Neuer Seniorenbeirat gewählt: Ehrenamtlich für Belange älterer Generation einsetzen


Meschede. Sie sind in Ausschüssen vertreten, engagieren sich ehrenamtlich, sprechen Probleme an, helfen dabei, Lösungen zu finden, bringen eigene Ideen und Erfahrungen ein: 15 Delegierte haben jetzt den neuen Seniorenbeirat gewählt. 18 Männer und Frauen werden sich nun vier Jahre lang in diesem Gremium für die Belange älterer Menschen in Meschede einsetzen und ebenso als Ansprechpartner für die Seniorinnen und Senioren in der Kreis- und Hochschulstadt dienen.

Zu ihrem Vorsitzenden wählten die Mitglieder des Seniorenbeirates Manfred Breider, der dieses Amt auch bisher schon innehatte. Seine Stellvertreter sind Else Garske und Reinhard Frommberger. Für die Kasse ist wie bisher Hermann Werthmann verantwortlich; das Amt der Schriftführerin übernimmt Margaret Kasfeld, die von Stefanie Schmidt vertreten wird. Die Vertreter des Seniorenbeirats in den Ausschüssen Stadtentwicklung, öffentliche Sicherheit, Umwelt und Generationen, Bildung, Freizeit, Soziales werden in der ersten Sitzung des Seniorenbeirats im Januar 2018 benannt.

Bürgermeister Christoph Weber dankte den Mitgliedern des Seniorenbeirates, die sich nicht mehr zur Wahl stellten. Nicht mehr zur Wahl gestellt haben sich Gerd Demmel, Gerd Tietz, Bernhard Wiemann (seit 2013 im Seniorenbeirat) und Christa Greitemann (seit 2009 im Seniorenbeirat).

Dem neu gewählten Seniorenbeirat wünschte Christoph Weber für seine Arbeit eine glückliche Hand: „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre heute vieles nicht machbar“, lobte er den Einsatz – zum Beispiel beim Projekt Rinschen Park, bei der Erstellung des Seniorenwegweisers oder in Diskussionen um aktuelle Themen in der Stadt Meschede. Gerade für ältere Menschen sei es hilfreich, ihre Probleme und Bedürfnisse Menschen vortragen zu können, die die gleichen Erfahrungen machen und die Themen nicht nur theoretisch kennen. Der Gedankenaustausch zwischen den Generationen spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Möglichkeit, Erfahrungen und Fähigkeiten durch gesellschaftspolitisches Engagement einzubringen.

Auch Gisela Bartsch, Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung, Freizeit, freut sich über eine weiterhin „sehr konstruktive Zusammenarbeit“. An vielen Stellen habe der Seniorenbeirat wichtige Impulse gesetzt.