Straßenverzeichnis


Erläuterung zu den Straßennamen-

Straßenname Stadtteil Erläuterung
An Klocken Kapelle Meschede Klocke Ein Sohn aus dem Hause Klocke, später Hotel Böhmer, war 1683 unter den Verteidigern von Wien. Verhinderte den Türkeneinbuch durch Ent- deckung eines Sprechstollens. Dabei versank er bis zum Hals im Erd- reich. Er gelobte damals, nach glücklicher Heimkehr eine Kapelle in Meschede zu bauen, die bald Klocken Kapelle hieß. 1906 wurde sie wegen des Baues der Lagerstraße abgerissen.
Anton-Bange-Straße Meschede Anton Bange Stadtvorsteher bis 31.08.1933, *1865, + 1937, schrieb die Stadtchronik für die Zeit von 1850 bis 1937
Anton-Scheifers-Weg Wennemen Anton Scheifers Bis 1948 Pfarrer in Wennemen, hat sich in besonderer Weise für den Kirchenbau eingesetzt.
August-Engel-Straße Eversberg August Engel * 14.03.1866 in Eversberg, + 1953, Verfasser der Stadtgeschichte Eversberg.
August-Macke-Straße Meschede August Macke Maler und Zeichner, 1887 in Meschede geboren. Einer der führenden Maler des Expressionismus. Bekannt wurden seine Aquarelle aus Tunis. 1914 in Frankreich gefallen.
Bernhard-Wilking-Straße Meschede Bernhard Wilking * 1874, + 1935, Geistlicher Direktor der Ordensfamilie der Clemens- schwestern, machte sich verdient um den Bau des St. Walburga-Krankenhauses in Meschede.
Blumen Weg Berge Blume Benannt nach dem Hause Blume, das bis zur Namensgebung das einzige Haus an diesem Weg war.
Carl-Veltins-Straße Grevenstein Carl Veltins * 1894, + 1964, Vater von Frau Rosemarie Veltins, sorgte dafür, daß aus dem kleinen Betrieb die größte Brauerei in Familienbesitz wurde, braute ab 1926 nur noch Bier Pilsener Brauart.
Cloidts Haus Remblinghausen Cloidt Früherer Wohnsitz des Freiherrn von Cloidt in Remblinghausen, heute im Besitz der Familie Heinemann
Dechant-Luig-Straße Calle Dechant Luig Pfarrer in Calle, sorgte für den Bau der Caller Kirche in den Jahren 1854 bis 1858
Dollenschlucht Eversberg Dolle Benannt nach der Familie Möller, genannt Dollen, die neben dieser Schlucht wohnte.
Emhildisstraße Meschede Emhildis Gründerin und erste Äbtissin des adligen Damenstifts zu Meschede, Gründung um 875
Emil-Scholand-Straße Meschede Emil Scholand Kreisarzt, allgemein bekannt als Grobian
Femmestraße Freienohl Femme War 1900 Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher von Freienohl. Er schenkte der Gemeinde ein Grundstück an der Bettenhelle.
Franz-Stahlmecke-Platz Meschede Franz Stahlmecke * 07.12.1925 + 23.12.1997 von 1975 bis 1997 Bürgermeister der Stadt Meschede Ehrenbürger der Stadt Meschede
Franz-Wiesehöfer-Straße Calle Franz Wiesehöfer * 1889 in Calle, Priester und Studienrat in Herne, + 1945 in Posen in einem russischen Internierungslager
Fritz-Honsel-Straße Meschede Fritz Honsel * 7. Juli 1888, + 3. September 1964, gründete 1917 die Honsel-Werke zu Meschede. In Würdigung seiner Verdienste wurde ihm am 7. Juli 1953 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Meschede verliehen.
Frohnen Weg Freienohl Frohne Benannt nach einem der ältesten Höfe in Freienohl
Gerwinnstraße Freienohl Gerwinn Geistlicher Rat, Ehrenbürger der Gemeinde Freienohl. Er bewahrte 1945 den Ort Freienohl vor der Beschießung durch die Amerikaner.
