 

Der Anbau von Flachs und seine hauswirtschaftliche Verarbeitung zu Garn und Leinen war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Westfalen weit verbreitet und bildete die Lebensgrundlage für einen großen Teil der Bevölkerung. Kleidung aus Baumwolle gab es damals noch nicht in Westfalen, da diese lediglich im Ausland angebaut und teuer importiert wurde. Der Anbau und die Verarbeitung des Flachs zogen sich über das ganze Jahr hin und wurden in mehrere Arbeitsschritte unterteilt. Diese Arbeiten waren äußerst mühsam, aber dennoch absolut notwendig für die Herstellung der eigenen Wäsche, der Aussteuer und als Einkommensquelle.

Der Vortrag „Vom Flachs zum Leinen“ entstammt dem museumspädagogischen Vermittlungsprogramm „Kleider machen Leute? Leute machen Kleider!“, das vom Kultur.Labor HSK entwickelt und in den ehrenamtlichen Museen und Heimatstuben im Hochsauerlandkreis durchgeführt wird. In dem Programm lernen Kinder und Jugendliche, welche Bedeutung Kleidung vor ungefähr 200 Jahren hatte und wie mühsam der Herstellungsprozess eines Leinenhemdes war. An historisch nachempfundenen Geräten können die einzelnen Arbeitsschritte aktiv ausprobiert werden.

Dass dieses Programm nicht nur für Kinder spannend und erlebnisreich ist, sondern auch generationsübergreifend zur historischen Wissensvermittlung beiträgt, zeigt der kommende Vortrag „Vom Flachs zum Leinen“. Neben einem theoretischen Querschnitt durch die damalige Zeit, in der im Sauerland das Handwerk eine große Einnahmequelle der Menschen darstellte, dürfen die Teilnehmer im praktischen Teil ihr handwerkliches Geschick an den Geräten der Flachsverarbeitung testen und damit ihr eigenes Flachsgarn herstellen.

Für die weitere Organisation wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten. Die ist ab sofort möglich unter:
Mail: info@seniorenbeirat-meschede.de
Mobil: 0171/ 54 62 822

Kostenbeitrag für Kaffee und Kuchen: 8,50 €

Veranstaltungen zum „7. Sinn“

Der Seniorenbeirat Meschede setzt auf innovative Trainingsmethoden, um älteren Menschen mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu bieten. 
Mit dem Rollator- und Pedelec- Training wurden nicht nur die motorischen Fähigkeiten verbessert, sondern auch der 7. Sinn geschärft.

Der 7. Sinn, auch bekannt als das Gefühl für Gefahrensituationen, spielt eine entscheidende Rolle im Straßenverkehr. Durch gezielte Übungen und Schulungen lernten die Teilnehmer des Trainings potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. So werden nicht nur Unfälle vermieden, sondern auch das Selbstbewusstsein im Umgang mit Rollatoren und Pedelecs gestärkt.

Ein Mitarbeiter des Sanitätshauses Sittler zeigte die neuesten Rollatoren Modelle, die sich im Wesentlichen durch das geringere Gewicht und die leichtere Handhabung deutlich von den Standard-Rollatoren unterscheiden. Außerdem erläuterte er die Höheneinstellung und das richtige Gehen mit dem Gehwagen.

Erfreulicherweise hatte zudem die Firma Knipschild eigens einen Bus mit Fahrer zur Verfügung gestellt, um das Ein- und Aussteigen mit dem Rollator zu üben. Da der Einstieg in der Mitte des Busses erfolgen muss, stellt sich der anschließende Ticketkauf beim Fahrer als besondere Herausforderung dar.  
Wohl dem, der eine Monats- oder Jahreskarte hat, die er dann nur hochhält, um dem Busfahrer zu signalisieren, dass er im Besitz eines gültiges Fahrtickets ist. 
Eine weitere Schwierigkeit gibt es offensichtlich bei einigen Haltestellen in Meschede, wenn der Bus nicht nahe genug an die Bordsteinkante heranfahren kann. Der Abstand zur Trittstufe stellt sich dann häufig als Hindernis dar und birgt immer auch eine gewisse Sturzgefahr.

