„Hinterlassenschaften“ von Vierbeinern: Stadt Meschede bittet Halter um Rücksichtnahme


Meschede. „Tretminen“, „Hundstrümmerl“ oder „Zapfen“ - die Namen sind eigentlich recht unterhaltsam. Für die so bezeichneten „Hinterlassenschaften“ von Vierbeinern gilt das weitaus weniger: Verunreinigungen durch Hunde auf Bürgersteigen, Grünstreifen oder Radwegen sind stets ein Ärgernis.

 

Solche „Hundehaufen“ auf öffentlichen Flächen sind nicht nur unappetitlich und in Extremfällen auch gefährlich für die Gesundheit - sie sind sogar verboten. Dies ist in einer entsprechenden Verordnung der Stadt Meschede festgelegt. Danach müssen Hundebesitzer die „Verunreinigungen“, die ihre Vierbeiner auf Verkehrsflächen oder in öffentlichen Anlagen hinterlassen, unverzüglich beseitigen. Andernfalls kann die Stadtverwaltung eine Geldbuße verhängen.

 

Allerdings gehe es der Stadtverwaltung eigentlich gar nicht um eine Drohkulisse - etwas Rücksichtnahme täte es auch, meint Marc Böhm, Leiter des Integrierten Bau- und Betriebshofes (IBB) der Stadt Meschede. Schließlich liege es auch im Interesse der Hundebesitzer, dass ihre Stadt einen sauberen und gepflegten Eindruck mache.

 

Dabei unterstützt die Stadt Meschede, indem sie an öffentlich wichtigen Bereichen und Wegeverbindungen Hundekotbeutel-Spender aufgestellt hat und diese regelmäßig befüllt. Zudem haben Hundehalter, die mit ihren Vierbeinern an Stellen „Gassi gehen“, an denen sich keine Beutel-Spender befinden, die Möglichkeit, entsprechende Beutel kostenlos in den Bürgerbüros in Meschede und Freienohl zu beziehen. Allerdings: Die Stadt Meschede versteht diesen Service als Unterstützung - die Verantwortung, dass Verunreinigungen von Hunden auch beseitigt werden, liegt nach wie vor beim jeweiligen Halter. Die Stadt Meschede appelliert daher an alle Hundebesitzer, zum gepflegten Erscheinungsbild der Stadt beizutragen - und zum guten Ruf der Hundehalter.