Graf-Gottfried-Straße Eversberg Graf Gottfried III. Graf von Arnsberg, verlieh 1242 Eversberg die Stadtrechte.
Graf-von-Spee-Straße Grevenstein Graf von Spee Ehrenbürger der ehemaligen Stadt Grevenstein, stellte der Stadt Greven- stein großzügig Land für öffentliche Anlagen und auch Bauland zur Ver- fügung.
Gresemundstraße Meschede Gresemund Bekannte Mescheder Familie im Mittelalter, ein Sohn war Erzieher im französischen Königshaus, zwei Söhne waren Rektoren der Universi- tät Erfurt, ein weiterer Sohn war berühnter Arzt in Mainz und Speyer.
Hanseshof Meschede Zwischen alter Henne und Ruhr lag der spätere Hanseshof. Um 1700 siedelten dort Hermann Wälter und Hans Röttgers an. Röttgers Vor- name, auch in der Form "Hans übers Wasser" (Henne) verzeichnet,
Hensenweg Wallen Flurname
Hermann-Voss-Straße Meschede Hermann Voss Konrektor an der Volksschule zu Meschede nach dem 1. Weltkrieg, Förderer des Laienspielwesens, Volkstanz.
Hermannsweg Wennemen Hermann Jürgens Benannt nach dem Gastwirt und Posthalter Hermann Jürgens.
Johannes-Stöcker-Straße Wennemen Johannes Stöcker Hauptlehrer, Organist und Chorleiter in Wennemen, genoß hohes Ansehen.
Josef-Künsting-Straße Meschede Josef Künsting Pfarrer von 1934 bis 1962 zu Meschede, St. Walburga, erklärter Nazigegner, bemühte sich sehr um den Wiederaufbau der Kirche.
Josef-Schwefer-Straße Freienohl Josef Schwefer Josef Schwefer war von 1925 bis 1933 Bürgermeister der Gemeinde Freienohl und von 1945 bis 1948 Amts- bzw. Gemeindebürgermeister des Amtes bzw. der Gemeinde Freienohl.
Joseph-Wittig-Weg Meschede Joseph Wittig * 1873 in Kreis Glatz, + 1949 in der Lüneburger Heide, beigesetzt zu Meschede, Kirchengeschichtler von internationalem Ruf und schlesischer Heimatdichter.
Jost-Hennecke-Straße Remblinghausen Jost Hennecke + 1940, Arbeiterdichter aus Remblinghausen, verstand es, in Meschede noch "Wind zu machen".
Julius-Lex-Straße Meschede Julius Lex Schuhleistenfabrikant, exportierte viel nach Frankreich, der Türkei und Indien, Miterbauer des ersten Elektrizitätswerkes in Meschede.
Kaiser-Otto-Platz Meschede Otto I. * 932, *973, ab 962 deutscher Kaiser, erwähnt in einer Urkunde vom 12. Januar 958 die Ortschaft Meschede zum ersten Male, Überweisung der Markt- und Zollrechte an das Stift Meschede.
Kunigundenstraße Meschede Kunigunde Vesvogel 1425 ließ sich die kluge Jungfrau Kunigunde (Kunnecke) Vesvogel als Klausnerin neben der Klausenkapelle nieder. Später stießen noch zwei weitrere Frauen zu ihr. Kunigunde starb 1452 und wurde auf dem Kapitel-friedhof zu Meschede beigesetzt.
Mallinckrodtstraße Meschede Mallinckrodt Preußischer Landrat des Kreises Meschede vor dem 1. Weltkrieg.
Margaretenstraße Meschede Margarete Gemahlin des Ritter Johann Hennecke von Berninghusen, der Be-ziehungen zum damaligen Dominikanerinnen Kloster hatte und diesen ein Grundstück für das Kloster Galiläa schenkte. Margarete trat später selbst in diesen Orden ein.