Problematisch für Rollator Benutzerinnen und Benutzer sind auch die kurzen Rotphasen an Fußgängerampeln, z.B. am Elisabeth Seniorenzentrum. 
Der Seniorenbeirat wird dies an geeigneter Stelle vortragen.

Die positiven Erfahrungen der Teilnehmer sprechen für sich: 'Dank des Trainings fühle ich mich viel sicherer im Straßenverkehr und kann meinen Rollator souverän nutzen', berichtet eine Teilnehmerin begeistert.
Auch beim Pedelec-Training mit der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei HSK zeigte sich einmal mehr, dass ein regelmäßiges „Update“ sowohl bei der Schutzkleidung als auch bei der richtigen Einstellung der Sitzposition vor allem hinsichtlich Beine, Arme und Hände des Fahrers sinnvoll ist.

Auch hier gab es nach der Veranstaltung nur positive Rückmeldungen; alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagten übereinstimmend: „Es hat sich gelohnt, gerne wieder!“

Der Seniorenbeirat wird dieses Feedback als Ansporn nehmen, im kommenden Jahr die Veranstaltungen zur Verkehrssicherheit in dieser oder ähnlicher Form wieder anzubieten!

Klausurtagung 2024

Seniorenbeirat stellt auf Klausurtagung Weichen für die Zukunft Leitmotiv: „Immer wieder neu anfangen – nie aufhören“

Auf seiner Klausurtagung am 13.02.2024 hat der Seniorenbeirat Meschede in der inspirierenden Oase der Benediktinerabtei Königsmünster seine Tätigkeiten des letzten Jahres reflektiert und das Arbeits- und Veranstaltungsprogramm für 2024 beschlossen. Da sich Stefanie Schmidt (Steffi) nach über 20-jähriger Zugehörigkeit entschieden hat, aus dem Gremium auszuscheiden, wurde sie mit Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Als Nachfolgerin wurde Ingrid Schulte in den Vorstand gewählt.

Neben den allgemeinen Themen, die die Beiratstätigkeiten maßgeblich bestimmen, wurde über die Aufgaben der neu gebildeten Ausschüsse, die Zielsetzung der geplanten Veranstaltungen, die verfügbaren Veranstaltungsräume und die zumutbaren Kosten für die Teilnehmer lebhaft diskutiert. Dabei zeigte sich, dass das „Seniorenkino“ und die Veranstaltung „Gutes für Leib und Seele“ in der Abteigaststätte wieder einen festen Platz im Veranstaltungskalender bekommen sollen und jeweils vierteljährlich stattfinden werden. Daneben soll es themenbezogene Veranstaltungen für die Seniorinnen und Senioren geben und ein Informationsaustausch zwischen den Generationen angestoßen werden.

Ein besonderes Augenmerk wurde dem Thema Alter und Einsamkeit gewidmet und mit Bruder Anno Schütte aus der Abtei Königsmünster angeregt diskutiert. „Wer aufhört anzufangen ist alt egal ob mit 20 oder mit 90 Jahren. Nur wer weiter anfängt, bleibt jung“ - war sein inspirierender Motivationsspruch, den er dem Gremium mit auf den Weg gab.

Das Thema Einsamkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und häufig mit vielfältigen Gesundheitsbeeinträchtigungen verbunden. Es geht daher darum, die Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit zu verbessern. Der Seniorenbeirat will durch seine Aktivitäten daher eine bessere Vernetzung untereinander ermöglichen und den Austausch fördern und damit auch den mentalen Kick von Anno Schütte weitergeben.

Veranstaltung „Gutes für Leib und Seele“

Fotos von Alt-Meschede fanden bei Senioren großen Anklang

Nahezu 90 Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtgebiet von Meschede waren der Einladung von Seniorenbeirat und Senioren-Union der Stadt Meschede in das Forum der Benediktinerabtei Königsmünster gefolgt und schauten sich mit großem Interesse bei Kaffee und Kuchen alte Fotos  aus den 50er/60er Jahren der Stadt Meschede an. Bodo Kirtz präsentierte einige aus dem Fotoarchiv von Hans-Peter Grumpe stammenden Fotos und wusste dazu auch noch kurzweilige Geschichten zu erzählen. So wurde u.a. auch die Frage nach der ersten Rolltreppe in Meschede beantwortet, die sich nicht im Kaufhaus Hansa sondern erst später bei Karstadt befand – heute alles Geschichte. Mit einem Schmunzeln erinnert man sich an den Gemischtwarenladen Niemeier in der jetzigen Fußgängerzone mit seiner unglaublichen Sortimentsbreite, wo es nahe alles an Haushaltswaren gab, was man seinerzeit so benötigte.

