Heinrichsthal-Wehrstapel
"Wedestapel" hieß der Hof, der im Jahre 1331 erstmals urkundlich erwähnt wird als Bestandteil des Stiftes Meschede. Die wechselvolle Entwicklung bis zum heutigen Doppelort Heinrichsthal / Wehrstapel wird Ihnen unterhalb des Artikels, im Bereich "weiterführende Infos zu dieser Seite" dargestellt.
Ortsgeschichte bis 1900
1242 Erste urkundliche Erwähnung der Stadt Eversberg: Stadtgründer ist Graf Gottfried III. von Arnsberg. Bau der Eversberger Pfarrkirche St. Johannes Evangelist.
1268 Die Äbtissin Agnes zu Meschede bestätigte den Erwerb eines Gutes in der Druvethe (heute Heinrichsthal).
1331 Der Hof Wedestapel (heute Wehrstapel) wird vom Stift Meschede an die Stadt Eversberg verpachtet.
1830 Am Zusammenfluß von Nierbach und Ruhr wird in Wehrstapel eine Tuchfabrik gebaut (abgebrannt 1869).
1848 Ruhrabwärts wird die Tuchfabrik an der Drüer Brücke in Heinrichsthal gebaut (Eickhoff).
Im gleichen Jahr wird in Heinrichsthal an der Grenze der Mescheder Gemarkung die "Walze" gebaut, in der zunächst eine Kettenfabrikation betrieben wird.
1865 In Wehrstapel wird am Nierbach ein Hammerwerk errichtet, Bauherren sind die Fabrikanten Busch.
1873 Die Anbindung an das Schienennetz der Eisenbahn ist abgeschlossen, der Bahnhof wird gebaut.
Zum Hammerwerk in Wehrstapel kommt eine Eisengießerei hinzu.
1885 Der damalige Ortsteil Drüerbrück erhält den Namen Heinrichsthal, benannt nach dem Fabrikanten Heinrich Eickhoff.
1887 Einweihung der katholischen Volksschule in Wehrstapel, der ersten Schule im Tal.
1897 In Heinrichsthal wird die Schiefergrube in Betrieb genommen.
1900 In Wehrstapel wird die erste Kirche gebaut.