Norbert-Fischer-Straße Meschede Norbert Fischer Vikar in Meschede zur Zeit des Kulturkampfes
Peter-Wiese-Straße Meschede Peter Wiese * 1840, + 29.12.1927, Schlachthofverwalter, Heimatdichter und Stadt-chronist, schrieb das Büchlein "Aus Meschedes Vergangenheit"
Philipp-Schlick-Straße Meschede Philipp Schlick Generalpräses der Kolpingfamilie, machte sich verdient um die berufliche Bildung (Berufsschulen).
Ritter-Freseken-Straße Meschede Ritter Freseken Die Familie Freseken ist von 1320 bis 1597 urkundlich belegt. Die Freseken waren Burginhaber in Neheim, nannten sich von Nehem, genannt Freseken. Wilhelm Freseken, der ältere, war 1437 Burggraf zu Arnsberg. Am 26. Juli 1448 bekundete er auch im Namen seiner Frau Greyten (Grete), er habe ein kleines Haus im Klausengarten auf dem Keppelsberg bei Meschede errichten lassen.
Schadesche Wiese Grevenstein Schade Hinweis auf die seit 1584 in Grevenstein ansässige Ritterfamilie. Eine Frau aus dieser Familie spendete das Hungertuch zu Grevenstein. Anwesen Schade heute im Besitz des Grafen von Spee.
Schröersweg Meschede Kotthoff-Schröer Benannt nach der Familie Kotthoff-Schöer, deren Hof über diesen Weg erschlossen wird.
Schulten Ohl Meschede Flurname, benannt nach den Ländereien des Schultenhofes.
Schultenkampstraße Meschede Schulte(nkamp) Land, das zum ehemaligen "Schultenhof" gehörte. Der Hof stand etwa dort, wo heute das ehem. Amtsgericht, jetziges Finanzamt, steht.
Schultenweg Wehrstapel Schulte Benannt nach der Familie Schulte, die das erste Haus an diesem bisher namenlosen Weg bewohnte.
Schwester-Luziana-Straße Meschede Schwester Luziana gehörte dem Orden der Clemensschwestern an. Sie pflegte nach dem 2. Weltkrieg über 45 Jahre Schwerkranke und Sterbende in Meschede. Sie erhielt 1974 das Bundesverdienstkreuz.
Soerstraße Wennemen Soer Benannt nach "Soerenhof", einem der ältesten und bedeutendsten Höfe in Wennemen, rund 1.200 Morgen groß. Das heute noch erhaltene Wohnhaus wurde 1778/91 von Eberhard Soer gebaut. Die Vorfahren der Familie Soer waren Hugenotten.
Theodor-Hürth-Straße Meschede Theodor Hürth Generalpräses der Kolpingfamilie in Köln, kam bei einem Bombenangriff ums Leben.
Von-Berninghusen-Straße Meschede Der Ritter Johann Hennecke von Berninghusen war vermählt mit Margarete von Hückelheim (siehe auch Margaretenstraße). Er schenkte 1483 das Gut Hückelheim den Dominikanerinnen auf der Klause, um ein Kloster mit dem Namen Galiläa zu errichten. Der Bruder von Johann Hennecke, Arnold von Berninghusen, war der 10. Probst im Stift Meschede und auch Freund und Gönner der Klause.
Von-Stephan-Straße Meschede Heinrich von Stephan * 1831, + 1897, erster deutscher Generalpostmeister und Begründer des Weltpostvereins, erfand die Postkarte und organisierte im Krieg 1870/71 die Feldpost.
Von-Westphalen-Straße Meschede Graf von Westphalen Er stellte großzügig Bauland für die "Bauernsieldung" in Meschede zur Verfügung.
Voßecke Freienohl Voß Schon vor dem 1. Weltkrieg nach der in dieser Ecke wohnenden Familie Voß benannt.
Walburgastraße Meschede St. Walburga Schutzpatronin der Stifts- und späteren Pfarrkirche zu Meschede.
Wilhelm-Fischer-Straße Eversberg Wilhelm Fischer Beliebter Pfarrer in Eversberg, beherrschte viele slavische Sprachen, gab eine Broschüre über Eversberg heraus.
Wilhelm-Schmidt-Straße Calle Wilhelm Schmidt * 1885, + 1966, Dechant in Calle, erbaute das Pastorat, förderte das Friedhofswesen.
