das evangelische Pfarrhaus, ein klassizischtisches Gebäude
Baugeschichtlich bedeutend ist das um 1853 umgebaute Fachwerkgebäude wegen
- der kunstvollen Verschieferung
- der Asymetrie der Hauptschauseite, die den ursprünglichen Typus eines Querdeelenhauses aus der Zeit um 1800 ablesbar macht
- der klassizistischen Stilmerkmale im Eingangsbereich (Portikus mit flankierenden Säulen)
- des über dem ersten Obergschoss ausgebildeten Giebel mit Okulus.
Mit der evangelischen Christuskirche bildet das Pfarrhaus städtbaugeschichtlichen einen bedeutsamen und funktional engen Zusammenhang.
Es gehört zu den wenigen noch erhaltenen Gebäuden des Ortskerns aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und weist sich durch seine Gestaltungselemente gegenüber der damals kleinstäditschen bürgerlichen Wohnbebauung als Gebäude von höherrangigem Anspruch aus.
Aus künstlerischen, volkskundlichen und städtebaulichen Gründen wurde das Haus am 5.3.1985 in die Denkmalsliste eingetragen.
