Schüren


Die kleine Ortschaft Schüren liegt hoch über dem Hennesee und ist am bekanntesten durch den Flugplatz Schüren.

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Die Entstehung der Ortschaft wird darauf zurückgeführt, dass durch sie eine Verbindungsstraße von Paderborn nach Siegen führte, der "Kriegerweg". Bei dem Kriegerweg handelt es sich um eine Heeres- und Handelsstraße.
Das erste Gebäude soll eine Raststätte für Reisende gewesen sein. Schüren gehört zunächst zur Grafschaft Arnsberg, ab 1548 wird Schüren erstmals urkundlich erwähnt. Schüren Nr. 1 ist bis 1842 Stammsitz der Adelsfamilie von Kleinsorgen .

Geschichtliche Entwicklung
1595 Gutshaus Grewe wird gebaut
1842 zieht die Adelsfamilie von Kleinsorgen (Schüren Nr. 1) nach Blessenohl
1368 kommt Schüren zum Kurfürstentum Köln (Herzogtum Westfalen). 1802 Schüren wird von Hessen-Darmstadt in Besitz genommen
1816 Preußen übernimmt das Herzogtum Westfalen
1832 Markeneinteilung: 5 Sohlstättenbesitzer erhalten ca 40 ha. Wald, den sie unter sich aufteilen sollen
1854 - 1856 Flurbereinigung
1881 Die Scheune des Hofes Nr. 1 brennt nieder und wird wieder neu errichtet.
1884 Der Maschinenbauer A. Kaufmann zieht nach Wenholthausen 1885. Die Witwe Schulte zieht mit ihren Kindern von Schüren nach Voßwinkel / Neheim
1886 Der Zimmermann Franz Nurk zieht nach Wallen
1887 Der Schäfer Franz Bräutigam zieht nach Wallen
1893 Der Dachstuhl des Hauses Nr. 11 brennt ab
1894 Zur Roggenernte wird in Schüren die erste Selbstbindemaschine in Betrieb genommen
1896 Die beiden Arbeitsdoppelhäuser, die zum Gut Kleinsorgen gehörten, werden abgebrochen
1914 Mobilmachung: 9 Mann aus Schüren werden eingezogen. Alle kehren zurück. 3 verwundet.
1932 Pionier der Gründerzeit Karl Selling. Ihm schenkt der Graf von Westphalen eine Baracke. Es folgten weitere Baracken, schließlich erfolgt Errichtung einer Baracke an der späteren Segelflugschule durch freiwilligen Arbeitsdienst, die sie aus dem Material eines Lokomotivschuppens, den man selbst abbrechen musste, errichteten. Den ersten Segelflugversuch macht Arnold Flues aus Stockhausen 1933 Pfingsten: erster Großflugtag in Schüren. Weiterbau von Baracken und Küche mit Speiseraum
1934 Beginn des Baus der großen Halle, der Unterkünfte und der Verwaltungsgebäude
1935 Eröffnung der ersten Poststelle auf dem Gehöft Gast
1939 1. April: Eröffnung der Segelflugschule
1946 Der Caritasverband übernimmt die Baulichkeiten der Segelflugschule Sie wurde als Kinder- und Jugendheim eingerichtet, geleitet von den Armen Schulschwestern, die aus ihrer schlesischen Heimat vertrieben worden waren. Das Heim wurde von einem geistlichen Rektor geleitet: Rektor Bitter. Er wurde später Pfarrer in Grafschaft. Ihm folgte Rektor Schulte. Nach seinem frühen Tod folgte ihm Rektor Peus.
1955 - 1956 wurde die Hennetalsperre gebaut. Der größte Teil der auswärtigen Arbeiter war auf dem Flugplatz untergebracht.
1958 Eröffnung der „Fliegerklause“
1964 Die Baracken auf dem Flugplatzgelände werden abgerissen
1966 Flugplatz Meschede Schüren GmbH wird gegründet.
1970 Auf dem Flugplatz wird ein "Tower" errichtet. Die Kapelle auf dem Flugplatz wird geschlossen
1970 / 1971 die Start- und Landebahn wird vergrößert (900 m lang und 30 m breit)