Christuskirche, die evangelische Pfarrkirche in der Schützenstraße
Am 15. August 1821 wurde die Evangelische Kirchengemeinde Meschede als Filialgemeinde von Arnsberg gegründet.
Zunächst feierte man Gottesdienste in der damals noch bestehenden Kirche des ehemaligen Klosters Galiläa - ein Ort weit außerhalb der damals kleinen Stadt. Im Jahre 1837 bereits plante man daher den Bau einer eigenen Kirche im Zentrum Meschedes - am 24.11.1839 wurde diese dann eingeweiht (Baukosten: 4.922 Taler, 15 Silbergroschen und 7 Pfennige).
Das äußere Erscheinungsbild ist bis heute weitgehend im Originalzustand erhalten geblieben.
Der Dachreiter mit zwei Glocken kam erst 1866 hinzu (Die größere wurde 1917 für Kriegszwecke demontiert.). Das gleiche Schicksal erlitt die 1927 angeschaffte größere Glocke im II. Weltkrieg.
Die Christuskirche ist eine der frühen und in diesem Teil des Sauerlandes seltenen evangelischen Kirchen, deren Erscheinungsbild vom Stil Karl Fr. Schinkels und der von ihm bestimmten Berliner Ober-Baudeputation geprägt ist.
Ist die Bausubstanz im Inneren weitgehend unverändert geblieben, so hat sich das übrige Erscheinungsbild im Lauf der Zeit mehrfach gewandelt.
Am 28. Februar 1945 wurde die Kirche durch Bomben stark beschädigt.
Die neuen Hauptfenster und die kleinen Seitenfenster hat 1955 die Bochumer Firma Behr u. Söhne nach Entwürfen des Kirchenmalers Mannewitz gefertigt.
Der Innenraum wurde im Jahr 2003 renoviert.