Unvergessen sind auch die langen Staus vor der Bahnschranke in der Warsteiner Straße vor der Tunnelunterführung. Dort hörte man dann häufiger auch den Spruch: „Entweder es regnet in Meschede oder die Bahnschranken sind unten“. Das Fotoarchiv von Hans-Peter Grumpe zeigt vor allem Fotos, die aus dem Nachlass seines Vaters stammen und können im Internet unter www.hpgrumpe.de heruntergeladen und angesehen werden.

Die Veranstaltung „Gutes für Leib und Seele“ wird mit wechselnden Themen vierteljährlich fortgesetzt.  Am 12.06.2024 darf man sich hier auf einen musikalischen Nachmittag mit Rainer Düllmann freuen.

„Der 7. Sinn“ – Senioren im Straßenverkehr

Veranstaltungsreihe des Seniorenbeirates

In Anlehnung an das alte Motto „der 7. Sinn“ will der Seniorenbeirat Meschede zur Verkehrsertüchtigung seiner Zielgruppe beitragen.

Ältere Menschen spielen alleine schon durch die demographische Entwicklung als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr eine immer größere Rolle. Sie sind zudem heute wesentlich mobiler als früher.

Immer mehr Menschen der Generation 65+ sind mit Auto und als Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer unterwegs.

Älteren Menschen weisen deutliche Unterschiede zu den jüngeren Altersgruppen aus und haben erleben auch ein anderes Unfallgeschehen.

Die Polizistinnen Nina Mathweis und Bianca Scheer von der Kreispolizeibehörde Meschede gaben auf Einladung des Seniorenbeirats zum Auftakt der Veranstaltungsreihe wichtige Informationen für Seniorinnen und Senioren als Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer.

In gelockerter und angenehmer Atmosphäre gab es wertvolle Hinweise und Tipps u.a. zum Erhalt der Fahrtüchtigkeit, zum eigenen Schutz wie Kleidung, Schutzhelm bei Radfahrern und gesteigerter Aufmerksamkeit (dem 7. Sinn) sowie zum richtigen Verhalten bei Verkehrsunfällen.

Als weitere Veranstaltungen ist bereits ein praktisches E-Bike-Training zum 26.04.2024 fest terminiert.

In Planung befindet sich zudem ein Rollatoren-Training und gemeinsam mit der Senioren-Union ein Fahrsicherheitstraining für Autofahrer.

Nähere Hinweise werden im Internet unter www.seniorenbeirat-meschede.de  oder in der Presse veröffentlicht!

„Hier hat alt werden Zukunft“

Zu seinem 30-jährigen Jubiläum hatte der Seniorenbeirat Meschede zahlreiche Freunde, Förderer und Gäste in die Stadthalle Meschede eingeladen.

Bürgermeister Christoph Weber, die stellvertretende Landrätin Hiltrud Schmidt und Ingrid Dormann von der Landesvertretung der Seniorenbeiräte zollten in ihren Grußworten unisono Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit im Sinne der Seniorinnen und Senioren der Stadt Meschede.
 

War es Zufall oder Fügung?

Die Gründung des Seniorenbeirats Meschede erfolgte zeitgleich in dem Jahr, wo man in Deutschland einen stetigen Anstieg des Altenquotienten, das ist das Verhältnis der Personen im Rentenalter (Anzahl der Personen ab 65/67 Jahren) zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 – 65/67 Jahre) in der Bevölkerung, verzeichnete.

Waren es zu Anfang der 90er-Jahre 20 Personen im Rentenalter, denen 100 Personen im Erwerbsalter gegenüberstanden, sind es heute bereits 37 Personen.

