Immer größeres Interesse an Windel- und Pflegetonne in Meschede


Meschede. Immer stärker nachgefragt wird die Windel- und Pflegetonne. Vor einem Jahr hatte der Mescheder Stadtrat angeregt und beschlossen, diese neuen Abfallbehälter im Stadtgebiet einzuführen - „und diese Entscheidung war richtig“, kommentiert Heinz Hiegemann, Leiter des zuständigen Fachbereichs Infrastruktur.

Zum Jahresende 2017 haben insgesamt 154 Bürgerinnen und Bürger für ihren Haushalt Windeltonnen beantragt, für die Pflegetonne gab es 60 Anträge. Insbesondere ab dem Sommer hätten sich Bürgerinnen und Bürger verstärkt für die neuen Behälter interessiert, so Heinz Hiegemann - wahrscheinlich habe es eine gewisse Zeit gedauert, bis das Angebot „in den Köpfen angekommen“ sei. Nun aber gebe es immer mehr Nachfragen - und auch viel Lob für diese Entscheidung von Politik und Verwaltung, betont der Fachbereichsleiter: „Offenbar trifft das Angebot einen echten Bedarf.“

„Gedacht“ sind Windel- und Pflegetonne für Haushalte im Stadtgebiet, in denen es ein höheres Aufkommen von Einwegwindeln oder Inkontinenzartikeln gibt, so dass der Platz in den „Standard-Mülltonnen“ nicht ausreicht. Konkret wird dabei diesen Haushalten eine vergünstigte zusätzliche 120-Liter-Restmülltonne zur Verfügung gestellt. Die Gebühr beträgt dabei 50 Prozent der jeweils aktuellen Gebühr für eine 120-Liter-Restmülltonne - und damit 55,32 Euro für das Jahr 2018. Im Vergleich zu 2017 sinkt die Gebühr um 3,16 Euro.

Geleert wird die Windel- und Pflegetonne - die es übrigens nur zusätzlich zur üblichen Restmülltonne gibt - im Vier-Wochen-Rhythmus. Beantragt werden muss die Tonne vom jeweiligen Grundstücks- oder Hauseigentümer.