Spielzone an der Schule unter dem Regenbogen

Mit der Schule unter dem Regenbogen wurden im Jahr 2012 zwei innerstädtische Grundschulen zusammengeführt und in einem neuen Schulkomplex auf dem Gelände der ehemaligen Emhildisgrundschule untergebracht.

Das architektonische Konzept des Planungsbüros Klein und Neubürger berücksichtigt in besonderem Maße die zunehmende Heterogenität der Kinder, den inklusiven Gedanken sowie die Ausrichtung als offene Ganztagsschule. Die Gruppenräume zwischen den Klassenräumen sowie die Lehrerteamräume orientieren sich an aktuellen pädagogischen Ansprüchen. Zusätzliche Nutzungen sind das zentrale Forum, die Mensa sowie Fachklassenräume.

Die ebenfalls neu gestalteten Außenanlagen der Schule beziehen den Henne-Boulevard mit ein und bieten mit der Spielzone weitere Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten. Der Pausenhof ist bewusst als öffentlicher Raum konzipiert und richtet sich neben seiner Funktion als Bestandteil des Henne-Boulevards an Kinder im Grundschulalter. Neben den zahlreichen Spielgeräten wurde auch das Thema Wasser mit in die Konzeption der Außenanlagen integriert.

Da die Schule aus Hochwasserschutzaspekten auf einem Plateau errichtet wurde, ließ sich der Flusslauf der Henne nicht unmittelbar in die Spielzone integrieren. Um dennoch das Wasser für Kinder erlebbar zu machen, hat sich das Büro wbp Landschaftsarchitekten aus Bochum, welches für die Freianlagenplanung rund um die Grundschule verantwortlich war, ein besonderes Highlight überlegt. Mittels einer Wipp-Saug-Pumpe können Kinder durch Muskelkraft Wasser aus der Henne auf den Schulhof pumpen. Das durch die Pumpe angesaugte Wasser plätschert anschließend entlang eines Wasserspielbandes über die Spielzone bis zu einer Auslaufstelle und von dort wieder zurück in die Henne.

Impressionen