Brilonerin ist neue Leiterin des Gymnasiums der Stadt Meschede: „Spannende Aufgabe“


Antrittsbesuch im Rathaus (v.li.): Bürgermeister Christoph Weber, Schulleiterin Claudia Bertels, der bisherige kommissarische Schulleiter Reinhard Mühlenbein und Fachbereichsleiterin Gisela Bartsch. Foto: Stadt Meschede

Meschede. Die ersten Tage waren „spannend, unglaublich abwechslungsreich“: Claudia Bertels ist neue Leiterin des Gymnasiums der Stadt Meschede. Die 42-jährige gebürtige Brilonerin freut sich auf die neue Aufgabe: „Es gefällt mir sehr gut. Ich bin noch in der Phase, wo ich alles kennenlerne“, erklärte sie beim Antrittsbesuch bei Meschedes Bürgermeister Christoph Weber im Rathaus. Und: „Es prasselt unheimlich viel auf mich ein. Ich muss die Menschen kennenlernen. Es ist auch eine Umstellung, so viel am Schreibtisch zu arbeiten“, bekannte die Lehrerin für Deutsch, Sport und katholische Religion.

Acht Jahre war Claudia Bertels vorher am Gymnasium Petrinum in Brilon tätig, fünf davon als stellvertretende Schulleiterin. Die Schullandschaft in Meschede sei „insgesamt reizvoll“. Wichtig ist ihr die Unterstützung durch Kollegium und Mitarbeiter: „Ich bin begeistert von meinem Team.“ Reinhard Mühlenbein, der ein Jahr lang das Gymnasium mit all seiner Erfahrung gut als kommissarischer Leiter geführt hat, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Die beiden Sekretärinnen Sabine Schellmann und Brigitte König helfen ihr ebenso wie Hausmeister Uli Potthast tatkräftig dabei, in die regulären Abläufe im Schulleben hineinzukommen.

Stärken sieht Claudia Bertels am Gymnasium der Stadt Meschede in der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler: „Das Konzept unserer Ergänzungsstunden finde ich gut.“ Auch beim Übergang von der Grundschule in die Erprobungsstufe am Gymnasium werde jedes Kind sehr gut unterstützt.

Ein weiteres Plus attestiert die 42-Jährige ihrer Schule im Bereich der Studien- und Berufswahl. Innerhalb des Kollegiums schätze sie, dass „alle wissen, dass wir uns immer weiter entwickeln müssen“: „Es besteht eine große Offenheit für neue Ideen und Konzepte.“

Welche Baustellen künftig anstehen, werde sich „in den nächsten Monaten zeigen“, betonte die neue Schulleiterin, die als Hobbys Lesen, Schwimmen und Familienzeit nennt. Die Schulhöfe wolle man verschönern, das habe sie sich vorgenommen.

Ein bedeutsames Thema werde die landesweite Entwicklung von G8/G9, des Gymnasiums mit acht oder neun Klassen, sein – sowie der Ausbau der Digitalisierung. Aber auch andere Themen werden angepackt werden. Gisela Bartsch, Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung, Freizeit bei der Stadt Meschede, betonte im Gespräch im Rathaus: „Ich freue mich auf die intensive Zusammenarbeit.“