Kulturrucksack-Workshop Holzschnitzen im Sommercamp

Unter Anleitung der Holzbildhauerin Sandra Tusch-Dünnebacke hatten Jugendliche im Rahmen des Kulturrucksack-Programms die Möglichkeit das Holzschnitzen auszuprobieren.

Mit Hohleisen, Geißfuß oder Stecheisen konnten die Jugendlichen ganz direkt ohne Schlagwerkzeug schnitzen. Für einen größeren Materialabtrag ebenso wie für feine, detailreiche Arbeiten, Höhlungen und geschwungene Flächen empfiehlt jedoch Sandra Tusch-Dünnebacke die Arbeit mit einem Klüpfel. Grundsätzlich dient der Klüpfel dazu, die Arbeit zu erleichtern: Man hat mehr Kraft. Mit dem Klüpfel kann man das Schnitzeisen sehr exakt in die verschiedensten Richtungen lenken.

Die Jugendlichen waren mit Begeisterung handwerklich aktiv. Die Bildhauerin hatte alle Hände voll zu tun, weil jeder Anleitung und Hilfe benötigte. Zuerst wurden Motive ausgewählt und mit Pauspapier auf das Lindenholz übertragen. Eingespannt in die Werkbank konnten dann die Linien mit Gaißfuß und Klüpfel nachgeschnitten werden. Bis zum endgültigen Feinschliff flogen noch einige Späne. Eine rundum gelungene Aktion am AKI- dem offenen Treff und Abenteuerspielplatz im Rahmen des Sommercamps.

Das Angebot wurde im Rahmen des Kulturrucksacks NRW durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen sowie die Städte Arnsberg und Meschede gefördert.

Fotostrecke: Holzschnitzen im Sommercamp

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