Ideen für Kulturrucksack 2019 gesucht: Projekte bis Mitte Januar einreichen


Meschede. Upcycling, Skate-Art, Hip-Hop & Co.: Beim Kulturrucksack 2018 der Städte Meschede und Arnsberg haben auch 2018 zahlreiche Jugendliche an rund 20 Workshops teilgenommen. Die Vielfalt der Angebote in Sachen kultureller Bildung war gewohnt groß und die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahezu ausschließlich positiv. Da wurde mit der Kamera experimentiert, verschiedene Maltechniken ausprobiert oder gleich eine ganze Radiosendung gestaltet - viel Platz für die Kreativität der 10- bis 14-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Umso mehr freut es die beiden Städte, dass der Kulturrucksack NRW auch 2019 fortgesetzt werden soll. Vorbehaltlich der Finanzierung durch das Land NRW wird es auch wieder ein gemeinsames Programm von Meschede und Arnsberg geben. Interessierte Jugendeinrichtungen, Kulturinstitutionen oder Künstlerinnen und Künstler können ihre künstlerischen Projektideen, die in Meschede stattfinden sollen, noch bis zum 15. Januar 2019 bei der Kreis- und Hochschulstadt Meschede einreichen. Das entsprechende Projektdatenblatt kann bei Anne Wiegel, Mitarbeiterin der Stadt Meschede, unter Tel. 0291/205-164 angefordert werden. Voraussichtlich im März 2018 wird dann entschieden, welche Projekte in den Kulturrucksack Meschede-Arnsberg aufgenommen werden können.    

Der Kulturrucksack NRW ist ein Landesprogramm, an dem sich die Städte Meschede und Arnsberg seit 2014 gemeinsam beteiligen und das durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Ziel ist es gut erreichbare, kostenlose oder deutlich kostenreduzierte Kulturangebote für die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen zu schaffen und dabei viele Kunst- und Kultursparten einzubeziehen. Neben der Entdeckung der eigenen Talente geht es auch darum, den Jugendlichen kulturelle Einrichtungen vor Ort näherzubringen. 

Besonderen Wert legen die Städte Meschede und Arnsberg beim Kulturrucksack darauf, dass Künstlerinnen und Künstler mit Jugendeinrichtungen zusammenarbeiten. Auch städteübergreifende Ideen sind gewünscht. Gefragt sind ebenfalls Projekte, die Kinder und Jugendlichen mit Benachteiligungen, Flucht- oder Migrationshintergrund gezielt ansprechen und einbeziehen. 

In diesem Jahr werden die Projekte in Meschede von Jugendlichen ausgewählt, um ein möglichst zielgruppengerechtes Programm zu realisieren. Beim Kulturrucksack-Netzwerktreffen am Freitag, 18. Januar, um 16 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Mescheder Rathauses haben interessierte Einrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler Gelegenheit, ihre Ideen zu präsentieren, sich auszutauschen und zu vernetzen. Eine Anmeldung ist unter Tel. 0291/205-164 möglich.