Ehrenauszeichnungen der Stadt Meschede 2020

Ehrenamtlicher Einsatz macht in der Stadt Meschede viele Dinge erst möglich und ist für die Gemeinschaft unverzichtbar. Um diese Menschen und ihren unermüdlichen Einsatz entsprechend zu würdigen, hat die Stadt ihre Ehrenmedaille ins Leben gerufen. Bürgermeister Christoph Weber betont: „Ehrenamtliches Engagement ist auch in Meschede unverzichtbar. Darum möchten wir mit der Auszeichnung Danke sagen – für Einsatz mit viel Herzblut, für viel investierte Zeit, für vielfältige Arbeit zum Wohle aller.“

„Füreinander da sein und helfen kennt keinen Shutdown“: Dass das Ehrenamt zu jeder Zeit - und während der Corona-Pandemie sogar in besonderer Weise - ein wichtiger Baustein für das Zusammenleben in der Kreis- und Hochschulstadt Meschede ist, machte Bürgermeister Christoph Weber bei der Vergabe der Ehrenauszeichnung am 27. Oktober 2020 mehr als deutlich. 

Die Auszeichnung sollte 2020 erstmalig im Rahmen einer eigenen Ehrenamtsfeier unter dem Motto #EhrensacheMeschede in der Mescheder Stadthalle verliehen werden. Das Event #Ehrensache Meschede musste aufgrund der Covid 19 Pandemie und den damit einhergehenden Richtlinien leider ausfallen. In diesem Jahr wurden deshalb zwei Ehrenauszeichnung in einem kleinen, feierlichen Rahmen vergeben. Vernetzung und Austausch der Ehrenamtlichen standen auch hier im Mittelpunkt. 

Neun engagierte Bürgerinnen und Bürger sind für die neue Ehrenauszeichnung der Stadt Meschede nominiert worden. Da die Landschaft der ehrenamtlichen Tätigkeiten in Meschede so vielfältig ist, weil man sie eigentlich nicht gegeneinander aufwiegen kann und jeder der Nominierten seinen ganz eigenen großen Beitrag zum Gelingen der Gemeinschaft in unserer Heimat Meschede beiträgt, war es schwierig für das Ehrungskommitee, den Kandidaten für die Ehrenauszeichnung auszuwählen - anhand eines Kriterienkatalogs und Punktesystems gab es am Ende dann gleich zwei Preisträger. 

Die Preisträger 2020

Karl-Heinz Schustereit

Karl-Heinz Schustereit ist seit mehr als 47 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz in Meschede aktiv. Er hat vor 15 Jahren das Jugendrotkreuz in Meschede wieder neu mit aufgebaut - und es maßgeblich zu dem gemacht, was es heute ist: ein starker Jugendverband mit einer wichtigen Botschaft: „Erste Hilfe leisten kann jeder“. 

Karl-Heinz Schustereit helfe „immer und überall“ loben die Mitglieder des Vereins: „Von kleinen Problemen der meist kleinen Mitglieder des Jugendrotkreuzes bis hin zu großen Problemen der Jugendlichen oder auch Erwachsenen.“ Menschen, die jetzt teilweise in den Führungs- und Leitungspositionen des Roten Kreuzes sind, haben ihre Anfänge bei Karl-Heinz Schustereit gemacht.

Bernd Krämer

Ebenso geht die Ehrenauszeichnung an Bernd Krämer aus Berge. Seit Gründung des Verkehrsvereins Berge 1973 - also vor über 40 Jahren - war Bernd Krämer dessen Geschäftsführer und ein Jahr Vorsitzender. Der Verein gehört mit 220 Mitgliedern zu den tragenden Vereinen des Dorfes und kümmert sich um die Dorfentwicklung und Verschönerung des Ortes mit ausschließlich ehrenamtlicher Tätigkeit. Unter Bernd Krämers Regie entstanden der Jüppkenpark sowie der Windfeldpark und zuletzt der Bienenpark. Ohne ihn wäre Berge nicht das, was es heute ist.

Die Nominierten 2020

Und auch, wenn nicht alle Nominierten ausgezeichnet werden konnten, sind alle ein Beispiel für die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in Meschede. Dass diese Personen nominiert wurden, zeigt, dass ihr ehrenamtliches Engagement auffällt und dass ihre unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden sichtbar sind. Die Nominierung allein ist ein riesen Lob für den unermüdlichen Einsatz jedes Einzelnen.

  • Alexander Jürgens setzt sich unter anderem vorbildlich für ganze Projekte in Wennemen ein. Mit ihm entstehen Ruheoasen wie die „Wenneliebe“ oder das „Gebkeglück“. 
  • Christa Podschadel begleitet liebevoll hilfsbedürftige Menschen und hilft mit Herz bei allen Alltagsproblemen. 
  • Andrej Warkentin organisiert, trainiert und prägt die jungen Fußballer beim SSV Meschede.
  • Willi Burghard war maßgeblich an der Erstellung der Chronik „100 Jahre St. Georg Olpe“ beteiligt und leistet damit einen großen Beitrag zur Erhaltung des Kulturguts. 
  • Marita Franke investiert seit 18 Jahren über 40 Stunden in der Woche ehrenamtlich in die Organisation der „Mescheder Tafel“. 
  • Fritz Hemme bereichert die Stadt durch sein Engagement im Bürgertreff und die Organisation der Seminarreihe „Fit für die Zukunft“. 
  • Und seit 19 Jahren unterstützt Christine Bipper ehrenamtlich das Team der Stadtbücherei, die es ohne diese freiwillige Arbeit nicht in diesem Umfang geben würde.

Allen Nominierten gelte „ein herzliches Dankeschön von uns allen, stellvertretend für all diejenigen, deren Leben Sie bereichern“, unterstrich Christoph Weber: „Jeder einzelne von Ihnen beweist: Nicht die Ellenbogen sind unser wichtigstes Körperteil, sondern Herz und Verstand. Wir, die Menschen in Meschede, sind dankbar, dass es solche Menschen wie Sie gibt.“

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