Lagerstraße: Arbeiten am Kreisverkehr starten - Autos fahren über die Ladestraße


Die Arbeiten am Kreisverkehr in der Lagerstraße beginnen: Der Autoverkehr wird während der Bauphase über die Ladestraße geführt. Die Stadt Meschede hat dafür eigens eine Anschüttung vorgenommen. Bildnachweis: Stadt Meschede

Meschede. Die Arbeiten an der neuen P+R-Anlage gehen im Bereich der Lagerstraße voran: In der kommenden Woche beginnen die Baumaßnahmen am künftigen Kreisverkehr, der dann die Zufahrt zur P+R-Anlage umfassen wird. Die Lagerstraße selber kann im Bereich der Baustelle ab Dienstag, 8. August, weder vom Autoverkehr noch von Fußgängern genutzt werden.

Größere Umwege gibt es dabei allerdings nicht: Der Autoverkehr wird während der Bauphase über die Ladestraße geführt, die sich unterhalb der Lagerstraße auf dem Gelände der künftigen P+R-Anlage befindet. Die Stadt Meschede hat dafür eigens eine Anschüttung vorgenommen, um die Nutzung dieser „Ersatzstraße“ für den Autoverkehr möglich zu machen.

Anlieger der Wohngebiete rund um die Kirche Mariä Himmelfahrt können dann auch nicht mehr die Weingasse nutzen, um in die Innenstadt zu gelangen: Unterhalb des Schwalbenwegs wird die Weingasse abgebunden. Für den Autoverkehr steht als Alternative die Straße An Klocken Kapelle zur Verfügung: Hier wird die derzeitige Einbahnstraßenregelung aufgehoben, so dass Autofahrer in beiden Fahrtrichtung wieder eine Verbindung zur Pulverturmstraße haben. In der Straße An Klocken Kapelle gilt während der Bauphase beidseitig ein absolutes Halteverbot.

Auch Fußgänger können den entsprechenden Bereich der Lagerstraße während der Bauarbeiten nicht nutzen. Ausweichstrecke in die Innenstadt ist für sie der Schwalbenweg. Diese Strecke gilt auch für die Schülerinnen und Schüler: Sie können bei Anfahrt mit dem Bus von der neuen Ersatzhaltestelle über den Schwalbenweg zum Gymnasium der Benediktiner oder zur St.-Walburga-Realschule gelangen.

Neben dem Bau des Kreisverkehrs werden in diesem Bereich auch Trinkwasser- sowie Abwasserleitungen erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober. Durch die bis dahin geltenden Verkehrsregelungen sollen die Beeinträchtigungen für Autoverkehr, Fußgänger und auch Anlieger auf das kleinstmögliche Maß reduziert werden. Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede setzt auf das Verständnis aller Verkehrsteilnehmer.