Der demografische Wandel hat u.a. erhebliche Auswirkungen auf unsere Sozial- und Gesundheitssysteme sowie auf den Wohnungs- und Infrastrukturbedarf.

Der Seniorenbeirat Meschede hat daher die Entwicklung der medizinischen Versorgung und der Pflegeleistungen in Meschede und im Hochsauerlandkreis in den Focus genommen und seine Jubiläumsveranstaltung am 07.November 2023 dazu genutzt, sich und seine Gäste über den Stand der Krankenhausplanung sowie die Entwicklung der Notfall und Intensivmedizin im Klinikum zu informieren.

Dazu konnten mit dem Leiter des Gesundheitsamtes des HSK, Herrn Dr. Klaus Schmidt und mit Herrn Dr. Peters, Ärztlicher Direktor des Klinikums Hochsauerland, sehr sachkundige und kompetente Vortragende gewonnen werden, die den Zuhörern einen umfassenden Einblick in die komplexe Materie ermöglichten.
 

Es gab sehr viele Informationen für die Generation 60+.

Vom Ansturm in die Wartezimmer und der Versorgung mit Krankenhaus- und Pflegeheimbetten bedeutet das für die medizinische Versorgung einen grundlegenden Strukturwandel.

„Schwere Kost“ also, die den Gästen viel abverlangte.

Es war daher für alle erfrischend, dass es dem Organisationsteam gelang, mit Willibert Pauels alias „Ne Bergische Jung“, Diakon und Büttenredner, einen Künstler zu verpflichten, der den ur-rheinischen Humor mit heiteren und besinnlichen Gedanken verknüpfte und damit für einen vergnügten Abschluss der Jubiläumsveranstaltung sorgte.

Gesunde Ernährung

Der Coach für Sport, Gesundheit und Ernährung, Martin Hengesbach, hat uns am 5. Oktober 2023 interessante Anregungen und Möglichkeiten zu gesunder Ernährung aufgezeigt.
Ein unterhaltsamer und lehrreicher Vortrag wurde mit der Verkostung eines selbstgemixten Smoothies abgeschlossen.
Nebenbei gab es die "Tischdeko" zu kosten; diese bestand aus frischen Gemüsen, Obst und Kräutern und fand regen Zuspruch.

Unterhaltung und Freude am Thema standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. "Durch die Bank" waren alle Teilnehmer zufrieden und um einiges Wissen reicher.

Erstes Seniorenkino in Meschede

Am 16. August 2023 gab es den Startschuss zu einem weiteren neuen Programmpunkt des SBM.
In guter Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Lindentheaters Meschede, Herrn Schütte, und durch Mitwirken des Teams des SBM wurde es ein gelungener Kinonachmittag. Mehr als 100 Besucher, auch aus unseren Seniorenheimen, erfreuten sich an dem unterhaltsamen Film und der kleinen Überraschung. Auf vielfachen Wunsch werden wir diese Kinonachmittage fortführen.  Die Termine werden in der Presse und im Veranstaltungskalender der Stadt Meschede bekanntgegeben.

Besuch der Tagespflegeeinrichtung

Die Arbeitsgruppe 4 „Pflegerische und ärztliche Versorgung“ hat am 07.03.2023 auf Einladung der Leiterin Tagespflege, Frau Sigrid Bueenfeld, die Tagespflegeeinrichtung des DRK „An der Hünenburg“ besucht.

Die Einrichtung feiert am 13.05.2023 ihr 25-jähriges Jubiläum. Es gibt noch 2 weitere Tagespflegeeinrichtungen in Meschede – Haus Schamoni und Am Hennepark – die von der Caritas betrieben werden. Damit stehen derzeit in Meschede ca. 45 Tagespflegeplätze zur Verfügung. Das DRK betreibt in der „Alten Post“ in Bestwig eine weitere Tagespflegeeinrichtung. Das Angebot der Tagespflege richtet sich überwiegend an Seniorinnen und  Senioren, die ihre eigene Wohnung (noch) nicht aufgaben wollen, an pflegende Angehörige die tageweise Entlastung suchen und an berufstätige Angehörige, die neben der Pflege ihren Beruf weiterhin ausüben möchten.

