Mehr Licht am August-Macke-Schulzentrum: 32 neue Leuchten sparen Strom und CO2 ein


Projekt Beleuchtung abgeschlossen (v.li.): Thomas Kramer von der bauausführenden Firma Kramer, Heinz Hiegemann und Hubertus Schemme vom Fachbereich Infrastruktur. Foto: Stadt Meschede

Meschede. In hellerem Licht erstrahlt das August-Macke-Schulzentrum in Meschede: 32 Leuchten wurden erneuert und auf LED umgestellt. 85 bis 90 Prozent weniger Strom wird damit verbraucht – rund 16.000 Kilowattstunden spart die Stadt Meschede so jedes Jahr ein. Macht rund 5.000 Euro weniger auf der Stromrechnung. „Gleichzeitig haben wir eine größere Lichtausbeute“, betont Hubertus Schemme vom Fachbereich Infrastruktur. Mit anderen Worten: Es kostet weniger, ist aber deutlich heller.

 

Zugleich wird eine Menge CO2 eingespart: „Über die gesamte Lebensdauer der Leuchten von rund 20 Jahren macht das 190 Tonnen aus“, so Hubertus Schemme.

 

Nötig war die Maßnahme ohnehin: „Die Beleuchtung war in großen Teilen defekt, zum Teil schon 40 Jahre alt“, erklärt Fachbereichsleiter Heinz Hiegemann. Mit der helleren Beleuchtung möchte die Stadt zugleich Vandalismus vorbeugen. Hiegemann: „Es gibt keine dunkle Ecke mehr.“

 

Die Kosten für die Leuchtkörper betragen 24.000 Euro. 30 Prozent davon, also 7.222 Euro, kommen aus einem Förderprogramm des Bundesumweltministeriums. Da aber neben den bezuschussten Leuchtkörpern noch neue Masten, teilweise neue Zuleitungen und Erdarbeiten erforderlich waren, kostet die Gesamtmaßnahme insgesamt 83.000 Euro, erläutert Hubertus Schemme.

 

Geplant wurde die Maßnahme vom Büro Heuel-Schauerte aus Enste, die Bauausführung lag in den Händen der Firma Kramer aus Meschede. „Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit den heimischen Firmen“, betont Heinz Hiegemann. Mit den umgebauten 32 Leuchten ist das Projekt Beleuchtung am gesamten Schulzentrum, das mit dem Bereich rund um die Mensa vor einigen Jahren begonnen wurde, nun komplett abgeschlossen.