die Pfarrkirche St. Walburga, historische Pfarrkirche im Zentrum
Auf den Grundmauern eines vorromanischen Baus steht die ehemalige Stiftskirche St. Walburga, die seit 1787 Pfarrkirche ist.
Im 9. Jahrhundert wurde sie Mittelpunkt eines adeligen Damenstiftes.
Der Turm (und damit die erste gemauerte Kirche) ist nachweislich aus den Jahren 897 bis 913.
Die Sandsteinfiguren des Mescheder Bildhauers Johannes Meyer aus dem Jahre 1664, die bisher außen an der Kirche befestigt waren, wurden 1981 nach innen geholt, um sie vor Zersetzung zu schützen.
An den alten Plätzen stehen wetterfeste Kopien der alten Figuren.
In den Jahren 1965 und 1981 erbrachten die archäologischen Untersuchungen anlässlich von Kirchrenovierungen überraschende Entdeckungen: Man fand die Choranlage der vorromanischen Kirche, die seitdem unter dem heutigen Hochchor zugänglich ist.
Außerdem wurden über hundert Tongefäße in Boden und den Wänden der Orgelempore gefunden.
Im Jahr 1965 wurde wegen des Mangels an Plätzen die Kirche erweitert durch den Anbau der Emhildiskapelle, die als selbständiger Baukörper neben dem Altbau errichtet wurde.
Zwei Orgeln befinden sich in der Kirche - die Chororgel, die zur Beschallung der Emhildiskapelle angeschafft wurde und die Hauptorgel, die unter Verwendung einiger alter Register im Jahre 1982 vom Orgelbauer Siegfried Sauer aus Höxter errichtet wurde.
Beide Instrumente können auch von einem einzigen Spieltisch bedient werden.
Auf den Internetseiten der Pfarrgemeinde St. Walburga erhalten Sie nähere Informationen. Dieser steht Ihnen unterhalb dieses Artikels im Bereich "Links zu dieser Seite:" zur Verfügung
Auch Im Bereich Stadtgeschichte
der Mescheder Internetseiten finden Sie verschiedene Artikel, die sich mit der historischen Entwicklung des Stiftes St. Walburga beschäftigen, u.a.:
- Geschichte des Stiftes St. Walburga,
- Das Stift als Grundherr,
- Geschichte der Mescheder Kirchengemeinde und ihrer Pfarrkirchen.
Diese Infos können Sie ebenfalls unterhalb dieses Artikels im Bereich "Links zu dieser Seite" direkt aufrufen.
