Verkehrskonzept und Verkehrsmodell Innenstadt (Straßenverkehr)

Die Umsetzung der Maßnahmen zur Umgestaltung der Innenstadt im Rahmen der REGIONALE 2013 waren nur möglich, wenn zuvor das Straßenverkehrsnetz in Teilen neu geordnet wurde.

In seiner Sitzung am 25.02.2010 hat der Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede folgende Zielsetzungen für das künftige Straßennetz beschlossen:

  • Verlängerung des Ostrings vom Mühlenweg über eine neue Ruhrbrücke zur Kolpingstraße als Verkehrsverbindung für alle Verkehrsarten
  • Ausbau der Kolpingstraße vom Ruhrplatz bis zur neuen Ruhrbrücke als Teil des innerstädtischen Verkehrsrings
  • Umgestaltung der Fritz-Honsel-Straße zwischen der Einmündung Kampstraße und der Einmündung Winziger Platz und Beschränkung des Fahrverkehrs auf einen Einrichtungsverkehr in westliche Richtung
  • Umgestaltung des Straßenraums im Abschnitt Ruhrbrücke – Fritz-Honsel-Straße bis zur Einmündung Winziger Platz und Beschränkung des Fahrverkehrs auf einen Einrichtungsverkehr in südliche Richtung (Ruhrbrücke) bzw. östliche Richtung (Fritz-Honsel-Straße)
  • Umgestaltung des Straßenraums am Winziger Platz von der Fritz-Honsel-Straße bis zur Zeughausstraße und Beschränkung des Fahrverkehrs auf einen Einrichtungsverkehr in südliche Richtung
  • Beschränkung des Fahrverkehrs im Bereich der Straße Alte Henne/ Mittelgasse auf einen Einrichtungsverkehr in südliche Richtung
  • Führung des RuhrtalRadwegs über die neue Ruhrbrücke am Ostring und anschließend über einen gemeinsamen Geh-/ Radweg (Ruhr-Promenade) entlang der Fritz-Honsel-Straße zur Ruhrbrücke

Um die Auswirkungen dieser Veränderungen auf das innerstädtische Verkehrsnetz und insbesondere auf die Knotenpunkte abbilden zu lassen, war es erforderlich, eine grundlegende Analyse und Prognose der Verkehrsströme zu erarbeiten, mit dessen Hilfe auch die vorgesehenen Veränderungen im Verkehrsnetz simuliert werden konnten. Die Prognose der Verkehrsmengen ermöglichte die Ableitung der Verkehrsbelastungen im innerstädtischen Straßennetz und die Darstellung der verkehrlichen Wirkungen, die durch die Umsetzung der geplanten Projekte hervorgerufen werden.

Der Auftrag hierzu wurde an das Büro IGS - Ingenieurgesellschaft Stolz mbH aus Neuss erteilt. Der Schlussbericht zur Verkehrsuntersuchung/ Verkehrsmodell Innenstadt Meschede wurde am 16.05.2011 vorgelegt und vom Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede in der Sitzung am 10.02.2011 zur Kenntnis genommen. Weitere Informationen finden sie unten auf der Seite unter Downloads [Endbericht und Ergebnispräsentation] ...

Die oben genannten Veränderungen im Verkehrsnetz wurde in den Jahren 2011 bis 2013 umgesetzt. Entgegen der ursprünglichen Planung wurde der Straßenzug Alte Henne/ Mittelgasse nicht verändert, so dass hier auch weiterhin ein Zweirichtungsverkehr besteht.

IhreAnsprechperson

Klaus Wahle

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