Die Kosten der Tagespflege werden zu einem großen Teil von der Pflegekasse übernommen. Zusätzlich können Pflegeleistungen für die Ambulante Pflege in Anspruch genommen werden. Mit einem Pflegegrad 3 sind die Kosten für 12 Tage Tagespflege abgedeckt. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung belaufen sich auf ca. 20,- €/Tag und müssen selbst getragen werden. Die Möglichkeiten zur Nutzung der Tagespflege im Kontext zu „Ambulant vor Stationär“ sind in Meschede offensichtlich nicht ausreichend bekannt. So gibt es, nicht zuletzt auch bedingt durch die coronabedingten Ausfälle, noch freie Tagespflegeplätze.

Die Erwartung an den Seniorenbeirat besteht somit dahingehend, den Bekanntheitsgrad der Tagespflegeeinrichtungen zu verbessern.

Der Seniorenbeirat Meschede hat neu gewählt

Mit zwölf Monaten Verspätung, bedingt durch Corona, hat der Seniorenbeirat der Stadt Meschede turnusmäßig neue Mitglieder gewählt.
Gleichzeitig wurden langjährige Mitstreiter verabschiedet.

Der Seniorenbeirat 2022-2026 besteht nun gesamt aus 16 Mitgliedern. Davon sind neun Personen neu hinzugekommen und sieben Mitglieder des alten Beirates 2017-2022 werden weiterhin im Beirat mitarbeiten. Es ist eine deutliche Verjüngung zu verzeichnen und die verbliebenen Mitglieder des bisherigen Beirates freuen sich auf den Elan der „Jüngeren“. Mit neuen Ideen und guten Vorsätzen nimmt der neue Beirat in einer Klausurtagung im Januar 2023 seine Arbeit auf. Gleichzeitig begrüßte Manfred Breider als Vorsitzender die neuen Mitglieder und hofft auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Durch die Pandemie war die Arbeit des Beirates in der vergangenen Zeit ziemlich eingeschränkt. Sicherlich gibt es Aufgaben, die die neue Mannschaft in Angriff nehmen wird.

Mit Dank und einer kleinen Anerkennung bedankte sich der Vorsitzende für die lange und gute Zusammenarbeit bei den ausscheidenden Mitgliedern.

Austausch und Vernetzung: Tagung der HSK-Seniorenbeiräte in Winterberg

„Gemeinsam sind wir stark“ war das Motto der Tagung der HSK-Seniorenbeiräte in Winterberg. Zweimal im Jahr treffen sich die Seniorenbeiräte aus dem gesamten Hochsauerlandkreis, um sich untereinander auszutauschen und noch besser zu vernetzen. Der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Karl-Josef Büscher nahm auch an der Tagung teil. „Wir wollen unter anderem ein wichtiges Bindeglied sein zwischen der Landespolitik und den Seniorenbeiräten in NRW. Wir müssen die Lebenswirklichkeit der Senioren und Seniorinnen wahrnehmen, besonders im Hinblick auf die Informations- und Wohnungspolitik, der Digitalisierung, in der Pflege-/Gesundheitspolitik und der Energie- und Verkehrswende.“, so Karl-Josef Büscher. Der Vorsitzende des Winterberger Seniorenbeirates Walter Hoffmann freute sich, rd. 20 Vertreter der Seniorenbeiräte aus Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg begrüßen zu können. Die Anwesenden tauschten sich über ihre vielfältigen örtlichen Aktivitäten aus. Dabei ging es unter anderem um de Durchführung von Filmnachmittagen, Computer- und Handykursen für ältere Menschen, Verkehrstraining für E-Bikes und Rollatoren, die Arbeit mit Schülerinnen und Schüler, Beratungsangebote der Seniorenbeiräte oder auch die Förderung der sozialen Kontakte. „Bei unserer Tagung der HSK-Seniorenbeiräte wurde die Vielfältigkeit unserer Aufgaben deutlich“, freut sich Walter Hoffmann. Kommunale Seniorenbeiräte bündeln, vermitteln und koordinieren die Interessen älterer Menschen auf der örtlichen Ebene. Der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Karl-Josef Büscher brachte einen Wunsch mit nach Winterberg: Die Seniorenvertretungen sollten sich auf der Kreisebene noch besser vernetzen. Ein Ziel sollte sein, dass noch weitere Städte im Hochsauerlandkreis Seniorenbeiräte gründen. Karl-Josef Büscher informierte die Anwesenden Seniorenbeiräte über angebotene Seminare bzw. Informationsveranstaltungen für Seniorinnen und Senioren. Der Vorsitzende des Winterberger Seniorenbeirates Walter Hoffmann griff dies gleich auf und ba arum, dass die angebotenen Seminare bzw. Informationsveranstaltungen nicht nur in den Großstädten durchgeführt werden, sondern auch die ländliche Region bei den Angeboten zu berücksichtigen. Die nächste Tagung der HSK-Seniorenbeiräte findet im März 2023 in Arnsberg statt. Hier werden sich die Seniorenbeiräte dann wieder über viele Themen austauschen u.a. über die Gründung einer Kreisseniorenvertretung.