Straßenname Stadtteil Erläuterung
An Klocken Kapelle Meschede Klocke Ein Sohn aus dem Hause Klocke, später Hotel Böhmer, war 1683 unter den Verteidigern von Wien. Verhinderte den Türkeneinbuch durch Ent- deckung eines Sprechstollens. Dabei versank er bis zum Hals im Erd- reich. Er gelobte damals, nach glücklicher Heimkehr eine Kapelle in Meschede zu bauen, die bald Klocken Kapelle hieß. 1906 wurde sie wegen des Baues der Lagerstraße abgerissen.
Anton-Bange-Straße Meschede Anton Bange Stadtvorsteher bis 31.08.1933, *1865, + 1937, schrieb die Stadtchronik für die Zeit von 1850 bis 1937
Anton-Scheifers-Weg Wennemen Anton Scheifers Bis 1948 Pfarrer in Wennemen, hat sich in besonderer Weise für den Kirchenbau eingesetzt.
August-Engel-Straße Eversberg August Engel * 14.03.1866 in Eversberg, + 1953, Verfasser der Stadtgeschichte Eversberg.
August-Macke-Straße Meschede August Macke Maler und Zeichner, 1887 in Meschede geboren. Einer der führenden Maler des Expressionismus. Bekannt wurden seine Aquarelle aus Tunis. 1914 in Frankreich gefallen.
Bernhard-Wilking-Straße Meschede Bernhard Wilking * 1874, + 1935, Geistlicher Direktor der Ordensfamilie der Clemens- schwestern, machte sich verdient um den Bau des St. Walburga-Krankenhauses in Meschede.
Blumen Weg Berge Blume Benannt nach dem Hause Blume, das bis zur Namensgebung das einzige Haus an diesem Weg war.
Carl-Veltins-Straße Grevenstein Carl Veltins * 1894, + 1964, Vater von Frau Rosemarie Veltins, sorgte dafür, daß aus dem kleinen Betrieb die größte Brauerei in Familienbesitz wurde, braute ab 1926 nur noch Bier Pilsener Brauart.
Cloidts Haus Remblinghausen Cloidt Früherer Wohnsitz des Freiherrn von Cloidt in Remblinghausen, heute im Besitz der Familie Heinemann
Dechant-Luig-Straße Calle Dechant Luig Pfarrer in Calle, sorgte für den Bau der Caller Kirche in den Jahren 1854 bis 1858
Dollenschlucht Eversberg Dolle Benannt nach der Familie Möller, genannt Dollen, die neben dieser Schlucht wohnte.
Emhildisstraße Meschede Emhildis Gründerin und erste Äbtissin des adligen Damenstifts zu Meschede, Gründung um 875
Emil-Scholand-Straße Meschede Emil Scholand Kreisarzt, allgemein bekannt als Grobian
Femmestraße Freienohl Femme War 1900 Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher von Freienohl. Er schenkte der Gemeinde ein Grundstück an der Bettenhelle.
Franz-Stahlmecke-Platz Meschede Franz Stahlmecke * 07.12.1925 + 23.12.1997 von 1975 bis 1997 Bürgermeister der Stadt Meschede Ehrenbürger der Stadt Meschede
Franz-Wiesehöfer-Straße Calle Franz Wiesehöfer * 1889 in Calle, Priester und Studienrat in Herne, + 1945 in Posen in einem russischen Internierungslager
Fritz-Honsel-Straße Meschede Fritz Honsel * 7. Juli 1888, + 3. September 1964, gründete 1917 die Honsel-Werke zu Meschede. In Würdigung seiner Verdienste wurde ihm am 7. Juli 1953 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Meschede verliehen.
Frohnen Weg Freienohl Frohne Benannt nach einem der ältesten Höfe in Freienohl
Gerwinnstraße Freienohl Gerwinn Geistlicher Rat, Ehrenbürger der Gemeinde Freienohl. Er bewahrte 1945 den Ort Freienohl vor der Beschießung durch die Amerikaner.
