Kampfmittel

1. Munitions- und Kampfmittelfunde

Aufgefundene Kampfmittel (Munition) sind umgehend Polizei oder dem Ordnungsamt zu melden. Auf die Verhaltensregeln der Bezirksregierung Arnsberg (Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe) wird in diesem Zusammenhang hingewiesen. 

https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/k/kampfmittelfund/index.php#

Der Schutz der Bevölkerung vor den von Kampfmitteln ausgehenden Gefahren obliegt den örtlichen Ordnungsbehörden. Die Bezirksregierung Arnsberg steht den Kommunen bei der Erfüllung dieser Aufgabe mit speziell ausgebildetem Personal und entsprechender Technik zur Seite.

Die Kampfmittelbeseitigung gliedert sich in vier Teilbereiche:

  • Luftbildauswertung
  • Kampfmitteldetektion /-ortung
  • Kampfmittelräumung
  • Kampfmittelvernichtung / endgültige Beseitigung

2. Kriegsluftbildauswertung zur Kampfmittelsuche

Vor der Durchführung von Baumaßnahmen oder sonstigen Maßnahmen mit Bodeneingriff besteht die Möglichkeit, die Fläche durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst auf möglicherweise vorhandene Kampfmittel überprüfen zu lassen-

In Flächen mit Kampfmittelverdacht erfolgt die Luftbildauswertung auf Anforderung der örtlichen Ordnungsbehörde.

Für den entsprechenden Antrag benötigt die Ordnungsbehörde einen maßstabsgerechten Lageplan der zu überprüfenden Fläche mit Angabe der Lagebezeichnung und eine Kurzbeschreibung der Baumaßnahme (z.B. Neubau eines Einfamilienwohnhauses).

Durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgt dann eine Luftbildauswertung für diese Fläche, das Ergebnis der Auswertung wird, verbunden mit einer entsprechenden Handlungsempfehlung, der Ordnungsbehörde mitgeteilt.

Weiter Informationen zur Kriegsluftbildauswertung erhalten Sie hier:

https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/k/kriegsluftbildauswertung/index.php#

Die Luftbildauswertung wird bis auf weiteres kostenfrei durchgeführt. Die Kosten der erforderlichen Untersuchungen und Aufsuche (Detektion, Sondierung) sowie Bergung von Kampfmitteln sind von den jeweiligen Bedarfsträgern zur tragen. Gegebenfalls geregelte Ausnahmefälle berücksichtigt die Bezirksregierung bereits von sich aus. Die dazu erforderlichen Angaben entnimmt sie dem Formular zur Kampfmittelanfrage. Vor Durchführung einer kostenpflichtigen Detektion oder Sondierung informiert die Bezirksregierung die Antragstellerin oder den Antragsteller über die konkret anstehende Kostenpflicht und legt gleichzeitig den Entwurf einer Kostenvereinbarung vor.

Die Kosten für die Entschärfung, mögliche Sprengung, den Abtransport und die Vernichtung von Kampfmitteln trägt das Land Nordrhein-Westfalen.

  • Formloser Antrag auf Überprüfung der Fläche mit Bezeichnung der Baumaßnahme
  • Lageplan der Fläche mit Angabe der exakten Lagebezeichnung

Ihre Ansprechperson

Jonas Ruhrmann

jonas.ruhrmann@​meschede.de 0291 205 296Adresse | Öffnungszeiten | Details