Ideen für Kulturrucksack 2018 gesucht: Projektideen können bis Mitte Januar eingereicht werden


Meschede. Tanz, Film, Manga & Co.: Beim Kulturrucksack 2017 der Städte Meschede und Arnsberg haben über 300 Jugendliche an rund 20 Veranstaltungen teilgenommen. Die Vielfalt der Angebote war gewohnt groß. Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nahezu ausschließlich positiv. „Ich finde es total gut, dass die Angebote kostenlos sind und man vielleicht spätere Hobbys ausprobieren kann“, meint ein 11-jähriges Mädchen, das an einem Tanzprojekt teilgenommen hat. „Manga-Zeichnen hat einfach Spaß gemacht“, findet eine andere Teilnehmerin gleichen Alters, die sich am Zeichnen japanischer Comics versucht hat.

Umso mehr freut es die beiden Städte, dass der Kulturrucksack NRW auch 2018 fortgesetzt werden soll. Natürlich soll es auch wieder ein gemeinsames Programm geben – dieses Mal unter dem Motto „einfach fantastisch“. Interessierte Jugendeinrichtungen, Kulturinstitutionen oder Künstlerinnen und Künstler können ihre künstlerischen Projektideen für die Zielgruppe der 10- bis 14-Jährigen noch bis zum 19. Januar 2018 einreichen. Das entsprechende Projektdatenblatt kann auf der Internetseite der Stadt Meschede unter www.meschede.de/kulturrucksack heruntergeladen oder bei Anne Wiegel, Mitarbeiterin der Stadt Meschede, unter Tel. 0291/205-164 angefordert werden.

Voraussichtlich im März 2018 wird dann entschieden, welche Projekte in den Kulturrucksack Meschede-Arnsberg aufgenommen werden können. Der Kulturrucksack NRW ist ein Landesprogramm, an dem sich die Städte Meschede und Arnsberg seit 2014 gemeinsam beteiligen und das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Ziel ist es, gut erreichbare, kostenlose oder deutlich kostenreduzierte Kulturangebote zu schaffen, die viele Kunst- und Kultursparten einbeziehen.

Neben der Entdeckung der eigenen Talente geht es auch darum, kulturelle Einrichtungen kennenzulernen. Besonderen Wert legen die Städte Meschede und Arnsberg beim Kulturrucksack darauf, dass Künstlerinnen und Künstler mit Jugendeinrichtungen zusammenarbeiten. Auch städteübergreifende Ideen sind gewünscht. Gefragt sind ebenfalls Projekte, die Kinder und Jugendlichen mit Benachteiligungen, Flucht- oder Migrationshintergrund gezielt ansprechen und einbeziehen.

Beim Kulturrucksack Netzwerktreffen am Donnerstag, 11. Januar, um 10 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Mescheder Rathauses haben interessierte Einrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler außerdem Gelegenheit, sich über Projektideen auszutauschen oder Partnerinnen und Partner für die Umsetzung zu suchen. Anmeldung unter Tel. 0291/205-164.