Gerätewagen Logistik ist flexibel einsetzbar für Freiwillige Feuerwehr in Stadt Meschede


Nahmen den neuen Gerätewagen Logistik in Augenschein (v.li.): Markus Rettler und Meinolf Ewers (Firma Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau), Wehrleiter Hubertus Schemme sowie Dietmar Rinschede, Stefan Odoj und Wolfgang Sträter vom Fachbereich Ordnung der Stadt Meschede. Bildnachweis: Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau

Meschede. Einen „Blick in die Zukunft“ konnte das Team des Fachbereichs Ordnung in der Stadtverwaltung Meschede jetzt auf der Fachmesse „Rettmobil“ in Fulda unternehmen - und dabei gleichzeitig erleben, wie innovativ und leistungsfähig die Betriebe aus der Kreis- und Hochschulstadt Meschede sind.

Die „Rettmobil“ gilt als die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität. Regelmäßiger Aussteller dort ist die heimische Firma Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau. In Fulda präsentierte das Unternehmen seinen Gerätewagen Logistik. Besonderer Pluspunkt des Fahrzeugs ist die Flexibilität: Durch spezielle Seitenwände ist der Gerätewagen Logistik  in kürzester Zeit von allen Seiten zu be- oder entladen. Das Ladesystem selbst besteht aus Rollcontainern, die - je nach Einsatzlage - mit Schläuchen, Spezialgerät oder Werkzeug beladen werden können. Die entsprechenden Rollcontainer werden in den Gerätehäusern fertig ausgestattet vorgehalten - sie brauchen nur noch auf den Gerätewagen geladen werden. „So ergibt sich eine mobile Einheit, die vollkommen flexibel genutzt werden kann - schnell und bedarfsgerecht“, erläutert Hubertus Schemme, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Meschede. Durch den Allradantrieb des Gerätewagens ist auch für ein Vorankommen abseits der Straßen gesorgt - zum Beispiel bei Waldbränden.

Und der Gerätewagen Logistik gehört auch zur Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in der Stadt Meschede: Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede wird in diesem Jahr zwei Fahrzeuge dieser Art beschaffen - je eines für den Löschzug Meschede und den Löschzug Freienohl. „Die Fahrzeuge wurden dabei speziell auf die Bedürfnisse der Feuerwehr und der Stadt konfiguriert“, betont Wolfgang Sträter, Leiter des Fachbereichs Ordnung.

Klar sei, dass sich die Ansprüche an die Feuerwehr vom reinen „Brandbekämpfer“ zu vielseitig einsetzbaren und flexiblen Einheiten für Notfallsituationen weiter wandeln werden. Vor diesem Hintergrund habe für die Kreis- und Hochschulstadt Meschede die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr einen enorm hohen Stellenwert, so Wolfgang Sträter - ebenso wie der Dialog mit der Wehrführung, um dafür die nötige Infrastruktur zu schaffen. Und auch die Firma Ewers als Hersteller von Spezialfahrzeugen leiste dazu einen wichtigen Beitrag, so der Fachbereichsleiter: „Wir freuen uns, ein solches Unternehmen in der Stadt Meschede zu wissen.“