Einzelhandelskonzept

Anfang der 1990er Jahre hat die Stadt Meschede eine umfassende Untersuchung der Einzelhandelssituation im Stadtgebiet Meschede durch die GMA durchführen lassen. Die gutachterlichen Erhebungen wurden ergänzt durch eine Haushalts- und Passantenbefragung. Das Gutachten wurden durch den Rat als Selbstbindungsplan beschlossen und bildete fortan die Grundlage der Einzelhandelssteuerung. Der Beschluss wurde flankiert durch zahlreiche Beschlüsse zur Aufstellung von Bebauungsplänen in Gewerbegebieten, die in den Bereichen Im Schwarzen Bruch, Enste und Freienohl Süd (Bahnhofsstraße) auch umgesetzt wurden.

In den Jahren 2005/06 erfolgte eine Überarbeitung des Einzelhandelsgutachten durch die GMA in Folge der geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen (Begriff der zentralen Versorgungsbereiche) sowie der geplanten Einzelhandelsentwicklungen in der Innenstadt (Le-Puy-Straße und Rathausumfeld). Die gutachterliche Untersuchung wurde ergänzt durch eine Passantenbefragung der Universität Münster. Aus den Ergebnissen wurde 2006 ein separates Einzelhandelskonzept entwickelt, das auch die Festlegung der Zentralen Versorgungsbereiche Innenstadt Meschede und Ortskern Freienohl enthielt.

Die Veränderungen im Bereich der Nahversorgung im Stadtteil Freienohl führten 2013 zu einer dezidierten Untersuchung der Nahversorgungssituation im westlichen Stadtgebiet durch das Büro Dr. Jansen. Als Ergebnis dieser Untersuchen wurde der Zentrale Versorgungsbereich Ortskern Freienohl aufgegeben und einer neuer Zentraler Versorgungsbereich mit dem Schwerpunkt Nahversorgung an der Bahnhofstraße ausgewiesen. In Folge dessen wurde auch das Einzelhandelskonzept überarbeitet und vom Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede in seiner Sitzung am 06.11.2014 beschlossen.

Analog zu den Untersuchungen hinsichtlich der Nahversorgungssituation in den westlichen Stadtteilen durch das Büro Dr. Jansen (2013) wurde im Mai 2016 das Nahversorgungskonzept Meschede-Ost durch das Büro Stadt und Handel fertiggestellt. Neben verschiedenen Handlungsempfehlungen zur Steuerung des Lebensmitteleinzelhandels wurden auch Aussagen zur Entwicklung der dezentralen Agglomeration „Jahnstraße/ Im Schwarzen Bruch“ formuliert, welche den Bereich in verträglichem Umfang als Nahversorgungsstandort identifizieren. Entsprechende Aussagen wurden als konzeptionelle Zielvorgaben in das Einzelhandelskonzept eingearbeitet und am 18.05.2017 vom Rat der Kreis- und Hochschulstadt beschlossen. In dieser Fassung bildet das Konzept nunmehr die Grundlage der Einzelhandelssteuerung im Stadtgebiet von Meschede.

Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede ist zudem Mitglied im Kooperationsraum  des regionalen Einzelhandelskonzeptes für Südwestfalen und stellt seit Juni 2016 die Geschäftsstelle. Den Vorsitz bildet seitdem die Stadt Soest.

Weitere Informationen finden sie hierzu auf den Internetseiten

 

EH-Gutachten 1996
Das Einzelhandelsgutachten 1996 ist im Fachbereich Planung und Bauordnung, Sophienweg 3, 59872 Meschede einsehbar.

EH-Gutachten 2006
Das Einzelhandelsgutachten 2006 ist im Fachbereich Planung und Bauordnung, Sophienweg 3, 59872 Meschede einsehbar.


Sonstige verschiedenen Gutachten sowie das aktuelle Einzelhandelskonzept stehen hier zum Download bereit.