die Hünenburg ...


Skizze der Hünenburg

... Reste einer Fliehburg aus dem 9. oder 10 Jahrhundert.

 

Auf einem Bergvorsprung nordöstlich hoch über der Ruhr liegen die Reste der Hünenburg, einer karolingischen Wallanlage aus der Zeit der Sachsenkriege Karls des Großen.

Die heute kaum noch sichtbaren Mauern, Wälle und Gräben umgaben eine abgeflachte Stelle im Hang, von der aus weite Einsichten ins Ruhr- und Hennetal möglich waren.

Zwei konzentrisch verlaufende Halbkreiswälle, auf der Außenseite von einem Graben umgeben, schlossen sich gege Westen an das steil abfallende Gelände an. Der äußere Ring (Vorburg) ist 2,8 ha, der innere (Hauptburg) 0,8 ha groß.

Dem archäologischen Forschungsstand zufolge stammt die Burg aus dem ausgehenden 9. oder frühen 10. Jahrhundert. Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die Burg längere Zeit bewohnt gewesen ist. Der Fund einer Scherbe aus dem Fundament des Turms ermöglicht eine Datierung der Entstehung dieses Teils der Burg ins 11. Jahrhundert.

Die oberhalb des heutigen Bernhard-Salzmann-Hauses gelegene Anlage ist heute stark bewachsen, auf dem Gelände der früheren Vorburg liegt ein Grillplatz.

Mauerreste
Mauerreste
Grundmauern des Kellers hinter der früheren Burgmauer
Foto: Grillplatz Hünenburg

Hütte mit Sitzgelegenheiten

Schöner Blick auf Meschede

Neu: mit Strom, Wasser und WC
Miete: 20,- EURO
Kaution: 50,- EURO

Ansprechpartner:
Siedlergemeinschaft Hünenburg e. V.
Frau Barbara Sperner
Hünenburgstraße 65

Tel.: 0291 / 6287