Bebauungsplan Nr. 172 „Langeloh-West“

Der Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat in seiner Sitzung am 12.12.2019 den Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 172 „ Langeloh-West“ gefasst. Das Verfahren wird gemäß den Verfahrensregeln des beschleunigten Verfahrens nach §13b BauGB i.V.m. § 13a BauGB und § 13 BauGB durchgeführt. Das bedeutet, dass im Zuge der vorliegenden Planung beispielsweise keine Umweltprüfung erfolgt und keine naturschutzrechtlicher Ausgleich erforderlich ist. Im Nachgang zum Aufstellungsbeschluss wurden bisher keine weiteren Verfahrensschritte eingeleitet.


Zielsetzung der Bauleitplanung:

Zielsetzung der Planung ist die Entwicklung einer Wohnbebauung westlich des bestehenden Langelohweges. Der Bebauungsplanentwurf sieht zunächst eine straßenseitige Bebauung entlang des bestehenden Langelohweges mit einer Grundstückstiefe von 25 bis 30 Metern vor.
Da sich der Langelohweg aktuell in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet und ein Endausbau bislang noch nicht erfolgt ist, stellt der Bebauungsplan - neben der Bereitstellung von Wohnraum in städtebaulich attraktiver Lage - auch die planungsrechtliche Grundlage für die erstmalige Herstellung und beidseitige Abrechnung des Langelohweges dar.
Der Bebauungsplan wurde aus einem städtebaulichen Entwurf für den Gesamtstandort Langeloh entwickelt, welcher als städtebaulicher Rahmenplan gem. § 1 (6) Nr. 11 BauGB beschlossen wurde. Dieser ist unter https://www.meschede.de/rathaus-service/stadtplanung-bauordnung/fachplaene/stadtentwicklung/ einsehbar.


Planinhalte im Wesentlichen:

Die Art der baulichen Nutzung wird als Allgemeines Wohngebiet festgesetzt. In Anlehnung an die bestehende Bebauung östlich des Langelohweges sind ausschließlich Gebäude in offener Bauweise als Einzel- oder Doppelhäuser zulässig.
Das Maß der baulichen Nutzung orientiert sich hinsichtlich der Grundflächenzahl (0,4 GRZ) und der Geschossflächenzahl (1,2 GFZ) an der Obergrenze gemäß § 17 BauNVO. Analog zur üblichen Festsetzungspraxis in Meschede sollen zwei Vollgeschosse zulässig sein und eine Steuerung der Höhenentwicklung über die maximal zulässige Gebäudehöhe erfolgen. Zusätzliche Elemente, welche mit Blick auf mögliche zukünftige Bauabschnitte festgesetzt wurden, sind neben den öffentlichen Verkehrsflächen auch Grünflächen sowie eine Fläche zur Regenwasserbehandlung.

Es wird darauf hingewiesen, dass mit dem Aufstellungsbeschluss keine weiteren Verfahrensschritte eingeleitet wurden, so dass über den weiteren zeitlichen Ablauf des Verfahrens zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen getroffen werden können.


Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass eine Vermarktung/ Reservierung von Grundstücken bislang nicht erfolgt.

 

Übersicht über den Stand des Verfahrens

12.12.2019

Aufstellungsbeschluss

18.12.2019

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses (Amtsblatt Nr. 12/2019)

IhreAnsprechperson

Klaus Wahle

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