Integriertes kommunales Entwicklungskonzept der Kreis- und Hochschulstadt Meschede (IKEK)

In zahlreichen Bürgerinformationsveranstaltungen und Besprechungen hat die Kreis- und Hochschulstadt Meschede zusammen mit der Bietergemeinschaft Neuland+ und Loth Stadtplanung und Entwicklung daran gearbeitet, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Konzept zu entwickeln, dass die Grundlage bilden soll, die Kreis- und Hochschulstadt Meschede mit den Stadtteilen „zukunftsfest“, „attraktiv“ und „lebenswert“ zu machen.

Mit den Stärken und Schwächen sowie den Chancen und Risiken haben sich die Kreis- und Hochschulstadt Meschede und besonders ihre Ortschaften im Rahmen des IKEK-Prozesses auseinandergesetzt. Jetzt, nach mehr als einem Jahr, ist der Prozess abgeschlossen und die Ergebnisse sind in einer Broschüre dokumentiert, die ab sofort auch im Rathaus ausliegt und als Download unter diesem Artikel bereit steht. Auf rund 180 Seiten bekommen Interessierte Informationen zu den Potenzialen der Kreis- und Hochschulstadt und ihren Ortschaften. Ausgehend von den Analysen des Ist-Zustandes sind Handlungsfelder, Ziele und Leitbilder entwickelt worden. Die Ergebnisse des IKEK sollen städtebaulich die Handlungsgrundlage der Kreis- und Hochschulstadt Meschede für die nächsten fünf bis zehn Jahre sein und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, im öffentlichen wie im privaten Bereich von Förderungen der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der „Ländlichen Entwicklung“ zu profitieren.

Auf viele Projektideen stößt man in den Steckbriefen, mit denen sich die Ortschaften ein Profil erarbeitet haben. So definieren sich beispielsweise Berge und Visbeck als „familienfreundlich & jung“, Grevenstein legt seinen Schwerpunkt auf „Wasser, Wandel & Naturerlebnis“, Wennemen und Stockhausen sehen ihre Stärken im „Wir-Gefühl & der Radbegeisterung.

Alt werden im Dorf ist in allen Stadtteilen ein Thema, mit dem man sich im Zuge des demografischen Wandels wird auseinandersetzen müssen. In Grevenstein z. B. gibt es erste Ideen, ein Gebäude im Dorf für Seniorenwohnen umbauen.

Auch Bürgermeister Christoph Weber, der sich intensiv und detailliert in den IKEK-Prozess eingebracht hat, ist mit den Ergebnissen zufrieden, da jeder Stadtteil seine Stärken, beziehungsweise Empfehlungen für sich entdeckt hat, die jetzt weiterentwickelt werden können und als Grundlage für Projekte in den nächsten Jahren dienen soll.

Mit Schreiben vom 24.10.2017 hat die Bezirksregierung Arnsberg die inhaltlichen Anforderungen die an ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) gestellt werden, als erfüllt angesehen und das IKEK Meschede anerkannt.

Ab sofort können für „öffentliche“ Dorfentwicklungsmaßnahmen sowie für den ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen erhöhte Fördersätze (65% statt 45%) von der Kreis- und Hochschulstadt Meschede beansprucht werden. Darüber hinaus können nunmehr auch „private“ Dorfentwicklungsmaßnahmen, innerhalb der ausgewiesenen Ortskerne, grundsätzlich gefördert werden.

Ihre Ansprechpartner

Wilhelm Bödefeld
Susanne Neumann
Stadt MeschedeBüro Neuland+
Fachbereich Planung und BauordnungRegionalbüro Nordrhein-Westfalen
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