Erweiterung Enste-West: Archäologische Untersuchungen starten Mitte Juni

Meschede. Für die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Enste-West beginnen ab Mitte Juni archäologische Untersuchungen auf den entsprechenden Entwicklungsflächen. Die Untersuchungen erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden. Sie sind ein wichtiger Schritt im weiteren Planungsverfahren.

Ziel dabei ist es, mögliche Bodendenkmäler oder archäologische Funde frühzeitig zu identifizieren und fachgerecht zu dokumentieren. Solche Untersuchungen sind bei größeren Erschließungsvorhaben gesetzlich vorgesehen und dienen dem Schutz des kulturellen Erbes.

Für die Arbeiten werden auf den betroffenen Flächen abschnittsweise so genannte Suchschnitte angelegt. Dabei wird der Oberboden mit Baggern unter archäologischer Fachbegleitung vorsichtig abgetragen. Dann werden die darunterliegenden Bodenschichten untersucht. Sollte man dabei Hinweise auf archäologische Strukturen oder Funde feststellen, werden diese dokumentiert und gegebenenfalls näher untersucht.

Während der Untersuchungen kann es vor Ort zeitweise zu Einschränkungen kommen. Insbesondere sind Baustellenverkehr, Baumaschinen und Arbeitsbereiche auf den Flächen zu erwarten. Die betroffenen Bereiche werden entsprechend gekennzeichnet. Die Stadt Meschede bittet Anwohnerinnen und Anwohner, Grundstückseigentümer sowie Erholungssuchende um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen.

Die Untersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur geplanten Erweiterung des Gewerbegebietes Enste-West. Mit der Entwicklung zusätzlicher Gewerbeflächen sollen langfristig die Voraussetzungen geschaffen werden, heimischen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und neue Betriebe für den Standort Meschede zu gewinnen. Über den Fortgang der Arbeiten und die weiteren Schritte im Planungsverfahren wird die Stadt Meschede rechtzeitig informieren.