Umgestaltung der Fußgängerzone

Innerhalb einer Stadt stellt die Fußgängerzone in der Regel das prägende städtebauliche Zentrum dar, in dem sich urbanes Leben abspielt. Einkauf, Aufenthalt, Begegnung, Kommunikation – das alles findet gemeinsam statt und sorgt für ein lebendiges Stadtbild. Nicht zuletzt aufgrund der Lage im Stadtkern erfüllt eine Fußgängerzone die Funktion als Aushängeschild und wird häufig als die  „Gute Stube“ der Stadt bezeichnet.
Um zu einer abgestimmten Gesamterscheinungsbild für die Fußgängerzone in Meschede zu gelangen, wurden mit dem „Rahmenplan Fußgängerzone“ und dem „Gestaltungsplan Kaiser-Otto-Platz und Umgebung“ zwei aufeinander aufbauende Planungen erstellt. Die Neugestaltung der Ruhrstraße hat sich ebenfalls eng an den Vorgaben des „Rahmenplans Fußgängerzone“ orientiert.

Rahmenplan Fußgängerzone (2017)

Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat bereits im Jahr 2017 den Rahmenplan Fußgängerzone erstellen lassen. Der Rahmenplan greift den hohen Gestaltungsanspruch für diesen wichtigen städtischen Bereich auf und formuliert räumliche Leitlinien an denen sich nachfolgende Planungsschritte zukünftig ausrichten sollen. Hinsichtlich des Detailierungsgrades ist der Rahmenplan jedoch noch nicht so konkret wie eine Entwurfsplanung. Es wird durch den Rahmenplan jedoch sichergestellt, dass auch bei schrittweiser Umsetzung von Umgestaltungsmaßnahmen stets eine abgestimmte Gesamtkonzeption zu Grunde liegt.
Der Rahmenplan orientiert sich dabei eng am Motiv des historischen Achsenkreuzes mit dem Kaiser-Otto-Platz als Zentrum. Über die Gestaltung der Fußgängerzone soll dieser Straßenverlauf, wie er lange Zeit prägend für das Mescheder Stadtbild war, neu erlebbar gemacht werden.

Gestaltungsplan Kaiser-Otto-Platz und Umgebung (2020)

Auf Grundlage des Rahmenplanes konkretisiert der Gestaltungsplan „Kaiser-Otto-Platz und Umgebung“ insbesondere den zentralen Platzbereich mit den anschließenden öffentlichen Räumen. Wo der Rahmenplan bislang nur Vorgaben zur grundsätzlichen räumlichen Aufteilung getroffen hat, formuliert der Gestaltungsplan nunmehr Aussagen z.B. zur Wahl des Pflasters, der Stadtmöblierung oder den Grünstrukturen. Es werden Lösungen für das konkrete Zusammenspiel der unterschiedlichen öffentlichen Bereiche definiert. Die große Bedeutung der St. Walburgakirche für den Stadtraum wird dabei ebenso berücksichtigt.
Die wesentlichen Inhalte der Gestaltungsplanung können in erster Linie dem Gestaltungshandbuch entnommen werden.

Download:

IhreAnsprechperson

Michael Klauke

michael.klauke@​meschede.de 0291 205 132Adresse | Öffnungszeiten | Details