Skulpturen


Skulpturen Begegnungen

Skulpturengruppe "Begegnungen"

Walter Schneider aus Heiminghausen schuf im Jahr 1997 die Skulpturengruppe "Begegnungen" vor dem Hauptgebäude der Sparkasse. Vier Figuren aus Bronze gruppieren sich um eine Akazie.

Ruhende und Bewegung andeutende Figuren auf Bänken, die Besucher zum Ausruhen und zur Begegnung einladen.

Foto: Stelzenkinder

Stelzenkinder

Die Bronzeskulpturen wurden 1986 von dem Olsberger Bildhauer Jürgen Suberg geschaffen.

Gestiftet wurden sie von den Honsel-Werken aus Anlass des 100. Geburtstages des Werksgründers.

Foto: Brunnen

"Kleines Welttheater"

Auf dem Stiftsplatz steht seit 1991 der Brunnen des Bildhauers Werner Klenk als Blickpunkt auf diesem historischen Platz, der früher einmal der Friedhof der Stadt war.

Auf dem drehbaren Außenring stellen fünf Gruppen die verschiedenen Stationen des menschlichen Lebens von der Jugend bis zum Alter dar.

"Sterbendes Pferd"

Ort: Kreishaus Meschede, Grünanlage neben den Räumen des Straßenverkehrsamtes
Material: rötlicher Tuffstein
geschaffen: 1963

Das freiplastische Bildwerk mit separat gearbeiteter Plinthe zeigt ein niederbrechendes Pferd. Während der Hinterleib des Tieres noch mit durchgedrückten Läufen aufrecht steht, ist das Pferd in den Vorderläufen niedergebrochen. Sein Kopf liegt auf der linken Seite und ruht auf einem Gesteinskissen. Das sichtbare Ohr ist als lanzettförmige Mulde ausgebildet, das Auge hat die Form eines runden Hohlspiegels, die Nüstern sind wie eine hohle Viertelkugel geformt. Das rechteckige Maul ist geöffnet.

Die als viereckiger Kamm gestaltete Mähne verläuft im Schwung bis zum breitflächigen Rückrat. Die Unterschenkel der Vorderläufe sind unterhalb der Kniegelenke einwärts gebogen. Die Hufe sind durch Verdickungen angedeutet.

Bewusst ist die Tierdarstellung auf eckige, geometrische Formen zurückgeführt, die Gestalt stark abstrahiert. Die kantigen Formen des Steins und seine gespitzte Oberfläche lassen den Kontrast zwischen der Kraft des Tieres und seinem unvermittelten Sturz noch deutlicher werden und beschränken die Aussage auf das Wesentliche, das Niederbrechen. Der Kopf ist auf einen Stein wie auf einen Opferaltar gelagert.

Die Darstellung verweist auf das Aussterben des Pferdes als Nutztier bei der Personen- und Lastenbeförderung.