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Heringhausen

Erinnerungssplitter – Heringhausen blickt zurück
11. Dezember 2021 
sowie Workshop in den Herbstferien

Es gilt bei allen Veranstaltungen die 2G-Regel.

 

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Erinnerungssplitter - Heringhausen blickt zurück 

11. Dezember 2021 sowie Workshop in den Herbstferien 

In vertrauten Orten sind Erinnerungssplitter überall verstreut, und wenn man unverhofft auf einen trifft, dann sind sie da: Gesichter, Geschichten, Anekdoten, ein Gefühl von Zuhause. Aber auch Katastrophen, Unglücke, Trauerfälle haben ihre Spuren hinterlassen. Ein und derselbe Ort, hunderte von Erinnerungssplittern, jeder hat seine eigenen, manche werden auch geteilt – z.B. bei „Kultur mit Ausblick“. 

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Anke Kemper - Leichenschmaus - AUSVERKAUFT

11. Dezember, 12.00 Uhr, Gasthof Nieder 

Eintritt: 9,50 Euro (inkl. Kaffee- und Kuchengedeck), 
Anmeldung unter Tel. 0291/205-164 oder per E-Mail an anne.wiegel@meschede.de

Hermanns Tante, das Tresken, ist tot und was man so alles auf einer Beerdigung erlebt, darüber weiß Kaulmanns Hermann zu berichten. Schonungslos erzählt Anke Kemper Geschichten, die das Leben schreibt ... alles gewürzt mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor.

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Wegekreuze-Spaziergang

Plattdeutscher Arbeitskreis Velmede & Ortsheimatpfleger Uwe Mertens
11. Dezember, 13.30 Uhr: Wegekreuze-Spaziergang - Treffpunkt: Gasthof Nieder

Wegekreuze sind Orte der Erinnerung, des Innehaltens und Gedenkens. Sie sind an besonderen Orten zu finden und wurden häufig als Zeichen der Dankbarkeit oder als Erinnerung für überstandene schwere Zeiten oder Gefahren bzw. Unglücksfälle oder auch einfach nur als Erinnerung an uns bedeutende und liebgewonnene Menschen errichtet. Dabei hat jedes Kreuz seine ganz eigene Geschichte. Geschichten, die Ortsheimatpfleger Uwe Mertens kennt und von denen er bei diesem Wegekreuze-Spaziergang erzählen möchte. 
Erinnert werden soll außerdem an eine Sprache, die das Sauerland über Jahrhunderte geprägt hat, die aber heute aus dem Alltag nahezu verschwunden ist: das Sauerländer Platt. Der Plattdeutsche Arbeitskreis Velmede lässt mit Texten und Gedichten den Dialekt an den verschiedenen Stationen lebendig werden – hörenswert.

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Präsentation Graffiti-Projekt und Alltags(Masken)Dialoge

11. Dezember 2021, 15.00 Uhr: Treffpunkt Stromhäuschen Ecke Gevelinghauser/Bestwiger Straße in Heringhausen

Gemeinsam mit der Rapschool NRW haben Jugendliche in den Herbstferien Farbe ins Spiel und ein Kunstwerk aus der Dose an die Wand eines Heringhauser Stromhäuschens gebracht. Zeit, das Werk aus der Nähe zu betrachten…

Von da aus geht es in die Schützenhalle Heringhausen, wo die partizipative Arbeit „Alltags(Masken)Dialoge“ von Liska Schwermer-Funke präsentiert wird. Sie hat ein eigensinniges Objekt aus Heringhauser Alltagsmasken und Plexiglaselementen erstellt. Ein weiteres zentrales Element der Arbeit: Gespräche über persönliche Erlebnisse hinter und mit der Maske. All ihre „Materialgaben“ und Erzählungen hat die Künstlerin verdichtet und zu einer Sound-Collage und einem vielschichtigen kollektiven Erinnerungsobjekt transformiert.

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Jan Philip Scheibe - Shouldered Street Light

11. Dezember, 17.00 Uhr - Treffpunkt Sportheim Heringhausen

In der Nähe des Elternhauses des Künstlers Jan Philip Scheibe stand eine Straßenlaterne. Sie schien auf das Feld, beleuchtete das erste Grün im Frühjahr, den im Sommerwind bewegten Weizen, die Erdkrume im Herbst. Den Schnee im Winter ließ sie glitzern. Als der Künstler gerade laufen konnte, sagte seine Mutter: „Bis zur Straßenlaterne und nicht weiter!“ Später musste der Künstler zu Hause sein, wenn die Lampe anging. Noch später war es ein Erlebnis, aus dem Club zu kommen, wenn das Licht ausging. Die Straßenlaterne war immer Symbol für die Heimatlandschaft und Anker gleichermaßen. Der Künstler hat die Straßenlaterne in Gedanken abgesägt und trägt sie seither, gekleidet in einen grauen Umzug, auf der Schulter mit sich herum. Den Stromgenerator für die Straßenlaterne hat er in der Hand. Wenn die Last zu schwer wird, bleibt der Mann stehen, richtet die Straßenlaterne auf und verweilt ein wenig. 

Seine Reise führt ihn seit 2009 stetig weiter. Von Hamburg auf die Bergman-Insel Fårö, ins schwedische Fjällgebiet über Island zurück nach Spiekeroog, dann weiter bis nach Lanzarote. 
Die begangenen Orte werden zur temporären Künstlerheimat. Dörfer werden zu Künstlerdörfern, Landschaften zur Kunstlandschaft. In der Erinnerung des Künstlers. In der Erinnerung der Betrachter. In den Fotos. 

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Unterm Weihnachtsbaum - Märchen, Harfe, Tannenbäume

11. Dezember 2021, 18.30 Uhr - Schützenhalle Heringhausen 

In Heringhausen weihnachtet es ganzjährig, ist doch der Bestwiger Ortsteil die „Hauptstadt der Weihnachtsbäume“ in der Region. So verwandelt sich der Platz vor der Schützenhalle in ein Wintermärchen. Zahlreiche Vereine werden kreativ und gestalten ihren Traum-Baum – einfach himmlisch. 
Die perfekte Atmosphäre für den märchenhaften Auftritt von Dorothea Bach. Mit Harfenmusik von Sylvia Woods und dem Märchen „Der Tannenbaum“ von Hans Christian Andersen bringt sie nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. 
Mit Glühwein & Co. endet ein Tag, der hoffentlich neue Erinnerungssplitter hinterlässt. 
 

Bei verändertem Infektionsgeschehen besteht das Risiko einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung.

Eine Veranstaltung von

Projektpartner

Gemeinde Bestwig | Kultur Pur in Bestwig e.V.| Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. | Stadtmarketing Meschede e.V. | Volksbank Sauerland eG | Dorfgemeinschaft Andreasberg | Dorfgemeinschaft Heringhausen e.V.| Dorfgemeinschaft Wennemen-Bockum-Stockhausen e.V. | Dorfgemeinschaft Grevenstein e.V. | werkkreis kultur meschede e.V. | Kulturregion Sauerland

Die Reihe „Kultur mit Ausblick“ wird im Rahmen des Programms „Regionale Kulturpolitik“ gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.