75.600 Euro Fördermittel für neuen Dorftreff in Remblinghausen


Ferdinand Aßhoff (re.), Abteilungsdirektor der Bezirksregierung Arnsberg für Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft, überreichte jetzt einen Förderbescheid über rund 75.600 Euro an Meschedes Bürgermeister Christoph Weber (mi.) sowie Stadtkämmerer Jürgen Bartholme. Mit dem Geld soll die Umgestaltung des Remblinghauser Dorfplatzes zu einem modernen Dorftreff gefördert werden. Bildnachweis: Stadt Meschede

Remblinghausen. Hier werden sich künftig Geschichte und Gegenwart treffen - vor allem aber viele Menschen: In Remblinghausen entsteht in diesem Jahr ein neuer Dorfplatz. Und einen wichtigen Baustein dazu überreichte jetzt Ferdinand Aßhoff, Abteilungsdirektor der Bezirksregierung Arnsberg für Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft, an Meschedes Bürgermeister Christoph Weber: Einen Förderbescheid über rund 75.600 Euro.

„Ein sinnvolles und zukunftsweisendes Projekt“, so Ferdinand Aßhoff zu dem Vorhaben, das der Heimat- und Verkehrsverein Remblinghausen in Zusammenarbeit mit der Stadt Meschede umsetzen möchte. Das Areal am so genannten „Remblinghauser P“ in der Dorfmitte soll durch die Umgestaltung zu einem echten Treffpunkt werden - „schließlich treffen hier auch Pilger-, drei Rad- und zwei Wanderwege aufeinander“, erläutert Petra Hanses, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins.

Der Tradition des Pilgerns - der Ort kann auf eine Jakobus-Tradition seit dem Mittelalter verweisen - soll auch die Gestaltung des neuen Dorfplatzes zugrunde liegen: Er wird in Form einer Jakobsmuschel angelegt - mit auf ein zentrales Rondell zulaufenden Streifen aus Rasen- sowie aus Betonpflaster, die jeweils unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Sie beheimaten Jakobusbrunnen, Sitzmauer, eine überdachte Radstation sowie ein Sitzgruppe mit Tisch und Bänken. Eine Tafel „Wer macht was für wen?“ soll bürgerschaftliches Engagement und die Nachbarschaftszusammenhalt noch verstärken. Aus dem Platz werde so ein echter Dorftreff - „ein gut durchdachtes Konzept“, erklärt Bürgermeister Christoph Weber.

Gefördert werden 65 Prozent der Gesamtkosten von rund 120.000 Euro - und zwar über die ILE-Richtlinie (Integrierte Ländlichen Entwicklung), die Stadt ist hier der Maßnahmenträger. Petra Hanses baut bei der Umsetzung zudem auf breite Unterstützung aus dem Ort heraus: Viele Remblinghauser haben bereits ihren Rückhalt signalisiert, „und es gibt viele Komponenten, die in Eigenleistung erstellt werden können.“ Entstehen soll der neue Dorfplatz noch in diesem Jahr.