Zeitkapsel-Projekt konserviert das Hier und Jetzt

Die Zukunft kennt man erst, wenn man sie erlebt hat – Träumen, Planen, Wünschen ist aber selbstverständlich erlaubt. Beim Kulturrucksack-Zeitkapsel-Projekt haben Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren die Möglichkeit, das Jetzt inklusive der  Vorstellungen von morgen in eine Dose zu packen, die dem Mescheder Stadtarchiv zur gewissenhaften Aufbewahrung überlassen wird.  Geöffnet werden soll die Zeitkapsel dann in 20 Jahren, der Inhalt den dann erwachsenen Empfängern überreicht werden. 

Wie leben und denken Jugendliche? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Beim Kulturrucksack-Zeitkapsel-Projekt von Kreis- und Hochschulstadt Meschede und Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. möchte Dozent Gunther Dudda dieser Frage nachgehen. Auch für das Organisationsteam ist das erste digitale Kulturrucksack-Projekt ein Experiment, das hoffentlich viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer findet. Gesammelt werden Filme, Tonaufnahmen, Texte, Fotos, Bilder und Zeichnungen – alle Beiträge müssen digital eingereicht werden. Die Ergebnisse werden dann zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es wieder erlaubt ist, bei einer feierlichen Übergabe ans Stadtarchiv mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Öffentlichkeit präsentiert. Im Anschluss wird die Zeitkapsel verschlossen. 

Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und einen Leitfaden für den eigenen Beitrag gibt es unten auf der Seite unter "Downloads". Dort steht auch die Einverständniserklärung der Eltern bzw. der rechtlichen Vertreterinnen und Vertreter zum Download bereit, die zusammen mit den Beiträgen eingereicht werden muss. Noch ein wichtiger Hinweis: Bei diesem Projekt ist es angesichts des derzeit geltenden Kontaktverbots wichtig, allein zu arbeiten – nur Mitglieder des eigenen Haushalts dürfen die Jugendlichen unterstützen. Das Projekt sollte jedoch keinesfalls zum Anlass für Gemeinschaftsprojekte mit Freundinnen und Freunden genommen werden. Für Rückfragen steht Anne Wiegel, Mitarbeiterin der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, unter Tel. 0291/205-164 oder per E-Mail unter anne.wiegel@meschede.de zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. April 2020. 

Wie im vergangenen Jahr wurde das Kulturrucksack-Programm auch in diesem Jahr mit einer Gruppe von Jugendlichen entwickelt, die das Organisations-Team mit jeder Menge Ideen und Anregungen unterstützt haben. Das Programm wird an den Mescheder und Arnsberger Schulen verteilt, sobald eine Durchführung von Workshop-Angeboten wieder möglich ist. Das Besondere: Alle Angebote sind kostenlos und werden im Rahmen des Kulturrucksacks NRW durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen sowie die Städte Meschede und Arnsberg gefördert.

Zum Download

IhreAnsprechpersonen

Anne Wiegel

anne.wiegel@​meschede.de 0291 205 164Adresse | Öffnungszeiten |

Silke Pöttgen

silke.poettgen@​meschede.de 0291 205 165Adresse | Öffnungszeiten |