Seniorenbeirat Meschede sieht sich in seiner Arbeit bestätigt und ruft zur Mitarbeit auf

Auf seiner letzten gemeinsamen Sitzung vor den anstehenden Neuwahlen hat sich der Seniorenbeirat Meschede mit den Ergebnissen seiner Befragungsaktion befasst. Dazu hatte er u.a. über 40 mit der Seniorenarbeit befassten Einrichtungen, Institutionen und Vereinen einen Fragebogenkatalog zu Wünschen und Erwartungen an seiner Arbeit zugesandt. Der Rücklauf von über 50% dieser Multiplikatoren lässt auf ein valides Ergebnis schließen.

Etwa 80 Prozent der Rückantworten stammen aus der Altersgruppe 65+, die überwiegend in einer familiären Gemeinschaft leben (68%). Sie möchten insbesondere Angebote zur sozialen Teilhabe wie Alltagshilfen, Austausch und Begegnungen, Freizeitgestaltung und Information und Beratung zum Leben im Alter gerne in Anspruch nehmen. An der ehrenamtlichen Arbeit des Seniorenbeirats wird besonders der Gedankenaustausch mit den Generationen, die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen zur Seniorenarbeit, die Tätigkeit im vorparlamentarischen Raum und die Mitarbeit in den Ratsausschüssen geschätzt.

Weitere Themen, die aus Sicht der Befragten in Meschede besondere Beachtung finden sollten, konnten noch auf der Sitzung mit dem Bürgermeister Christoph Weber behandelt werden. Dazu  gehören u.a. nach der angekündigten Schließung des REWE Marktes  eine zeitnahe Neueröffnung eines neuen Lebensmittelmarktes in der Innenstadt, eine neue Poststelle mit einem vollumfänglichen Dienstleistungsangebot in der City,  die Sicherstellung der Bargeldversorgung nach der Schließung der Zweigstellen von Volksbank, Sparkasse und Post, die Schaffung von bezahlbarem neuen Wohnraum, der Ausbau alternativer Wohnformen wie z.B. Rinschen Park und Pflegewohngemeinschaft (DRK), Saubere Toilettenanlagen, das Aufstellen von Bänken auf dem Nordfriedhof und ein Fahrverbot von Fahrrädern in der Fußgängerzone.

In der anschließenden lebhaften Diskussion mit den Stadtvertretern wurde deutlich, dass sich zwar alle Themen „auf dem Radar“ der Stadtverwaltung befinden, sich die Ziele aber häufig nur mit viel Engagement, Ausdauer und Überzeugungsarbeit erreichen lassen. Hier gilt dann das Zitat von Laotse: „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Dieses Zitat soll auch für die Arbeit des Seniorenbeirats Meschede gelten, der 1993 gegründet wurde und aus 18 Mitgliedern besteht, die am 14.11.2022 neu gewählt werden. Da der Anteil der älteren Bevölkerung in Meschede stetig zunimmt und gut ein Viertel der hier lebenden Menschen bereits 65 Jahre und älter ist, ruft der Seniorenbeirat zur aktiven Mitarbeit auf. Bei der Befragungsaktion haben immerhin bereits 10 Personen ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Die Bewerberlisten liegen vom 26.09.22 bis 21.10.2022 im Bürgerbüro Rathaus Meschede aus.