Neues Logo und geändertes Konzept für Mescheder Stadthalle


Meschede. Mit neuem Logo, zahlreichen baulichen Veränderungen und auch einem geänderten Konzept soll die Mescheder Stadthalle in ihre künftige Nutzung gehen. Das jedenfalls schlägt die Verwaltung dem Mescheder Stadtrat vor. Ein Arbeitskreis aus Stadtverwaltung und Stadtmarketing hat Ideen und Konzepte zur zukünftigen Ausrichtung entwickelt.

Ebenso wie ein neues Logo: Darin spiegelt sich der Grundriss des Stadthallen-Gebäudes wider - mit dem neuen, charakteristischen Durchgang. Farblich ist das Logo in einem Beige-Ton gehalten - „es orientiert sich an der zukünftigen Gestaltung der Außenfassade“, so Stadtkämmerer Jürgen Bartholme, der gleichzeitig Geschäftsführer der Mescheder Stadthallen GmbH ist. Auch über einen neuen Namen für die Einrichtung wurde diskutiert. „Es besteht aber Einigkeit, dass an der Bezeichnung ,Stadthalle Meschede‘ festgehalten werden soll“, unterstreicht Jürgen Bartholme - schließlich sei zum einen der Begriff seit Jahrzehnten als Ort für Kultur und Begegnung etabliert, zum anderen soll wieder ein breites Angebot an Nutzungsmöglichkeiten angeboten werden.

Das Veranstaltungsmanagement wird künftig beim Stadtmarketing angesiedelt sein - insbesondere die aktive Vermarktung sowie der Kontakt mit den verschiedenen Veranstaltern. Aktuell wird zudem an einem neuen Internet-Auftritt sowie Werbeflyern gearbeitet. Bei den Mietpreisen soll künftig nur noch zwischen kommerziellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen sowie nichtkommerziellen kulturellen Veranstaltungen unterschieden werden - die bisherige weitere Trennung in kulturelle oder nicht-kulturelle Veranstaltungen fällt weg. Dabei gilt für nicht-kommerzielle kulturelle Veranstaltungen eine Ermäßigung von 50 Prozent auf die Grundmiete - „sie soll auch weiterhin dazu beitragen, das kulturelle Leben in Meschede vielfältig zu gestalten“, betont Jürgen Bartholme.

Karten für städtische Veranstaltungen können künftig auch online gekauft werden - und zwar über das System „reservix“, das ebenfalls die Möglichkeit bietet, gekaufte Tickets zu Hause bequem am heimischen PC selbst auszudrucken. „Externe Veranstalter können sich selbstverständlich eines Ticket-Systems ihrer Wahl bedienen“, unterstreicht Jürgen Bartholme. In Meschede bietet die Tourist-Info „Rund um den Hennesee“ für die die beiden Ticket-Systeme „reservix“ und „Eventim“ einen Kartenvorverkauf an.

Mit den Arbeiten zur Revitalisierung des Gebäudekomplexes als Henne-Ruhr-Markt (heruM) wird der Investor auch umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Stadthalle durchführen - unter anderem die Sanierung von Treppenhaus, Aufzug und Besucher-WCs. Im Foyer wird eine neue Rasterdecke eingebaut und es gibt einen veränderten Anstrich. Auch die Foyer- und Überkopfverglasung wird ausgetauscht.

Darüber hinaus wird auch der Thekenbereich insgesamt komplett überplant - von der Gestaltung bis hin zur Schank- und Kühltechnik. Die Garderobe wird überarbeitet und an das neue Design der Theke angeglichen. Zudem ist vorgesehen, die Beleuchtung von Foyer, kleinem Saal und großen Saal komplett auf LED-Technik umzustellen. Im gesamten Veranstaltungsbereich steht Gästen sowie Veranstaltern dann auch ein WLAN-Netz zur Verfügung.

Thema ist die künftige Nutzung der Stadthalle erstmals im Ausschuss für Generationen, Bildung, Freizeit und Soziales am Montag, 5. März, bevor der Rat am Donnerstag, 8. März, voraussichtlich endgültig entscheidet. Beide Sitzungen beginnen jeweils um 17 Uhr im Mescheder Rathaus und sind öffentlich.