Gemeinsame Presseerklärung der Eigentümer-Gemeinschaft und der Stadt Meschede: „Meilenstein“ auf dem Weg zur Umgestaltung der Ruhrstraße


Freuen sich über den „Meilenstein“ auf dem Weg zur Umgestaltung der Ruhrstraße (v.li.): Rolf Hennecke, Heinz Hiegemann, Franz Hengsbach und Bürgermeister Christoph Weber. Foto: Stadt Meschede

Meschede. 49 der 53 Eigentümer in der Ruhrstraße haben schriftlich ihre Zustimmung zur Umgestaltung der Ruhrstraße gegeben – und damit auch bekundet, dass sie sich freiwillig an der Finanzierung beteiligen. Das gaben Rolf Hennecke und Franz Hengsbach als Sprecher der Eigentümer bekannt. Zwei Eigentümer sprachen sich gegen die Maßnahme aus, zwei äußerten sich bisher gar nicht.

Aktueller Stand: Die Eigentümer von 88,94 Prozent der Flächen sind bereit, ihren Kostenanteil zu übernehmen. Rund 600.000 Euro Gesamtkosten sind kalkuliert. Etwa 410.000 Euro davon kommen auf die Eigentümer zu. Aufgeteilt werden die Kosten je zur Hälfte nach der Anzahl der Frontmeter an der Ruhrstraße und zur Hälfte nach der Gesamtgrundstücksfläche. Diese Lösung sei von den Eigentümern einhellig als „fair und gut empfunden“ worden, erläutert Rolf Hennecke.

Für Meschedes Bürgermeister Christoph Weber ist damit „der nächste Meilenstein“ geschafft. Nun müsse man Lösungen für die Anregungen, die von Eigentümern geäußert worden seien, finden. Heinz Hiegemann, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur der Stadt Meschede, kündigte an, dass es in den nächsten Sitzungen darum gehen müsse, wie die Maßnahme im Zusammenspiel beider Partner abgewickelt werden könne. „Das ist ein erster Baustein, um weiter voran zu kommen und in Verhandlungen zu treten“, sagt auch Rolf Hennecke.

Bis dahin waren viele Diskussionen und noch mehr Überzeugungsarbeit nötig: „Seit dem ersten Treffen im November 2015 haben wir bisher 42 Termine in dieser Sache absolviert – und das alles ehrenamtlich“, erklärt Rolf Hennecke. Die konstruktive Auseinandersetzung mit der Stadt Meschede und unter den Eigentümern hätten das Projekt voran gebracht, betont er.

Wichtig dabei: Die Informationen für die Eigentümer seien sehr detailliert gewesen. Nach den letzten Sitzungen wurden ausführliche Protokolle erstellt, die schriftlich an jeden Eigentümer geschickt wurden. Bei den Rückmeldungen sei deutlich geworden: „Die Leute haben sich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt - und sich positiv geäußert“, so Hennecke. „Für Meschede müssen wir an einem Strang ziehen. Sonst bleibt Meschede auf der Strecke und wir verlieren den Anschluss. Das haben jetzt alle verstanden“, ist sich der Sprecher der Eigentümer sicher. „Wir haben jetzt die Chance, wirklich etwas zu tun“, ergänzt Franz Hengsbach.

Diese Chance möchte die große Mehrheit der Eigentümer nutzen. Der Arbeitskreis tagt in den nächsten Tagen erneut, um über die Anregungen und das weitere Vorgehen zu beraten.