Graf-Gottfried-Straße Eversberg Graf Gottfried III. Graf von Arnsberg, verlieh 1242 Eversberg die Stadtrechte.
Graf-von-Spee-Straße Grevenstein Graf von Spee Ehrenbürger der ehemaligen Stadt Grevenstein, stellte der Stadt Greven- stein großzügig Land für öffentliche Anlagen und auch Bauland zur Ver- fügung.
Gresemundstraße Meschede Gresemund Bekannte Mescheder Familie im Mittelalter, ein Sohn war Erzieher im französischen Königshaus, zwei Söhne waren Rektoren der Universi- tät Erfurt, ein weiterer Sohn war berühnter Arzt in Mainz und Speyer.
Hanseshof Meschede Zwischen alter Henne und Ruhr lag der spätere Hanseshof. Um 1700 siedelten dort Hermann Wälter und Hans Röttgers an. Röttgers Vor- name, auch in der Form "Hans übers Wasser" (Henne) verzeichnet,
Hensenweg Wallen Flurname
Hermann-Voss-Straße Meschede Hermann Voss Konrektor an der Volksschule zu Meschede nach dem 1. Weltkrieg, Förderer des Laienspielwesens, Volkstanz.
Hermannsweg Wennemen Hermann Jürgens Benannt nach dem Gastwirt und Posthalter Hermann Jürgens.
Johannes-Stöcker-Straße Wennemen Johannes Stöcker Hauptlehrer, Organist und Chorleiter in Wennemen, genoß hohes Ansehen.
Josef-Künsting-Straße Meschede Josef Künsting Pfarrer von 1934 bis 1962 zu Meschede, St. Walburga, erklärter Nazigegner, bemühte sich sehr um den Wiederaufbau der Kirche.
Josef-Schwefer-Straße Freienohl Josef Schwefer Josef Schwefer war von 1925 bis 1933 Bürgermeister der Gemeinde Freienohl und von 1945 bis 1948 Amts- bzw. Gemeindebürgermeister des Amtes bzw. der Gemeinde Freienohl.
Joseph-Wittig-Weg Meschede Joseph Wittig * 1873 in Kreis Glatz, + 1949 in der Lüneburger Heide, beigesetzt zu Meschede, Kirchengeschichtler von internationalem Ruf und schlesischer Heimatdichter.
Jost-Hennecke-Straße Remblinghausen Jost Hennecke + 1940, Arbeiterdichter aus Remblinghausen, verstand es, in Meschede noch "Wind zu machen".
Julius-Lex-Straße Meschede Julius Lex Schuhleistenfabrikant, exportierte viel nach Frankreich, der Türkei und Indien, Miterbauer des ersten Elektrizitätswerkes in Meschede.
Kaiser-Otto-Platz Meschede Otto I. * 932, *973, ab 962 deutscher Kaiser, erwähnt in einer Urkunde vom 12. Januar 958 die Ortschaft Meschede zum ersten Male, Überweisung der Markt- und Zollrechte an das Stift Meschede.
Kunigundenstraße Meschede Kunigunde Vesvogel 1425 ließ sich die kluge Jungfrau Kunigunde (Kunnecke) Vesvogel als Klausnerin neben der Klausenkapelle nieder. Später stießen noch zwei weitrere Frauen zu ihr. Kunigunde starb 1452 und wurde auf dem Kapitel-friedhof zu Meschede beigesetzt.
Mallinckrodtstraße Meschede Mallinckrodt Preußischer Landrat des Kreises Meschede vor dem 1. Weltkrieg.
Margaretenstraße Meschede Margarete Gemahlin des Ritter Johann Hennecke von Berninghusen, der Be-ziehungen zum damaligen Dominikanerinnen Kloster hatte und diesen ein Grundstück für das Kloster Galiläa schenkte. Margarete trat später selbst in diesen Orden ein.
Norbert-Fischer-Straße Meschede Norbert Fischer Vikar in Meschede zur Zeit des Kulturkampfes
Peter-Wiese-Straße Meschede Peter Wiese * 1840, + 29.12.1927, Schlachthofverwalter, Heimatdichter und Stadt-chronist, schrieb das Büchlein "Aus Meschedes Vergangenheit"
Philipp-Schlick-Straße Meschede Philipp Schlick Generalpräses der Kolpingfamilie, machte sich verdient um die berufliche Bildung (Berufsschulen).
