Kapellen in der Kernstadt


Kapelle in Löttmaringhausen

Agatha-Kapelle Löttmaringhausen

Auf dem Hof Heinemann in Löttmaringhausen steht die Kapelle, die der Hl. Agatha geweiht ist.

Bei Renovierungsarbeiten im Dachstuhl in den 90er Jahren wurde eine Glocke mit der Inschrift "1748" gefunden, so dass diese Zeit als Erstellungsjahr der Kapelle vermutet wird.

In der Nähe der Kapelle steht ein kleiner Bildstock.

Foto: Franziskus-Xaverius-Kapelle

Franzikus-Xaverius-Kapelle

Die Kapelle auf dem Ensthof an der B 7 westlich von Meschede ist dem Hl. Franziskus-Xaverius geweiht. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist als Oktogon gebaut.

Ein achteckiger Zentralbau mit einem Pyramidendach und hohem Dachreiter. Die Glocke der Kapelle stammt aus dem im Hennesee versunkenen Immenhausen.

Foto: Gränserich-Kapelle

Gränserich-Kapelle

Geht man von Schederweg aus den beschwerlichen Weg steil beran den "Vogelsang" (595 m) hinauf, so stößt man in etwa 500 m Höhe an historischer Stelle auf die Gränserich-Kapelle.

Wie der Heimatforscher Reinhard Köhne ermittelte, wird sie 1894 erstmals kartographisch erfasst. Ursprünglich im Besitz des Stifts Meschede, ging das Gelände im 19. Jahrhundert in den Besitz der Familie von Fürstenberg über.

1998 wurde das Kapellchen völlig renoviert; denn inzwischen stand es unter Wasser, der Altar war abgeschlagen, die Figur des blutschwitzenden Heilands zerstört und die Tür war zertrümmert.

Bei der Renovierung wurde eine Drainage um das alte Gemäuer gelegt, dann wurde es frisch verputzt. Aus dem Olper Steinbruch wurde ein 4,5 Tonnen schwerer Grauwacke-Fels für den neuen Altar angeliefert. Er ist mit einem schmiedeeisernen Wappen der Stadt Meschede und des Grundeigentümers, Baron Emanuel von Fürstenberg, geschückt. Dieser beschaffte auch in Oberammergau die 60 cm große Marienstatue, die in der Nische der Kapelle hinter dem schmiedeeisernen Gitter steht.

Auf dem Dach thront ein kupferner Wetterhahn, der von den Beruflichen Schulen gearbeitet wurde. Er ist eine verkleinerte Nachbildung des Hahns, der sich 1945, beim Bombenangriff auf Meschede, durch einen mächtigen Sprung von der Pfarrkirche St. Walburga außerhalb der Gefahrenzone in Sicherheit bringen konnte, wenn auch sein Gefieder etwas angesengt war.

Finanziert wurde die Renovierung ausschließlich aus Spenden und die Mescheder Handwerksmeister verrichteten die erforderlichen Arbeiten ehrenamtlich.

Seit dem 1. Januar 2009 hat die Kolpingsfamilie Meschede die Patenschaft über die Kapelle übernommen.

Foto: Hubertus-Kapelle

Hubertus-Kapelle Heggen

Die Kapelle liegt an der Straße von Meschede nach Beringhausen.

Foto: Katharinen-Kapelle

Katharinen-Kapelle