Ritter-Freseken-Straße Meschede Ritter Freseken Die Familie Freseken ist von 1320 bis 1597 urkundlich belegt. Die Freseken waren Burginhaber in Neheim, nannten sich von Nehem, genannt Freseken. Wilhelm Freseken, der ältere, war 1437 Burggraf zu Arnsberg. Am 26. Juli 1448 bekundete er auch im Namen seiner Frau Greyten (Grete), er habe ein kleines Haus im Klausengarten auf dem Keppelsberg bei Meschede errichten lassen.
Schadesche Wiese Grevenstein Schade Hinweis auf die seit 1584 in Grevenstein ansässige Ritterfamilie. Eine Frau aus dieser Familie spendete das Hungertuch zu Grevenstein. Anwesen Schade heute im Besitz des Grafen von Spee.
Schröersweg Meschede Kotthoff-Schröer Benannt nach der Familie Kotthoff-Schöer, deren Hof über diesen Weg erschlossen wird.
Schulten Ohl Meschede Flurname, benannt nach den Ländereien des Schultenhofes.
Schultenkampstraße Meschede Schulte(nkamp) Land, das zum ehemaligen "Schultenhof" gehörte. Der Hof stand etwa dort, wo heute das ehem. Amtsgericht, jetziges Finanzamt, steht.
Schultenweg Wehrstapel Schulte Benannt nach der Familie Schulte, die das erste Haus an diesem bisher namenlosen Weg bewohnte.
Schwester-Luziana-Straße Meschede Schwester Luziana gehörte dem Orden der Clemensschwestern an. Sie pflegte nach dem 2. Weltkrieg über 45 Jahre Schwerkranke und Sterbende in Meschede. Sie erhielt 1974 das Bundesverdienstkreuz.
Soerstraße Wennemen Soer Benannt nach "Soerenhof", einem der ältesten und bedeutendsten Höfe in Wennemen, rund 1.200 Morgen groß. Das heute noch erhaltene Wohnhaus wurde 1778/91 von Eberhard Soer gebaut. Die Vorfahren der Familie Soer waren Hugenotten.
Theodor-Hürth-Straße Meschede Theodor Hürth Generalpräses der Kolpingfamilie in Köln, kam bei einem Bombenangriff ums Leben.
Von-Berninghusen-Straße Meschede Der Ritter Johann Hennecke von Berninghusen war vermählt mit Margarete von Hückelheim (siehe auch Margaretenstraße). Er schenkte 1483 das Gut Hückelheim den Dominikanerinnen auf der Klause, um ein Kloster mit dem Namen Galiläa zu errichten. Der Bruder von Johann Hennecke, Arnold von Berninghusen, war der 10. Probst im Stift Meschede und auch Freund und Gönner der Klause.
Von-Stephan-Straße Meschede Heinrich von Stephan * 1831, + 1897, erster deutscher Generalpostmeister und Begründer des Weltpostvereins, erfand die Postkarte und organisierte im Krieg 1870/71 die Feldpost.
Von-Westphalen-Straße Meschede Graf von Westphalen Er stellte großzügig Bauland für die "Bauernsieldung" in Meschede zur Verfügung.
Voßecke Freienohl Voß Schon vor dem 1. Weltkrieg nach der in dieser Ecke wohnenden Familie Voß benannt.
Walburgastraße Meschede St. Walburga Schutzpatronin der Stifts- und späteren Pfarrkirche zu Meschede.
Wilhelm-Fischer-Straße Eversberg Wilhelm Fischer Beliebter Pfarrer in Eversberg, beherrschte viele slavische Sprachen, gab eine Broschüre über Eversberg heraus.
Wilhelm-Schmidt-Straße Calle Wilhelm Schmidt * 1885, + 1966, Dechant in Calle, erbaute das Pastorat, förderte das Friedhofswesen.